Die zwölf getesteten Fahrradcomputer.
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Fahrradcomputer geben Auskunft über eine ganze Reihe an Daten.

Die eigene Leistung messen

Praktisch und funktional: Fahrradcomputer im Test

Radsport ist derzeit voll angesagt. Wer seine Leistung auf dem Carbon- beziehungsweise Drahtesel verbessern möchte, sollte über die Anschaffung eines Fahrradcomputers nachdenken. Einige Geräte bieten eine GPS-Funktion, andere beziehen die Ortsdaten vom Smartphone. Ein vollwertiges Fahrrad-Navi können sie allerdings nicht ersetzen.

Neben den grundlegenden Funktionen wie Gesamt- und Tagesstrecke, Uhrzeit und Geschwindigkeit sollte ein ordentlicher Fahrradcomputer auch die Gesamtfahrzeit oder die aktuelle Fahrzeit anzeigen. Vorteilhaft ist außerdem, wenn zusätzlich noch Durchschnittswerte wie beispielsweise die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt werden. Weitere Funktionen wie die maximale Geschwindigkeit sind komfortabel, aber nicht zwingend notwendig.

Mit diesen grundlegenden Funktionen kann man eine Menge über seinen Trainingszustand oder die gefahrene Tour erfahren. Möchte man noch mehr Infos, dann entscheidet man sich für Geräte, die mit Sensoren zur Leistungsmessung, Trittfrequenz oder Pulsmessung sowie einer Höhenmessung ausgestattet sind. Die Daten können später am PC angeschaut werden.

Generell kann zwischen zwei Arten von Radcomputern unterschieden werden: GPS-Radcomputer bekommen ihre Daten von Satelliten und müssen nicht zwingend auch eine Richtungsanweisung oder Navigation beinhalten. Viele Geräte liefern lediglich Informationen über die zurückgelegte oder gefahrene Geschwindigkeit. Sie sind für mehrere Räder verwendbar und lassen sich leicht am Rad anbringen. In den Geräten werden stets Akkus verbaut, die über USB aufgeladen werden können, aber nur über eine begrenzte Laufzeit von mehreren Stunden verfügen.

Radcomputer ohne GPS verwenden Sensoren zur Datenerhebung. So kann das Gerät die Daten wie zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit ermitteln. Vorher muss allerdings der Radumfang ermittelt werden, ansonsten können die Daten nicht korrekt angezeigt werden. Bei Radcomputern ohne GPS wird meist eine Knopfzelle benötigt, die eine Laufzeit von mehreren Wochen oder Monaten besitzt.

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Fahrradcomputer im Test: Das ist der Testsieger 2021

Das Testportal AllesBeste hat zwölf Fahrradcomputer getestet. Testsieger wurde der Sigma BC 14.16 STS. Der kabellose und hochwertige Radcomputer bietet eine Menge nützlicher Funktionen. Die Montage und Bedienung ist sehr einfach und eignet sich sowohl für Mountainbiker und Rennfahrer.

Eine weitere Empfehlung ist der Cycplus M1. Er bietet ein großes Display und verfügt über praktische Funktionen wie einen barometrischen Höhenmesser. Dank der ANT+ Schnittstelle lassen sich externe Sensoren an das Gerät koppeln und die gefahrene Tour auf der Xoss App einsehen.

Mehr Informationen sowie weitere Empfehlungen lesen Sie im ausführlichen Fahrradcomputer-Test von AllesBeste. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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