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Hilft Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen? Darauf kommt es an

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Von: Philipp Mosthaf

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Ein Mann und ein afroamerikanisches Mädchen genießen eine Radtour in der Natur an einem sonnigen Sommertag.
Fahrrad fahren kann gegen Rückenschmerzen helfen. Neben dem richtigen Fahrradtyp ist auch ein ideale Sitzposition wichtig. © Benis Arapovic/PantherMedia

Fahrrad fahren ist ein gelenkschonender Sport, der zudem gegen Rückenschmerzen helfen kann. Dazu müssen Sie folgende Dinge beachten.

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Rückenschmerzen sind wohl die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. Studien und Umfragen ergeben regelmäßig, dass über 80 Prozent der Deutschen an Rückenproblemen leiden. Doch, was dagegen tun? Hilft Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen? Der Sport auf zwei Rädern gilt als gelenkschonend. Wie kann aber ein sitzender Sport gegen Rückenschmerzen helfen? Schließlich kommen die meisten Beschwerden durch die sitzende Tätigkeit im Büro. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, ob und wie Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen hilft und sagen Ihnen, wie wichtig Position auf dem Sattel und die richtige Ausrüstung sind. So kann ein neuer Fahrradsattel bei Schmerzen im Gesäß helfen. Übrigens: Das Unternehmen Freibeik stellte in der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ ein bewegliches Sattelgelenk vor, das Hüfte und Hals entlastet und weitere Vorteile bietet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Woher stammen Rückenschmerzen überhaupt?
  2. Kann Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen helfen?
  3. Radfahren gegen Rückenschmerzen – das müssen Sie beachten
  4. Rückenschonendes Fahrrad fahren – welcher Fahrradtyp ist optimal?
  5. Fahrräder gegen Rückenschmerzen: empfehlenswerte Trekking-Räder und City-Bikes
  6. Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen: ergonomische Fahrradsattel

Woher stammen Rückenschmerzen überhaupt?

Natürlich können auch Dysbalancen im Körper, wie etwa ein Beckenschiefstand, die Ursache für anhaltende Rückenschmerzen sein. Zu einem Großteil sind aber Bewegungsmangel, einseitige Belastung und ständige Anspannung die Gründe für Beschwerden im Rücken. Neben der fehlenden Muskulatur im Rumpfbereich spielen auch falsche Sitzgewohnheiten eine große Rolle, wie die provonaBKK schreibt.

Kann Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen helfen?

Diese Frage ist mit einem klaren Ja zu beantworten. Fahrrad fahren hilft nicht nur gegen Rückenschmerzen, es stärkt zudem die Rumpfmuskulatur. Eine richtige Sitzhaltung auf dem Fahrrad entlastet Bandscheiben und Gelenke, durch die Mobilisation werden Muskeln und Sehnen wieder geschmeidiger, wie der Hersteller canyon berichtet. Darüber hinaus gibt es noch weitere Vorteile, die Fahrrad fahren bietet:

Radfahren gegen Rückenschmerzen – das müssen Sie beachten

Wir wissen nun, dass Radfahren gegen Rückenschmerzen helfen kann. Um jedoch auch wirklich rückenschonend zu fahren, müssen Sie einige wichtige Regeln beachten:

  1. Achten Sie auf die richtige Sitzhöhe. Ein zu hoch eingestellter Sattel lasst das Becken hin- und herkippen, die Bandscheiben werden zusammengedrückt. Bei einem zu niedrigen Satteln werden die Kniegelenke zu sehr belastet. Hier gilt die Faustregel: Am tiefsten Punkt der Pedale darf das Bein nicht ganz durchgestreckt sein. Am höchsten Punkt der Pedale sollte das Kniegelenk nicht mehr als 90 Grad gebeugt sein.
  2. Neben der Sitzhöhe ist auch die Lenkerhöhe für ein rückenschonendes Radfahren entscheidend. Die Lenkerhöhe ist optimal, wenn der Oberkörper sich 15 bis 20 Grad nach vorne neigt, während Sie auf dem Fahrradsattel sitzen.
  3. Um weitere Fehlbelastungen an Armen und Handgelenken zu vermeiden, sollten Sie einen Lenker wählen, der so breit wie die Schultern ist. Außerdem sollten die Handgelenke nicht abknicken.
  4. Nehmen Sie auf dem Fahrrad eine Sitzposition ein, bei der zwischen Oberkörper und Armen ein Winkel von circa 90 Grad gebildet wird. Diese Sitzposition schont den Rücken am meisten. Eine komplett aufrechte Sitzposition ist nicht ideal, da Stöße und Unebenheiten direkt in die Wirbelsäule weitergeleitet werden. Jedoch sollten Sie sich auch nicht zu weit nach vorne beugen, da der Rücken sind überbeansprucht wird.
  5. Die Form des Fahrradsattels hängt von den jeweiligen Vorlieben ab. Rennradfahrer neigen zu schmalen und länglichen Satteln, bei einem E-Bike wird dagegen eher zu einem breiteren Sitz gegriffen. Je breiter der Sattel, desto aufrechter ist die Position. Unten haben wir ein paar empfehlenswerte Fahrradsattel in der Übersicht.

Rückenschonendes Fahrrad fahren – welcher Fahrradtyp ist optimal?

Sitzposition und Körperhaltung sind vom jeweiligen Fahrradtyp und damit von den Vorlieben der Fahrer abhängig. Rennfahrer fahren deutlich schneller und sind aerodynamischer unterwegs. Dabei befindet sich der Oberkörper in einer deutlich tieferen Position, zudem wird auch der Halswirbelbereich in der typischen Rennfahrer-Haltung abgeknickt. Rennfahrer sollten aus diesen Gründen ein höheres Fitnesslevel aufweisen. Auch die Rumpfmuskulatur sowie die Muskulatur rund um die HWS sollten deutlich trainierter sein, um Schädigungen vorzubeugen. Mountainbikes erfordern durch das Offroad-Fahren eine bessere Fitness und Muskulatur, die Anforderungen an den Oberkörper sind hier ähnlich.

Bei City-Bikes oder Trekking-Rädern sitzen Sie dagegen deutlich aufrechter und entspannter. Durch die ergonomische Position wird der Rücken entlastet und die Muskulatur gleichzeitig trainiert. Zudem sind diese Art von Fahrradrädern sehr gut gefedert, wodurch Stöße und Vibrationen stark abgedämpft werden. Lange Strecken können problemlos und rückenschonend zurückgelegt werden.

Wer ein Fahrrad für die Stadt braucht, stößt relativ schnell auf die beliebten Hollandräder. Diese Tourenräder zeichnen sich besonders durch die aufrechte Sitzposition aus, sind sehr robust und verfügen über eine Seitenverkleidung am Hinterrad. Jedoch sind die Hollandfahrräder nicht gerade rückenschonend, da die Stöße direkt in die Wirbelsäule weitergeleitet werden. Schmerzhafte Rückenprobleme können so entstehen.

Fahrräder gegen Rückenschmerzen: empfehlenswerte Trekking-Räder und City-Bikes

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Fahrrad fahren gegen Rückenschmerzen: ergonomische Fahrradsattel

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