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Warum gibt es verschiedene Meningokokken-Impfungen? / Erklärvideo mit Kinderarzt

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Dr. Stephan von Landwüst klärt über Meningokokken-Impfungen auf
Dr. Stephan von Landwüst klärt über Meningokokken-Impfungen auf © GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

München (ots) - Meningokokken-Erkrankungen sind sehr selten, können allerdings schnell lebensbedrohlich verlaufen. [1] Der Kinderarzt Dr. Stephan von Landwüst erklärt im Video, warum es verschiedene Impfungen gegen Meningokokken-Erkrankungen gibt, und berichtet von seiner persönlichen Erfahrung mit einem Meningokokken-Fall.

Meningokokken-Erkrankungen sind oft schwer zu erkennen

Als junger Assistenzarzt erlebt von Landwüst zum ersten Mal selbst einen Meningokokken-Fall, der ihn nachhaltig prägt. Dieser macht ihm deutlich, wie schnell eine solche Erkrankung lebensgefährlich werden kann. Besonders herausfordernd ist damals für ihn das schnelle Handeln - denn bei einer Meningokokken-Erkrankung zählt jede Minute. Besonders die anfänglichen Symptome sind nicht immer eindeutig und ähneln oft einem grippalen Infekt. Das erschwert die frühzeitige Diagnose. [2] Der Kinderarzt erkennt damals, dass es Meningokokken sind, unter anderem anhand der Hauteinblutungen des erkrankten Babys, die jedoch erst im späteren Krankheitsverlauf auftreten können. Meningokokken-Erkrankungen sind zwar zum Glück selten, können aber eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen und schwere Folgen haben.

Impfungen als bestmögliche Vorsorge gegen Erkrankungen

"Die größten Errungenschaften der vorbeugenden Medizin sind Schutzimpfungen", so der Kinderarzt. Auch gegen Meningokokken-Erkrankungen gibt es Impfungen. Die Standardimpfung gegen Meningokokken-Gruppe C gibt es schon am längsten und wird seit 2006 für alle Kinder im Alter von zwölf Monaten empfohlen. [3] Durch die Impfung sind diese Fallzahlen mittlerweile deutlich zurückgegangen. [3] Da es neben der Gruppe C jedoch noch weitere Meningokokken-Gruppen gibt, gegen die die Standardimpfung nicht schützen kann, stehen mittlerweile auch Impfungen gegen Gruppe B und gegen ACWY zur Verfügung. Die meisten Fälle gehen auf Gruppe B zurück, gefolgt von Y und C. [4]

Dr. Stephan von Landwüst rät allen Eltern, sich frühzeitig bei ihrer Kinderärztin oder ihrem Kinderarzt über die unterschiedlichen Meningokokken-Impfungen zu informieren und beraten zu lassen.

Weitere Informationen finden Eltern auch unter www.meningitis-bewegt.de

[1] BZgA: "Erregersteckbrief Meningokokken". Verfügbar unter: https://bit.ly/32Bnccl. November 2022

[2] Deutsches Grünes Kreuz: "Häufige Fragen und Antworten zu Meningokokken-Erkrankungen". Verfügbar unter: https://bit.ly/32GK5uR. November 2022

[3] RKI: "Epidemiologisches Bulletin 04/2022". Verfügbar unter: https://bit.ly/3HGNm1C.

[4] RKI: SurvStat@RKI 2.0, https://survstat.rki.de, Stand: Epidemiologisches Jahrbuch 2019, Invasive Meningokokken-Erkrankungen gemäß Referenzdefinition; Meldepflicht gemäß IfSG; März 2022

NP-DE-MNX-WCNT-220196; 11/22

Ansprechpartner*innen für Journalist*innen:
Ronald Voigt, Complementary Worker on behalf of GSK
Communications Manager Impfstoffe
Tel.: +49 171 532 2624, E-Mail:
ronald.x.voigt@gsk.com

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Sophie Klünemann, Agentur-Kontakt (Weitere Informationen und umfangreiches Bildmaterial)
Tel.: +49 221 92 57 38 40, E-Mail:
s.kluenemann@borchert-schrader-pr.de

Borchert & Schrader PR GmbH, Antwerpener Straße 6-12, 50672 Köln

Weiteres Material:
www.presseportal.de

Quelle: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

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