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Zwei Bundeswehr-Soldaten mit Helikopter verunglückt

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Tiger-Kampfhubschrauber der Bundeswehr.
Tiger-Kampfhubschrauber der Bundeswehr. © dpa

Bei dem Hubschrauber-Absturz in Mali sind laut Bundeswehr beide Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Beim Absturz eines Bundeswehrhubschraubers vom Typ „Tiger“ im Norden Malis sind nach Angaben der Bundeswehr beide Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Nach Informationen des „Spiegel“ geht die Bundeswehr inzwischen von einem technischen Defekt aus. Ein Pilot eines zweiten „Tiger“-Hubschraubers, der hinter dem verunglückten Helikopter geflogen sei, habe bereits zum Absturz ausgesagt. Demnach sei der „Tiger“ plötzlich und ohne einen Notruf mit der Nase nach vorne abgekippt und dann sofort im Sturzflug zu Boden gegangen, berichtet der „Spiegel“.

Dem Bericht zufolge schließt die Bundeswehr einen Zusammenhang mit großer Hitze, für die der „Tiger“ nicht ausgerichtet ist, aus. Mit 36 Grad sei es für malische Verhältnisse relativ kühl gewesen. Der Kampfhubschrauber Tiger wird von der Airbus-Tochter Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter) hergestellt und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 300 Stundenkilometern.

Hubschrauber-Absturz wird untersucht

Die Untersuchungen zu dem Absturz dauern an. Der Hubschrauber und die Besatzungsmitglieder waren im Auftrag einer UN-Friedensmission in Mali im Einsatz. Der Bundestag hatte im Januar beschlossen, den deutschen Einsatz in Mali auszuweiten. Demnach können sich bis zu 1000 deutsche Soldaten am etwa 15.000 Soldaten und Polizisten umfassenden UN-Einsatzes Minusma beteiligen.

Aufgabe ist die Überwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den Rebellen. Frankreich entsandte 2013 Truppen in seine frühere Kolonie, um islamistische Kämpfer zu vertreiben, die den Norden des Landes überrannt hatten. Seitdem halten sich 4000 französische Soldaten in der Region auf, um gegen die Islamisten zu kämpfen. (FR/rtr/afp)

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