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Zwangspause für Impfstudie

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Von: Pamela Dörhöfer

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Einer Person wird eine Spritze verabreicht (Nahaufnahme).
Eine Testperson erhält eine Spritze mit einem potenziellen Impfstoff. © Ted S. Warren

Eine Studie zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus des britischen Unternehmens Astra Zeneca musste gestoppt werden.

Das Pharmaunternehmen Asta Zeneca hat die Impfungen im Rahmen seiner klinischen Studien für ein Vakzin gegen eine Infektion mit Sars-CoV-2 vorläufig gestoppt. Der Grund: Bei einem Studienteilnehmer aus Großbritannien besteht der Verdacht auf eine „Transverse Myelitis“, eine schwerwiegende entzündliche Erkrankung des Rückenmarks, als mögliche Nebenwirkung.

Astra Zeneca testet seit Ende Mai in einer kombinierten Phase II/II-Studie einen Corona-Impfstoff. Insgesamt sollen 30 000 Menschen geimpft werden, 17 000 haben das Vakzin bereits erhalten. Es handelt sich um einen Vektor-Impfstoff, bei dem ein Adenovirus genutzt wird, um Erbinformationen für das Spike-Protein von Sars-CoV-2 in den Körper zu schleusen, auf die das Immunsystem reagieren soll.

Ein unabhängiges Komitee soll nun prüfen, was genau die Ursache für die Erkrankung des Mannes ist. Eine Transverse Myelitis kann unter anderem als Folge einer Virusinfektion auftreten.

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