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Zuwanderung: Arbeitsagentur dringt auf 400.000 Arbeiter

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Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit, redet energisch mit erhobener Hand. Darin hält er einen Kugelschreiber.
Fordert die Zuwanderung von 400.000 Fachkräften: Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit. © Kay Nietfeld/dpa

Der deutsche Arbeitsmarkt blutet aus: Ohne gezielte Zuwanderung wird es nicht gehen, warnt der Boss der Bundesagentur für Arbeit. Seine Zahlen lassen aufhorchen.

Nürnberg – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat vor einem eklatanten Fachkräftemangel gewarnt. Um die Lücke am Arbeitsmarkt zu schließen, brauche Deutschland in Zukunft 400.000 Arbeitskräfte aus dem Ausland – und zwar „pro Jahr“, sagte BA-Chef Detlef Scheele in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. „Man kann sich hinstellen und sagen: Wir möchten keine Ausländer. Aber das funktioniert nicht“, sagte er.

Welche Berufszweige betroffen sind und ob die Parteien eine gezielte Einwanderungswelle befürworten, verrät ein Bericht von kreiszeitung.de.*

Den Prognosen zufolge fehlen dem deutschen Arbeitsmarkt bereits jetzt bis zu 150.000 Arbeitskräfte. Wegen der demografischen Entwicklung wird laut Scheele die Lücke in den kommenden Jahren immer größer. Mit einer Qualifizierung von Ungelernten könne man sie nicht schließen, sagte der BA-Boss – und befeuerte damit eine hitzige Diskussion zwischen den Parteien im Bundestagswahlkampf. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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