Wismar

Zuwanderer krankenhausreif geprügelt

In Wismar wird 20-jähriger Zuwanderer mit einer Eisenkette verprügelt. Die Täter sind flüchtig, die Polizei sucht Zeugen.

Ein 20-jähriger Syrer ist in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) von drei Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Rostock am Donnerstag mitteilte, ereignete sich die Tat am Mittwochabend in einer Parkanlage, als sich der Zuwanderer allein auf dem Heimweg befand. Die Angreifer hätten den Mann ausländerfeindlich beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Zudem sei er mit einer Eisenkette traktiert worden, die ihn an einer Schulter und an den Rippen getroffen habe.

Nasenbeinbruch sowie Hämatome im Gesicht 

Dadurch sei der 20-Jährige zu Boden gegangen, wo er weiter von den Angreifern getreten worden sei. Der Syrer habe unter anderem einen Nasenbeinbruch sowie Hämatome im Gesicht und am Oberkörper erlitten. Er sei im Krankenhaus ambulant behandelt worden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht noch Zeugen.

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) verurteilte den Angriff als brutal und feige. „Ich wünsche dem Opfer rasche und vollständige Genesung“, sagte sie in Schwerin. Dieser abscheuliche Vorfall werde hoffentlich schnell aufgeklärt. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass eine fremdenfeindliche Stimmung um sich greife, die Wegbereiterin solcher Taten sei. (epd)
 

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