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Zurückgetretene CDU-Ministerpräsidenten

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Saar-Ministerpräsident Peter Müller reiht sich ein in die Reihe von nun sieben CDU-Regierungschefs, die in nur knapp eineinhalb Jahren ihren Rückzug aus dem Amt besiegelt haben.

Dieter Althaus: Thüringens Regierungschef zieht am 3. September 2009 die Konsequenz aus schweren Verlusten der CDU bei der Landtagswahl vier Tage zuvor und nimmt seinen Hut.

Günther Oettinger: Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg wechselt als Energie-Kommissar in die EU-Kommission und legt am 9. Februar 2010 sein Amt in Stuttgart nieder.

Roland Koch: Nach elf Jahren als hessischer Regierungschef kündigt der stellvertretende CDU-Vorsitzende am 25. Mai 2010 seinen Rückzug aus der Politik und seinen Wechsel in die Wirtschaft an. Er wird zum 1. Juli 2011 Vorstandschef beim Baukonzern Bilfinger Berger.

Jürgen Rüttgers: Nach der CDU-Niederlage bei der nordrhein- westfälischen Landtagswahl am 9. Mai kündigt der geschäftsführende Ministerpräsident am 24. Juni seinen Rückzug von allen politischen Ämtern an.

Christian Wulff: Am 30. Juni 2010 wird er zum neuen Bundespräsidenten gewählt und legt sein Amt als Ministerpräsident von Niedersachsen unmittelbar danach nieder.

Ole von Beust: Am 18. Juli tritt der Hamburger Bürgermeister nach neun Jahren an der Spitze des Senats zurück. Kurz danach bricht die von Beust mit initiierte erste schwarz-grüne Koalition auf Länderebene auseinander. In der Hansestadt stehen Neuwahlen an.

Peter Müller: Am 22. Januar 2011 kündigt der Saar-Ministerpräsident seinen Rückzug an. Bis zum Sommer soll Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer übernehmen. Müller hat Interesse an einem Richteramt beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

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