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Zivile Luftbrücke: Bündnis organisiert privaten Rettungsflug

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Von: Fabian Scheuermann

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Auch Spanien nimmt afghanische Geflüchtete auf: Hier verlassen Menschen am Dienstag einen Flieger nahe Madrid.
Auch Spanien nimmt afghanische Geflüchtete auf: Hier verlassen Menschen am Dienstag einen Flieger nahe Madrid. © AFP

Eine mit Spenden finanzierte Chartermaschine aus Deutschland soll möglichst bald in Kabul landen

Wir haben einen Flieger gechartert, mit dem wir nach Kabul fliegen werden. Die Formalia sind geklärt, jetzt geht es um die Umsetzung“ – mit diesen Worten ist am Dienstag ein Bündnis von Dutzenden Organisationen an die Öffentlichkeit gegangen, das zeitnah einen mit Spenden finanzierten privaten Evakuierungsflug nach Kabul schicken will.

Der grüne Europaabgeordnete Erik Marquardt, der an der Organisation des Fluges maßgeblich beteiligt ist, teilte mit: „Es wird eine Zeit geben, da muss man das Versagen dieser Bundesregierung aufarbeiten, aber jetzt ist erst mal die Zeit der Rettung, der Evakuierung mit vielen Organisationen.“ Man habe den zivilen Rettungsflug in den vergangenen Tagen „auch in Absprache mit der Bundesregierung“ organisiert.

Zu den auf der Seite kabulluftbruecke.de aufgeführten Organisationen zählen unter anderem die Initiative Leave No One Behind, Sea-Watch und Seebrücke. Man habe „Listen von Personen, die gerettet werden müssen und stehen mit Hunderten weiteren in Kontakt“, heißt es auf der Seite. Wenn genug Spenden eingingen, wolle man mehrere Flieger schicken. Das Geld, das nicht für Flüge verwendet wird – etwa weil der Flughafen nicht erreicht werden kann – soll in humanitäre Hilfe fließen. „Aus Kapazitätsgründen und um nicht die Operation oder Menschen zu gefährden, veröffentlicht die Kabulluftbrücke momentan keine Informationen“, hieß es am Mittwoch. fab

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