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Zentralrat der Juden sagt ab

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Gang durch die Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin. Um den Gedenktag für die Holocaust-Opfer gibt es Ärger.
Gang durch die Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin. Um den Gedenktag für die Holocaust-Opfer gibt es Ärger. © Foto: dpa

Der Zentralrat der Juden will zur Gedenkfeier im Bundestag niemanden entsenden und löst damit Verwunderung bei Monika Griefahn aus.

Berlin. Die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Monika Griefahn, hat sich verwundert über die Absage des Zentralrats der Juden für die Holocaust-Gedenkfeier im Bundestag geäußert.

"Wir haben in den letzten Jahren immer sehr würdige Gedenkstunden gehabt, auch mit sehr vielen Teilnehmern", sagte Griefahn im RBB- Inforadio.

Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hatte im Berliner "Tagesspiegel" beklagt, dass Vertreter seiner Organisation bei den Gedenkfeiern der vergangenen Jahre nie persönlich im Bundestag begrüßt worden seien. Daher werde diesmal niemand von der Spitze des Zentralrats an der Veranstaltung teilnehmen.

Im Deutschen Bundestag wird heute der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages spricht Bundespräsident Horst Köhler, die Eröffnungsrede hält Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). Seit 1996 wird in Deutschland immer am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Im Jahr 1945 hatte die Rote Armee an diesem Tag die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befreit. (dpa)

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