Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zeitzeugen sind herzlich willkommen

Donnerstag beginnt ein internationaler Kongress zum Thema in Frankfurt am MainKindheit im Zweiten Weltkrieg - wie haben die heute über 60-Jährigen die Erlebnisse in Luftschutzkellern, auf der Flucht oder in Flüchtlingslagern verarbeitet? Welche Folgen zeitigten die psychischen Traumata für den Einzelnen, wie wirkten sie sich auf Gesellschaft und Politik aus? Solchen Fragen geht ein internationaler Kongress in der Universität Frankfurt am Main nach: "Die Generation der Kriegskinder und ihre Botschaft für Europa 60 Jahre nach Kriegsende."

Frankfurt a. M. · 12. April · uta · Kindheit im Zweiten Weltkrieg - wie haben die heute über 60-Jährigen die Erlebnisse in Luftschutzkellern, auf der Flucht oder in Flüchtlingslagern verarbeitet? Welche Folgen zeitigten die psychischen Traumata für den Einzelnen, wie wirkten sie sich auf Gesellschaft und Politik aus? Solchen Fragen geht ein internationaler Kongress in der Universität Frankfurt am Main nach: "Die Generation der Kriegskinder und ihre Botschaft für Europa 60 Jahre nach Kriegsende."

Die Organisatoren erwarten nicht nur Ärzte und Psychologen, Historiker und Soziologen, Juristen und Literaturwissenschaftler -, sondern auch Zeitzeugen und Vertreter der zweiten und dritten Generation. Die Entwicklungspsychologin Emmy E. Werner von der kalifornischen Berkeley University eröffnet den Kongress am Donnerstag, 14. April, mit einem Vortrag über Kriegskindheit weltweit, gefolgt von dem Psychoanalytiker und Altersforscher Hartmut Radebold, der über "Kriegskindheit in Deutschland - damals und heute" referiert.

Für die Teilnahme am Kongress ist eine Anmeldung nötig. Einzige Ausnahme ist die öffentliche Autorenlesung am Donnerstag, 14. April, 19.30 Uhr, im Casino auf dem Westend-Campus der Universität Frankfurt. Tanja Dückers, Peter Härtling, Mirjam Pressler, Käthe Recheis, Hermann Schulz und Renate Welsh thematisieren Kindheit, Krieg und Erinnerung in Literatur und Zeitgeschichte.

Micha Brumlik, der scheidende Direktor des Frankfurter Fritz-Bauer-Instituts, spricht am Samstag, 16. April, die Problematik konkurrierender Erinnerungskulturen an. Sein Thema: "Holocaust-Gedenken und das Leid der Deutschen."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare