Studienanfänger

Zahl der Studenten ohne Abitur seit 2007 vervierfacht

Immer mehr Menschen studieren ohne Abitur. Allerdings ist ihr Anteil immer noch sehr gering.

An deutschen Hochschulen wächst der Anteil von Studierenden ohne Abitur. Seit 2007 habe sich die Zahl vervierfacht und mit rund 62.000 im Jahr 2018 einen neuen Höchststand erreicht, erklärte das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Dienstag in Gütersloh. Der Anteil der Studierenden ohne allgemeine Hochschul- und Fachhochschulreife liege nun bei 2,2 Prozent. Voraussetzung für die Bewerbung um einen Studienplatz ohne Hochschulreife oder Fachhochschulreife ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Berufspraxis. 

Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind den Angaben zufolge bei Nicht-Abiturienten gefragter als Universitäten. Positiv bewertete CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele auch die steigende Zahl der Hochschulabsolventen, die über den beruflichen Weg ins Studium gelangt sind. Seit der deutschlandweiten Einführung des Studiums ohne Abitur im Jahr 2010 habe sie sich fast verdreifacht und liege nun bei 8.700. „Es ist absolut nachvollziehbar, dass immer mehr Menschen für ihre Bildungsbiografie das Beste aus beiden Welten, also der beruflichen und der akademischen, mitnehmen wollen“, sagte Ziegele. (epd)

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