Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schön war's, September 2011: Ministerpräsident McAllister enthüllt in Hannover  ein Porträt seines Vorgängers Christian Wulff.
+
Schön war's, September 2011: Ministerpräsident McAllister enthüllt in Hannover ein Porträt seines Vorgängers Christian Wulff.

Wulff-Affäre

Wulffs Kredit Thema im Landtag

Mit den Hintergründen des Kredits von Bundespräsident Wulff befasst sich heute der niedersächsische Landtag. Unterdessen kritisiert Baden-Württembergs Finanzminister Schmid, Wulff habe sich bisher nur unzureichend erklärt.

Von Daniela Vates, Matthias Thieme

#image

Die Wulff-Affäre kehrt diesen Mittwoch an ihren Ausgangspunkt zurück – in den niedersächsischen Landtag. Dort hat Christian Wulff als Ministerpräsident 2010 Fragen der Opposition nach seinem Hauskredit in einer Weise beantwortet, die er selbst inzwischen als „nicht gradlinig“ bezeichnet. SPD und Grüne hat das Anlass zu vielen Fragen über Kredit, Spender und Sponsoren gegeben. Die Landesregierung soll dazu Auskunft geben.

Die Vorwürfe gegen Wulff im Einzelnen:

#textline

Auch gegen Wulffs Ehefrau Bettina werden weitere Vorwürfe laut. Sie soll ein Auto zu besonders günstigen Konditionen geleast haben.

Finanzminister kritisiert Wulffs Erklärungen

Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat scharfe Kritik an den Erklärungen des Bundespräsidenten Christian Wulff zu den Konditionen seines BW-Bank-Kredits geübt.  „Die Schwaben sind gerade bei so einem Thema sehr sensibel“, sagt Finanzminister Schmid im Interview mit der "Frankfurter Rundschau". „Häuslefinanzierung ist ein Anliegen, was viele Bürger bewegt“, so der Minister.

„Entsprechend groß war die Verwunderung als die Bürger von den Vorzugskonditionen des Herrn Wulff gehört haben.“ Für Wulffs Konditionen gebe es „sicher noch keine hinreichende Erklärung“, so Schmid. „Solche  Konditionen gewähren Banken in der Regel hochvermögenden Kunden,  die erhebliches Vermögen bei ihrer Bank anlegen.“

Weiter sagte der Finanzminister in der Berliner Zeitung: „Da Wulff weder Unternehmer  ist noch Millionär, ist das höchst aufklärungsbedürftig.“

#gallery

Schmid drängt Bank zur Aufklärung

Er dränge die Gremien der öffentlich-rechtlichen Bank auf eine baldige Aufklärung, so Schmid. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Politiker  aufgrund ihres Amtes Sonderkonditionen bei einer öffentlich-rechtlichen Bank genießen“, so Schmid. „Die Prüfung muss rasch geschehen, weil die öffentliche Debatte der BW-Bank nicht gut tut.“

Alle Kunden der BW-Bank müssten nach streng bankwirtschaftlichen Kriterien behandelt  werden, betonte der Minister. „Entweder sie gehören zum Segment der hochvermögenden Kunden, oder  nicht.“ Jeder Bürger frage sich, „wie Wulff trotz Nichtzugehörigkeit zu dem Segment der Hochvermögenden bei der BW-Bank zu diesen Konditionen kommen konnte“, so Schmid.  Auch die Art wie Wulff den Kredit umgewandelt habe  ergebe „eher das Bild eines  beim Abschreiben ertappten Schülers, der versucht, etwas zu vertuschen“, so der Finanzminister in der Frankfurter Rundschau.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare