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Wladimir Putins Angriff auf Tschernobyl: Darum eroberte Russland die Atomruine

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Laut der Ukraine haben russische Truppen die Kontrolle über den Katastrophen-Reaktor Tschernobyl  übernommen. Zuvor hatte es heftige Kämpfe gegeben. (Archivbild)
Laut der Ukraine haben russische Truppen die Kontrolle über den Katastrophen-Reaktor Tschernobyl übernommen. Zuvor hatte es heftige Kämpfe gegeben. (Archivbild) © Efrem Lukatsky/dpa

Die Atomruine Tschernobyl ist ein Mahnmal des vergangenen Jahrhunderts und war nun Schauplatz im Ukraine-Krieg. Wieso Wladimir Putin die Sperrzone erobern ließ, kann mehrere Gründe haben.

Tschernobyl – Putins Angriff auf die Ukraine versetzte die Welt in Aufruhr. Als sich Berichte verbreiteten, dass es Kämpfe zwischen ukrainischen und russischen Soldaten im Umfeld der Sperrzone der Atomruine von Tschernobyl gab, war die Angst groß. Zu eindrücklich sind die Erinnerungen an das Reaktorunglück von 1986, das als die schlimmste Katastrophe bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie gilt. Die Gefahr, dass bei den Kämpfen in der Sperrzone empfindliche Infrastrukturen beschädigt wurden, die eine Ausbreitung von Radioaktivität verhindern, ist groß. Bereits wenige Stunden nach Beginn der Gefechte verzeichneten ukrainische Behörden einen Anstieg der radioaktiven Belastung in der Region.

Welche Gründe Wladimir Putin für die Eroberung von Tschernobyl haben könnte, lesen Sie bei kreiszeitung.de

Der Westen verurteilte die Kämpfe in der Sperrzone des früheren Atomkraftwerks Tschernobyl. Unter anderem hatten sich die Vereinigten Staaten von Amerika äußert besorgt wegen der Einnahme des Gebiets gezeigt. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte in Washington: „Diese unrechtmäßige und gefährliche Geiselnahme, die routinemäßige Arbeiten zum Erhalt und zur Sicherheit der Atommüll-Einrichtungen aussetzen könnte, ist unglaublich alarmierend und sehr besorgniserregend.“ * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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