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Wladimir Putins Tochter soll bröckelnder Wirtschaft helfen

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Von: Marvin Ziegele

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Wladimir Putins Tochter Katerina Tichonowa während eines Tanz-Turniers.
Wladimir Putins Tochter Katerina Tichonowa während eines Tanz-Turniers. © imago-images

Die Sanktionen gegen Russland treffen die inländische Wirtschaft. Wladimir Putins Tochter Katerina Tichonowa soll nun helfen. 

Moskau – Wladimir Putins Tochter Katerina Tichonowa wurde laut Informationen des Nachrichtenportals Newsweek zur Ko-Vorsitzenden einer Gruppe ernannt, um Russlands bröckelnde Wirtschaft zu retten. Die 35-jährige Tichonowa, die weithin als jüngste Tochter Putins gilt, wurde zur Ko-Vorsitzenden des Koordinierungsrates für Importsubstitution der Russischen Union der Industriellen und Unternehmer (RSPP) ernannt.

Der RSPP wurde laut Newsweek im Juni 1990 gegründet und ist eine Nichtregierungsorganisation, die die Interessen der russischen Wirtschaft vertritt. Laut ihrer Website wurde die Gruppe gegründet, um die Interessen der russischen Wirtschaft in Russland und im Ausland zu fördern.

Wladimir Putin: Katerina Tichonowa soll Wirtschaft helfen

Die EU hat wegen des Ukraine-Kriegs scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt, unter anderem das Einfrieren der Devienreserven des Landes und die Sperrung Russlands zum Bezahlsystem SWIFT. Seitdem herrscht in Russland ein Mangel an wichtigen Gütern, und die Wirtschaft des Landes hat einen Abwärtstrend erlebt.

Katerina Tichonowa, ehemalige Turniertänzerin, soll sich laut Newsweek zu einer Führungskraft in der Technologiebranche entwickelt haben. Wladimir Putin selbst hält sich bedeckt, wenn es um seine Familie geht. Sicher ist: auch Putins Töchter wurden wegen des Ukraine-Kriegs mit Sanktionen belegt. „Ich spreche nie mit jemandem über meine Familie“, sagte Putin laut BBC auf einer Pressekonferenz im Jahr 2015. „Jeder Mensch hat ein Recht auf sein eigenes Schicksal, er lebt sein eigenes Leben und tut es mit Würde“. (marv)

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