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Angst um Putin nach Hustenanfall: Kreml umsorgt russischen Präsidenten

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Von: Jan Oeftger

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Um die Gesundheit von Wladimir Putin gibt es immer wieder Gerüchte. Damit er sich nicht erkältet, kontrolliert der Kreml angeblich sogar die Klimaanlage.

Moskau – Wie steht es um die Gesundheit von Wladimir Putin? Immer wieder melden sich Fachleute zu Wort, die behaupten, Russlands Präsident habe mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und möglicherweise nicht mehr lang zu leben. Vor allem der Angriff auf die Ukraine und der Ukraine-Krieg haben diese Gerüchte befeuert.

Aus Kreml-Kreisen werden derartige Behauptungen jedoch immer schnell wieder zurückgewiesen. Einem Bericht zufolge lässt der Kreml allerdings die Klimaanlagen genau überprüfen, um eine Erkältung des Präsidenten zu vermeiden. Dies berichtet das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek.

Wladimir Putin: Wie steht es um seine Gesundheit?

Dass die Klimaanlagen tatsächlich kontrolliert werden, gestand Putins Sprecher Dmitri Peskow ein. „Wir regulieren die Klimaanlagen in den Räumlichkeiten sorgfältiger und vermeiden Zugluft“, sagte Peskow laut dem staatlich kontrollierten Sender Russia Today. Damit wolle man verhindern, dass sich Putin bei den hohen Temperaturen in Moskau erkältet.

Es gibt immer wieder Vermutungen, dass Wladimir Putin schwerer erkrankt ist (Archivbild).
Es gibt immer wieder Vermutungen, dass Wladimir Putin schwerer erkrankt ist. (Archivfoto) © Alexei Druzhinin/imago

Wladimir Putin erklärt Hustenanfall mit Klimaanlage

Zuletzt wurden die Spekulationen um Putins Gesundheitszustand wieder einmal befeuert worden. Bei einem Treffen mit iranischen Regierungsvertretern sah man Russlands Präsidenten mehrmals husten. Putin versuchte, den Hustenanfall herunterzuspielen. Er begründete ihn mit der Klimaanlage, in deren Nähe er sich aufhielt.

Für Aufsehen sorgte zudem ein Video, auf dem Putin seinen Arm nicht bewegte. Ob das mit seinem Gesundheitszustand verbunden ist, konnte jedoch nicht belegt werden. Der britische Journalist John Sweeney beschäftigt sich seit einiger Zeit beruflich mit Putin. Er meint, in dessen äußerem Erscheinungsbild Veränderungen festgestellt zu haben. Er sehe aus „wie ein Hamster“. US-Geheimdienstchefs gehen in ihren Annahmen sogar noch weiter. Sie glauben, dass sich Putin Krebsbehandlungen unterzogen habe. Dies sagten sie der Newsweek.

Peskow streitet alle Gerüchte jedoch weiter komplett ab. Er nannte sie „Enten“, also Falschmeldungen. Auch Außenminister Sergej Lawrow war in seiner Aussage im Mai recht deutlich. „Präsident Wladimir Putin erscheint jeden Tag in der Öffentlichkeit. Man kann ihn auf Bildschirmen beobachten, seine Auftritte lesen und hören. Ich glaube nicht, dass gesunde Menschen Anzeichen einer Krankheit oder eines schlechten Gesundheitszustandes sehen können.“ Doch neben den Gerüchten um seine Gesundheit gibt es auch solche um seine Macht. (Jan Oeftger)

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