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Impfstoff in Russland

Wladimir Putin vor Corona-Impfung: WHO blickt gespannt auf neue „Sputnik V“-Studie

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
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Russlands Präsident Putin will sich nun ebenfalls impfen lassen. Der Corona-Impfstoff „Sputnik V“ ist weiterhin umstritten.

  • Der Corona-Impfstoff „Sputnik V“ wird seit Anfang Dezember Tausenden in Russland injiziert.
  • Nun will sich auch Präsident Wladimir Putin impfen lassen.
  • Die WHO prüft den Corona-Impfstoff: Studienergebnisse werden erwartet.

Moskau - Wladimir Putin will sich den in Russland entwickelten Corona-Impfstoff „Sputnik V“ injizieren lassen. Das gab Dmitri Peskow, Sprecher des Kremls, am Sonntag (27.12.2020) bekannt. Bislang hatte die Öffentlichkeit gerätselt, ob sich Putin impfen lässt. Seit Anfang Dezember läuft bereits ein freiwilliges Programm in Russland, dass Impfungen anbietet. Gestartet wurde mit Risikogruppen in der Hauptstadt Moskau. Nun will Putin nachziehen. In der Vergangenheit hatte er betont, dass „Sputnik V“ „effektiv und ungefährlich“ sei - allerdings nicht für Menschen in seinem Alter.

Wladimir Putin: WHO begutachtet russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“

Wladimir Putin ist 68 Jahre alt. Der im freiwilligen Programm verabreichte Corona-Impfstoff ist jedoch nicht für Menschen im Alter über 60 Jahre geeignet. Ein Impfstoff für ältere Menschen, wie Putin, soll nun folgen. „Ich mache das, sobald es möglich ist“, betonte Putin in seiner traditionellen Pressekonferenz, die 2020 im Videoformat stattfand. „Sputnik V“ wurde, trotz Bedenken von internationalen Forschenden, weltweit zur Impfung freigegeben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO erwartet demnächst Studienergebnisse zur Wirksamkeit des Mittels.

Die Zahl der Corona-Infizierten hat in Russland die Marke von drei Millionen überstiegen. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Statistik vor. Bisher starben mehr als 54.000 Menschen an den Folgen einer Infektion. „Wir können mit Überzeugung sagen, dass wir die Probleme würdig gemeistert haben“, gab sich Putin selbstbewusst auf der Pressekonferenz.

Wladimir will sich nun ebenfalls mit „Sputnik“ impfen lassen. (Archivfoto)

Er selbst zeigt sich seit dem Ausbruch der Pandemie in Russland kaum noch in der Öffentlichkeit. In den vergangenen Monaten wurde immer wieder über den Gesundheitszustand Wladimir Putins spekuliert. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Alexey Nikolsky/AFP

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