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„Wer Tiere liebt, sollte sie essen“: Laut Tierschutzbund eine „groteske Umkehrung des Tierschutzgedankens“

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Mädchen sitzt in einem Schweinestall.
In einem Artikel der SZ heißt es: „Das Mindeste, was wir Schlachttieren schulden, ist ein Leben vor dem Tod“. © Image Source/IMAGO

Laut einer SZ-Autorin ist Leben das höchste Gut, selbst wenn es Qualen bedeutet. Deswegen müssten wir auch weiterhin Tiere essen – der Tierschutzbund widerspricht.

Erstmals auf ein rekordverdächtiges Tief sank der deutsche Fleischkonsum im Jahr 2020: 57,3 Kilogramm Fleisch essen wir in Deutschland pro Kopf – Tendenz sinkend. Es gibt laut Süddeutscher Zeitung (SZ) immer mehr Vegetarier und Veganer, insgesamt in etwa neun Millionen. Auch BuzzFeed-Autor Mika lebte zwei Wochen lang vegan und merkte, dass viele Vorurteile über veganes Essen nicht zutreffen. Im reduzierten Fleischkonsum sehen jedoch nicht alle eine gute Sache: Manche fürchten, dass mit der zunehmenden Anzahl an Veganern, Nutztiere wie Schweine, Rinder und Hühner aussterben könnten. So auch eine SZ-Autorin, die vergangene Woche die These aufstellte: „Wer Tiere liebt, sollte sie essen“.
BuzzFeed.de hat beim Tierschutzbund und bei einem Agrarwissenschaftler nachgehakt, ob an dieser Aussage etwas dran ist.

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