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Das Rettungsschiff „Sea-Watch“ bei der Ankunft in Catania.

Rettungsschiff

Küstenwache setzt „Sea-Watch 3“ in Catania fest

Die italienische Küstenwache stellt bei dem Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch Unregelmäßigkeiten fest und lässt es nicht ausfahren.

Die italienische Küstenwache hat das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch im Hafen der sizilianischen Stadt Catania festgesetzt. Wie die Küstenwache am Freitag mitteilte, ergab eine technische Kontrolle der „Sea-Watch 3“ eine Reihe von „Unregelmäßigkeiten“, gemäß dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS). 

Die Sea-Watch hatte am Donnerstag nach einer fast zweiwöchigen Odyssee mit 47 Migranten an Bord in Catania angelegt. Um welche Art von „Unregelmäßigkeiten“ es sich handelte, ließ die italienische Küstenwache offen. Sie erklärte lediglich, diese beträfen sowohl die „Sicherheit“ des Schiffs als auch die Regeln zum Umweltschutz der Meere. Solange diese Probleme nicht beseitigt seien, dürfe das Schiff den Hafen nicht verlassen. 

Die „Sea-Watch 3“ hatte die Flüchtlinge am 19. Januar vor der libyschen Küste aufgenommen. Nach langem Tauziehen über ihr weiteres Schicksal konnten sie schließlich am Donnerstag in Catania an Land gehen, von dort sollten sie auf verschiedene europäische Aufnahmeländer verteilt werden. 

Die Hilfsorganisation erklärte auf Twitter, ihre Befürchtungen hätten sich bewahrheitet, ihr Schiff werde „aus politischen Gründen blockiert“. „Es gab hohen Druck auf die Küstenwache, einen Grund zu finden“, hieß es in der Stellungnahme. (afp)

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