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White-House-Korrespondenten beklagen regelmäßig, dass Trump-Sprecherin Sarah Sanders nur selten Pressekonferenzen abhält.

Sarah Sanders

Warum Donald Trumps Sprecherin kaum noch vor die Presse geht

US-Präsident Donald Trump macht die angeblich unfaire Medienberichterstattung dafür verantwortlich, dass seine Sprecherin kaum noch Pressekonferenzen veranstaltet - auf seinem Lieblingsmedium Twitter.

US-Präsident Donald Trump hat die Medien dafür verantwortlich gemacht, dass seine Sprecherin kaum noch Pressekonferenzen veranstaltet. „Der Grund dafür, dass Sarah Sanders nicht mehr oft zum „Podium“ geht, ist, dass die Presse so unverschämt und unrichtig über sie berichtet“, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Er habe Sanders gesagt, sie könne sich die Mühe sparen - die Botschaften würden trotzdem verbreitet. Die meisten Medien würden ohnehin nie fair über ihn berichten - „daher der Ausdruck Fake News“.

Trump wirft Medien, die kritisch über ihn und seine Politik berichten, regelmäßig vor, „Fake News“ zu verbreiten. Er beschimpft diese Medien außerdem als „Feinde des Volkes“. Sanders hatte sich zuletzt am 18. Dezember Fragen der Medien gestellt. Am 3. Januar hatte sie noch einmal zu einem Pressebriefing ins Weiße Haus eingeladen, dann aber nur „einen sehr besonderen Gast“ angekündigt: Trump, der zwar vor Journalisten sprach, aber keine Fragen annahm.

Die Vereinigung der White-House-Korrespondenten (WHCA) kritisierte Trumps Äußerungen am Dienstag. WHCA-Präsident Oliver Knox sprach von einem  „Rückzug aus Transparenz und Rechenschaftspflicht“, der einen furchtbaren Präzedenzfall darstelle.

White-House-Korrespondenten beklagen regelmäßig, dass Trump-Sprecherin Sanders nur selten Pressekonferenzen abhält. Unter früheren Präsidenten waren mehrere Briefings pro Woche üblich, inzwischen vergehen Wochen ohne Briefing. Allerdings stellt sich Trump selbst häufiger den Medien, wenn auch in eher ungewöhnlicher Manier: Etwa am Rande von Kabinettssitzungen oder vor dem Einstieg in den Präsidentenhubschrauber. Dann nimmt er oft auch Fragen an. (dpa)

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