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Superwahljahr

„Wahl-O-Mat“ zu Landtagswahlen wieder 2021 aktiv

  • Valerie Eiseler
    vonValerie Eiseler
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Mehr Spiel, mehr Vergleich: Die Bundeszentrale für politische Bildung rüstet ihr Werkzeug für die Landtagswahlen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auf.

Mit einigen Neuerungen, aber in bekannter orangefarbener Aufmachung kehrt der „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung pünktlich zur Entscheidungsfindung vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 14. März zurück.

Das interaktive Werkzeug steht Nutzer:innen heute ab zehn Uhr zur Verfügung und soll dabei helfen, sich einen Überblick über die eigenen politischen Positionen und jene der antretenden Parteien zu verschaffen. Sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz sind alle zur Wahl zugelassenen Parteien im „Wahl-O-Mat“ vertreten.

Verändert hat sich in diesem Jahr, neben ein paar Designelementen, vor allem die Vielfalt an Möglichkeiten, die eigene Position mit denen der Parteien zu vergleichen. Nutzer:innen geben weiterhin bei 38 Thesen an, inwieweit sie diesen zustimmen, nicht zustimmen oder diesen gegenüber neutral sind. Nachdem sie ihre Ergebnisse erhalten, können sie nun noch weiter an den Stellschrauben drehen und sehen, wie eine andere Position an bestimmter Stelle, etwa dem Klimaschutz, das Ergebnis verändern würde. Diese Option lade auf spielerische Art „dazu ein, das eigene Ergebnis besser zu verstehen“, sagt Lea Schrenk, Mitarbeiterin der „Wahl-O-Mat“-Redaktion. Auch gibt es diesmal eine Übersicht aller Positionen der einzelnen Parteien sowie einen Vergleich, der zeigt, wie verschiedene Parteien zu einzelnen Thesen stehen.

Die Thesen, wie die Bundeszentrale die 38 politischen Stellungnahmen innerhalb des „Wahl-O-Mats“ nennt, wurden landesspezifisch mit einer Redaktion aus Politikwissenschaftler:innen und Medienschaffenden, aber auch einigen unter 26-jährigen Jungwähler:innen erarbeitet.

Gerade die Altersgruppe der Erst- und Zweitwähler:innen sei in Wahlen unterrepräsentiert, so Martin Hetterich, Zuständiger für die Version in Baden-Württemberg, weshalb sich der „Wahl-O-Mat“ vor allem an junge Menschen richte.

Da aber auch immer mehr ältere Zielgruppen die Entscheidungshilfe nutzten, rechne er gerade in einem Wahljahr ohne Straßenwahlkampf mit mehr älteren Nutzer:innen, so Hetterich.

Die Thesenauswahl beziehe sich großteils auf die im Wahlkampf zur Sprache gekommenen Themen. In diesem Jahr schließe das auch Pandemiethemen wie das Homeschooling und die Digitalisierung mit ein, so Pamela Brandt, die für den „Wahl-O-Mat“ in Rheinland-Pfalz zuständig ist. Aber auch Klima und Ökologie seien gerade in Baden-Württemberg weiterhin Schwerpunkte.

Laut Bundeszentrale soll das Werkzeug in diesem Jahr für alle Landtagswahlen und für die Bundestagswahl zur Verfügung stehen.

www.wahl-o-mat.de

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