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Feuerwaffen

USA: Schusswaffen an der Schule - Sechstklässlerin schießt um sich

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Eine Sechstklässlerin schoss mit einer Handfeuerwaffe in den USA um sich. Schlimmeres konnte nur dank des Eingreifens einer Person verhindert werden.

Rigby – Erneut ist es in den USA zu einem Vorfall mit Schusswaffen an einer Schule gekommen. Eine Sechstklässlerin hat am Donnerstag (Ortszeit) laut dpa in Rigby im US-Bundesstaat Idaho um sich geschossen. Dabei sind zwei Schüler:innen und eine erwachsene Person von den Kugeln getroffen und verletzt worden, sagte der Sheriff des Bezirks Jefferson, Steve Anderson.

Offenbar hatte die Sechstklässlerin an der Schule in Rigby, welches etwa 100 Meilen (ca. 161 km) entfernt vom Yellowstone Nationalpark im Westen der USA liegt, eine Handfeuerwaffe aus ihrem Rucksack gezogen und mehrere Schüsse in einem Flur abgegeben. Auch draußen habe sie mehrmals die Waffe abgefeuert, bevor Mitglied des Lehrkörpers sie entwaffnen und festhalten konnte. Dieser Person ist es wohl zu verdanken, dass es nicht zu einem Blutbad kam wie in Indianapolis vor ein paar Wochen.

USA: Opfer überlebten Sechstklässlerin mit Feuerwaffe mit Glück

Die gegen 9.15 (Ortszeit) alarmierte Polizei kam kurz darauf an und nahm das Mädchen in Gewahrsam. Die Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht, sind jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Wie der britische Guardian berichtet, wurden sie in Gliedmaßen geschossen. Bei der erwachsenen Person sei die Kugel direkt hindurchgegangen, sie konnte kurz darauf wieder entlassen werden. Die beiden Schüler:innen blieben über Nacht im Krankenhaus, eine der beiden Personen könnte laut einem Arzt eine Operation benötigen. Entsprechend den Umständen ginge es beiden Patient:innen jedoch gut.

Eine Sechstklässlerin hat in der Rigby Middle School in Rigby/Idaho um sich geschossen.

Das Mädchen aus dem benachbarten Idaho Falls befindet sich laut dpa nun in Polizeigewahrsam. Welches Motiv zu der Attacke geführt hat, ist bisher unklar. Der zuständige Staatsanwalt Mark Taylor sagte, dass die Staatsanwaltschaft erst dann Anklage erheben werde, wenn die Ermittlungen abgeschlossen seien. Möglich sei eine Anklage wegen „versuchten Mordes in drei Fällen“.

Nach Vorfall mit Feuerwaffe an Schule in den USA: Polizei sucht nach dem Motiv

Die Polizei untersucht nun den Tatort und befragt die Zeug:innen. „Ich und meine Klasse waren gerade mit unserem Lehrer im Unterricht und arbeiteten, als plötzlich ein lautes Geräusch zu hören war. Dann kam das Geräusch noch zweimal. Und dann war Schreien zu hören“, sagte der 12-jährige Yandel Rodriguez dem Guardian. „Unser Lehrer ging raus, um nachzusehen. Und er fand Blut.“

Der zuständige Schulbezirksleiter, Chad Martin, sagte lat dpa: „Dies ist der schlimmste Alptraum, den ein Schulbezirk je erleben kann.“ Man sei nie wirklich bereit für einen solchen Vorfall. Die Schüler:innen wurden nach dem Vorfall von ihren Eltern abgeholt, der Unterricht fällt am Freitag im gesamten Schulbezirk aus.

US-Präsident Joe Biden hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert. Er hatte aber in der Vergangenheit immer wieder angekündigt, die laxen Waffengesetze der USA verschärfen zu wollen, gegen den massiven Widerstand der Waffenlobby NRA. (als)

Rubriklistenbild: © Natalie Behring/dpa

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