Irak

Viele Opfer nach Selbstmordanschlag

Fast 20 Tote und rund 30 Verletzte sind die tragische Bilanz nach einem Selbstmordanschlag südöstlich von Bagdad am Montag.

Nahe Bagdad sind bei einem Selbstmordanschlag am Montag fast 20 Menschen getötet und etwa 30 weitere Personen verletzt worden. Dies geschah, als sich ein Attentäter in der Region Nahrawan südöstlich von der irakischen Hauptstadt in die Luft gesprengt habe, teilte das irakische Innenministerium mit. Einen zweiten Angreifer hätten Sicherheitskräfte erschossen. Die Opfer des Anschlages seien Zivilisten.

Die radikal-islamische IS-Miliz reklamierte über ihre Propaganda-Agentur Amak das Attentat für sich und sprach von 35 getöteten Angehörigen einer schiitischen paramilitärischen Einheit. Die irakische Armee hat nach eigenen Angaben Mitte November die letzte vom IS kontrollierte Stadt befreit. Syrien hatte Anfang des Monats den Sieg über den sogenannten Islamischen Staat erklärt, der 2014 weite Teile in beiden Ländern unter seine Kontrolle gebracht und ein Kalifat ausgerufen hatte. (rtr)

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