"Feindliche Übernahme - wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht" - so soll das neue Buch von Thilo Sarrazin heißen.
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"Feindliche Übernahme - wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht" - so soll das neue Buch von Thilo Sarrazin heißen.

Random House

Verlag will Sarrazin-Buch nicht drucken

Die Verlagsgruppe Random House weigert sich, das neue anti-islamische Buch von Thilo Sarrazin zu drucken. Ein Gericht in München verhandelt den Fall.

Der frühere Berliner Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin streitet sich vor Gericht mit seinem Verlag über ein neues Buch. Die Verlagsgruppe Random House hat sich entschieden, dieses nicht zu veröffentlichen. 

Der Verlag erklärte am Freitag, man wolle „das nicht angekündigte Buch von Thilo Sarrazin weder „stoppen“ noch seine Publikation erschweren oder verhindern“. Es stehe dem Autor aber frei, „sein Buch jederzeit in einem anderen Verlag zu publizieren“. Am Montag verhandelt ein Gericht in München den Fall, wie der Verlag bestätigte. Sarrazin war zunächst nicht zu erreichen.

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung sollte das Buch im August erscheinen und den Titel „Feindliche Übernahme - wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ tragen. Der langjährige SPD-Politiker hatte mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ im Jahr 2010 Entrüstungsstürme und Debatten über Islamkritik und Vererbung von Intelligenz ausgelöst. Es folgten weitere Bücher über den Euro und das „Wunschdenken“ in der Politik. (dpa) 

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