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In einer denkwürdigen Pressekonferenz am 7. November 2018 platzte US-Präsident Donald Trump einmal mehr der Kragen: Er beschimpfte den CNN-Reporter Jim Acosta - und ließ ihm anschließend den Zugang zum Weißen Haus entziehen.

Causa Jim Acosta

CNN verklagt das Weiße Haus

Der TV-Sender CNN pocht auf die Verfassung und geht rechtlich gegen die Aussperrung seines Reporters Jim Acosta aus dem Weißen Haus vor. Die Trump-Regierung hatte dem Journalisten die Akkreditierung entzogen.

Der US-Fernsehsender CNN hat das Weiße Haus wegen der Aussperrung seines Reporters Jim Acosta verklagt. In der am Dienstag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage argumentiert der Sender, dass die Suspendierung der Akkreditierung gegen die Verfassungsrechte Acostas sowie von CNN verstoße, erklärte der Sender auf seiner Website.

Der Sender forderte, das Gericht solle per einstweiliger Verfügung dafür sorgen, dass dem Journalisten seine Akkreditierung zurückgegeben werde. Andernfalls erzeuge das Weiße Haus „einen gefährlichen Abschreckungseffekt für jeden Journalisten, der über unsere gewählten Politiker berichtet“.

Das Weiße Haus hatte den Entzug der Akkreditierung Acostas damit begründet, dass der Journalist während einer tumultartigen Pressekonferenz von Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche eine Praktikantin des Weißen Hauses angefasst haben soll, die ihm das Mikrofon wegnehmen wollte. Experten und Journalisten äußersten zuletzt jedoch den Verdacht, dass das Video von dem Vorfall gezielt manipuliert wurde. (afp)

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