Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" (hier das Verwaltungsgebäude) feiert im Jahr 2005 ihrer 131. Geburtstag und ist mit rund 14 Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Tageszeitung der Welt.
+
Die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" (hier das Verwaltungsgebäude) feiert im Jahr 2005 ihrer 131. Geburtstag und ist mit rund 14 Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Tageszeitung der Welt.

"Verkaufen durch lesen"

"Yomiuri Shimbun" ist die auflagenstärkste Zeitung der WeltDie japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" feiert in diesem Jahr ihren 131. Geburtstag - und ist mit rund 14 Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Tageszeitung der Welt. Ihren Namen erhielt sie nach einem Vorgängerblatt, das noch in Holzschnitt-Technik gedruckt wurde und "Yomiuri Kawaraban" hieß.

Von COCO KUBOTA (TOKIO, DPA)

Die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" feiert in diesem Jahr ihren 131. Geburtstag - und ist mit rund 14 Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Tageszeitung der Welt. Ihren Namen erhielt sie nach einem Vorgängerblatt, das noch in Holzschnitt-Technik gedruckt wurde und "Yomiuri Kawaraban" hieß. Dabei bedeutet Yomiuri "verkaufen durch lesen", Kawaraban bezeichnet die Herstellungstechnik, und Shimbun heißt Zeitung.

Der Zeitungsverlag Nisshusha brachte die erste Ausgabe der Zeitung am 2. November 1874 in einer Auflage von gerade einmal 200 Exemplaren auf den Markt. Nach wechselhafter Geschichte stand "Yomiuri Shimbun" in den frühen 1920er Jahren kurz vor dem Konkurs. Matsutaro Shoriki, ein ehemaliger hochrangiger Polizeioffizier, kaufte den Verlag im Jahr 1924 und steigerte die Auflage mit innovativen Ideen, wie die japanische Enzyklopädie Kodansha resümiert.

Zu den von Shoriki eingeführten Neuerungen gehörten groß aufgemachte Sensationsberichte, eine eigene Radioprogrammseite und Einladungen an amerikanische Baseballteams zu einem Japan-Besuch. Der Verleger gründete 1934 sogar Japans erste professionelle Baseballmannschaft, die "Yomiuri Giants", die seitdem das populärste Team im Lande sind.

"Yomiuri Shimbun" gilt als konservatives Blatt, dem Kritiker eine zu große Regierungsnähe vorhalten. Die Zeitung kooperiert mit mehreren Nachrichtenagenturen sowie der "Washington Post" und der "Daily Mail". Außer der Tageszeitung gibt der Verlag eine englischsprachige Zeitung, eine Sportzeitung sowie Bücher heraus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare