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Venezuelas Präsident Maduro fährt nach Moskau. 

Moskau

Venezuelas Präsident Maduro trifft Kremlchef Putin

Die Sanktionen treffen Venezuela hart. Daher trifft sich  Nicolás Maduro in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. 

Angesichts der immer schärferen Sanktionen gegen den Krisenstaat Venezuela trifft sich Präsident Nicolás Maduro an diesem Mittwoch in Moskau mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin. Bei dem Treffen gehe es auch um die Einmischung anderer Länder - gemeint sind vor allem die USA - in die inneren Angelegenheiten des lateinamerikanischen Staates, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. Geplant sei ein Vier-Augen-Gespräch der beiden Staatschefs und ein anschließendes Arbeitsfrühstück, sagte Peskow. Nicht vorgesehen sei eine Unterzeichnung irgendwelcher Dokumente.

Maduro hatte vor Reiseantritt in einer Fernsehansprache gesagt, dass er die Beziehungen zum Verbündeten Russland stärken wolle. „Ich treffe mich mit unserem Freund Wladimir Putin und einer Gruppe von Unternehmern. Wir werden die Dynamik unserer Beziehungen überprüfen und nach neuen Wegen suchen, um unsere Kooperation zu intensivieren.“

Machtkampf zwischen Maduro und Guaidó 

Seit Monaten liefert sich Maduro einen erbitterten Machtkampf mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó. Viele Staaten haben Guaidó bereits als rechtmäßigen Staatschef anerkannt und fordern Maduro zum Rücktritt auf. Der sozialistische Staatschef wird jedoch weiterhin von Russland, China, dem Iran, der Türkei, Kuba, Bolivien und Nicaragua gestützt.

Die USA und die Europäische Union haben eine Reihe harter Sanktionen gegen Maduro und sein Umfeld verhängt. Russland hingegen macht weiter Geschäfte mit dem ölreichen Venezuela und ist dem südamerikanischen Land unter anderem über ein Abkommen zur militär-technischen Zusammenarbeit verbunden. Moskau leistet Caracas auch humanitäre Hilfe, darunter Lieferungen von Getreide und Medikamenten. Russland ist auch an einem Verbleib Maduros im Amt interessiert, weil es im Fall eines Machtwechsels befürchtet, Venezuela könnte Milliardenkredite nicht zurückzahlen. (dpa) 

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