Meghan Markle gestikuliert bei einer Auszeichnung von Mitgliedern des Militärs.
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Klare Botschaft: Meghan Markle fordert Wahlberechtigte zur Stimmenabgabe auf.

Schauspielerin wird politisch aktiv

US-Wahlen 2020: Donald Trump poltert gegen Herzogin Meghan - „Wünsche Harry viel Glück“

Meghan Markle überrascht mit politischem Aktivismus. US-Präsident Donald Trump verkündet jetzt, was er von der Schauspielerin hält. Nicht viel.

  • Nach ihrer Rückkehr in die USA schaltet sich Herzogin Meghan Markle in den US-Wahlkampf ein.
  • Die gebürtige Amerikanerin appeliert an alle Wahlberechtigten in den USA, ihre Stimme abzugeben.
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Update vom 24. September 2020, 16:15 Uhr: Donald Trump hat Herzogin Meghan Markle verbal attackiert. Er bezog sich dabei anscheinend auf Kommentare der gebürtigen Amerikanerin zur anstehenden US-Wahl.

„Ich bin kein Fan von ihr“, erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Weiter richtete sich Donald Trump an Markles Ehemann, dem britischen Prinzen Harry. „... Ich wünsche Harry viel Glück. Er wird es brauchen.“

Markles forderte die Amerikaner auf, bei der anstehenden Präsidentschaftswahl an die Urnen zu treten. „Alle vier Jahre wird uns gesagt: ‚Dies ist die wichtigste Wahl unserers Lebens.‘ Aber diese ist es wirklich“, bekräftigte sie in einer gemeinsamen Videobotschaft mit Harry im US-Magazin „Time“. Die Royals in London reagierten auf den Aufruf des Paares verhalten. Da Harry sich aus dem Königshaus zurückgezogen habe, seien das private Äußerungen, hieß es.

Erstmeldung vom 09. September 2020: Washington – Mitglieder der königlichen Familie mischen sich für gewöhnlich nicht in politische Diskussionen ein. So überrascht der politische Aktivismus, der derzeit von Herzogin Meghan Markle ausgeht. Die gebürtige Amerikanerin hat eine klare Botschaft.

Meghan Markle genießt im US-Wahlkampf neue politische Freiheiten

Herzogin Meghan und Herzog Harry hatten sich Ende März offiziell aus dem britischen Königshaus zurückgezogen. Seither leben sie mit ihrem Sohn in Meghans Heimat in Kalifornien. Seit ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten, erregt Herzogin Markle großes Aufsehen. Überzeugt schaltet sich die gebürtige Amerikanerin in den US-Wahlkampf ein. In einem Interview mit The Sun gibt sich die Herzogin entschlossen. Markle setzt sich für eine Veränderung in dem Land ein, in dem sie selbst aufwuchs.

Markle setzt ihre Stimme im Wahlkampf ein und fordert das Gleiche von anderen Wahlberechtigen

Obwohl die gebürtige Amerikanerin nicht sagt, für wen sie am 3. November bei der US-Wahl abstimmen wird, verschafft sie sich Gehör: Für die bekennende Feministin sei das Recht zu Wählen keine Selbstverständlichkeit. „Ich weiß, wie es ist, eine Stimme zu haben, auch wie es ist sich stimmlos zu fühlen“, so Markle. Zudem betont die Herzogin, dass jeder der eine Wahlberechtigung besitzt, diese auch nutzen soll - dies tue sie auch.

Die Herzogin verweist dabei auf die Initiative „When We All Vote“ von der ehemaligen First Lady Michelle Obama. Die Initiative ist ein Wahlaufruf von vielen Hollywood-Prominenten. Sie alle betonen die Wichtigkeit jeder einzelnen Stimme. „Glauben Sie nicht, dass Ihre einzelne Stimme nicht viel ausmacht. Der Regen, der den ausgetrockneten Boden erfrischt, besteht aus einzelnen Tropfen“, so zitiert Markle die Frauenrechtlerin Kate Sheppard.

Meghan Markle gilt als scharfe Kritikerin von Donald Trump

Die US-Amerikanerin bekennt sich als Demokratin und Feministin. Obwohl sie nicht bestätigte, für wen sie bei der US-Wahl abstimmen wird, sprach sich Markle bereits in der Vergangenheit gegen Donald Trump aus. „Natürlich ist Trump spaltend - denken Sie nur an Wählerinnen“, sagte sie in der Nightly Show mit Larry Wilmore. Kaum verwunderlich, dass sich Markle im US-Wahlkampf einsetzt, um „Veränderungen herbeizuführen“.

Ob Meghan Markle dieses Ziel mit dem Präsidentschaftskandidaten Joe Biden erreichen will, lässt sie offen. Vielmehr geht sie auf die Unterstützung ihrer amerikanischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, indem sie scharf argumentiert: „Wer nicht wählen geht, der macht sich mitschuldig daran, dass die USA womöglich nicht gut regiert werden würde“, so Markle. Wer nicht Teil der Lösung sei, sei in ihren Augen Teil des Problems. (Von Jennifer Richter)

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