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Trump verklagt CNN wegen „Schmerz, Demütigung und seelischen Qualen“

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Von: Erkan Pehlivan

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Donald Trump ist an mehreren Fronten in juristische Auseinandersetzungen verwickelt. Nun startet der Ex-Präsident selbst einen neuen Rechtsstreit und stellt sich erneut als Opfer dar.

Washington – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Klage gegen den Fernsehsender CNN eingereicht. Trump sieht sich als Opfer einer Verleumdung und fordert mit einer Klage eine Schadenersatzzahlung in dreistelliger Millionenhöhe. In der Klageschrift, die Trumps Anwälte am Montag (3. Oktober) bei einem Gericht im Bundesstaat Florida einreichten, heißt es, der Sender habe versucht, seinen massiven Einfluss als angeblich vertrauenswürdige Nachrichtenquelle zu nutzen, um ihn zu diffamieren und „politisch zu besiegen“.

USA: Trump als „Rassisten“ und „russischen Lakaien“ bezeichnet

Diese Verleumdungskampagne habe sich in den vergangenen Monaten nur noch verschärft, „weil CNN befürchtet, dass der Kläger 2024 für das Amt des Präsidenten kandidieren wird“. Als Teil „konzertierter Bemühungen“, das politische Gleichgewicht nach links zu kippen, habe CNN Trump in skandalöser Weise etwa als „Rassisten“ oder als „russischen Lakaien“ bezeichnet und mit Hitler verglichen. Auf etwa zwei Dutzend Seiten sind in der Klageschrift entsprechende Beispiele aufgeführt.

Ex-Präsident Donald Trump verklagt CNN auf 475 Dollar
Donald Trump, ehem. US-Präsident © Evan Vucci/dpa

USA: „Schmerz, Demütigung und seelische Qualen“ für Trump

Gefordert wird Schadenersatz in Höhe von 475 Millionen Dollar (483 Millionen Euro). Zur Begründung schrieben die Anwälte, die CNN-Berichterstattung habe für Trump Rufschädigung, „Schmerz, Demütigung und seelische Qualen“ verursacht. Medien, die kritisch über ihn berichten, verunglimpft Trump regelmäßig als lügnerisch („fake news“) und als „Feinde des Volkes“.

In einer weiteren Erklärung kündigte Trump am Montag (Ortszeit) an, er und seine Anwälte würden in den kommenden Wochen und Monaten womöglich auch „gegen eine große Anzahl anderer Fake-News-Medienunternehmen“ klagen - insbesondere bezüglich der Berichterstattung zur US-Präsidentschaftswahl 2020.

USA: Trump könnte 2024 erneut kandidieren

Seit Monaten befeuert der Republikaner Spekulationen, dass er bei der Präsidentschaftswahl 2024 in den USA für seine Partei erneut als Kandidat antreten könnte. Jedes Vorgehen gegen ihn, auch diverse juristische Auseinandersetzungen mit offiziellen Stellen, stellt er als Versuch seiner politischen Gegner dar, ihn an einer Kandidatur zu hindern. (Erkan Pehlivan/dpa/AFP)

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