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USA nennen erstes Treffen mit radikalislamischen Taliban „offen und professionell“

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Amir Chan Motaki, Außenminister des neuen Kabinetts der Taliban.
Amir Chan Motaki, Außenminister des neuen Kabinetts der Taliban. © Muhammad Farooq/dpa

In Katar treffen sich die radikalislamischen Taliban mit einer US-Delegation. Es soll auch um Menschenrechte gegangen sein.

Washington - Die ersten persönlichen Gespräche mit den militant-islamistischen Taliban seit deren Machtübernahme im August in Afghanistan hat die USA als „offen und professionell“ bezeichnet. Bei dem Treffen am Wochenende (9. und 10. Oktober 2021) in der katarischen Hauptstadt Doha habe sich die US-Delegation unter anderem auf Sicherheits- und Terrorismusfragen konzentriert, teilte das US-Außenministerium am Sonntag (Ortszeit) mit. Es sei auch um die sichere Ausreise von US-Bürger:innen, anderen ausländischen Staatsangehörigen und afghanischen Mitarbeitern gegangen.

Die USA und die Taliban hätten auch über die Menschenrechte ausgetauscht, einschließlich der bedeutsamen Beteiligung von Frauen und Mädchen an allen Bereichen der afghanischen Gesellschaft und im öffentlichen Raum. Beide Seiten hätten auch über stabile humanitäre Hilfe der USA für die Bevölkerung Afghanistans gesprochen, hieß es weiter. Die US-Delegation habe in den Gesprächen abermals betont, „dass die Taliban nach ihren Taten und nicht nur nach ihren Worten beurteilt“ würden, so Außenministeriumssprecher Ned Price.

USA sprechen mit Taliban: Islamisten brauchen humanitäte Untetrstützung

Die militant-islamistischen Taliban hatten nach dem Abzug der internationalen Nato-Truppen weite Teile des Landes erobert. Am 15. August zogen sie kampflos in die Hauptstadt Kabul ein und regieren seitdem. Ihre Regierung sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert, dem Land droht ein wirtschaftlicher Kollaps.

USA und Taliban: Keine Grspräche über legitimierung der Islamisten

Das US-Außenministerium hatte am Freitag erklärt, bei den Gesprächen in Doha werde es nicht um eine Anerkennung oder Legitimierung der Taliban in Afghanistan gehen. Es handle sich vielmehr um eine Fortsetzung der „pragmatischen“ Gespräche über Fragen von nationalem Interesse der USA. (ktho/afp)

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