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Der Tod von Ahmaud Arbery, Breonna Taylor und George Floyd löste Massenproteste in den USA aus.
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Der Tod von Ahmaud Arbery, Breonna Taylor und George Floyd löste Massenproteste in den USA aus.

Ahmaud Arbery

Tödliche Jagd auf Schwarzen – Prozessbeginn in den USA

Im Fall des erschossenen Schwarzen Ahmaud Arbery beginnt in den USA der Mordprozess gegen drei weiße Männer.

Washington D.C. – Mit der Auswahl der Geschworenen beginnt am Montag (18.10.2021) in den USA der Mordprozess gegen drei weiße Männer: Greg McMichael, dessen Sohn Travis und den Nachbarn William Bryan. Die Männer sollen einen schwarzen Jogger am helllichten Tag gejagt und getötet haben.

Sie hatten Ahmaud Arbery am 23. Februar 2020 in einem Vorort von Brunswick im Bundesstaat Georgia mit dem Auto verfolgt und nach einem Handgemenge erschossen. Sie gaben an, den 25-Jährigen für einen Einbrecher gehalten zu haben. Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden wurden zunächst nicht aktiv.

USA: Schwarzer Jogger Ahmaud Arbery erschossen

Erst nach der Veröffentlichung eines Handyvideos von dem Fall zweieinhalb Monate später nahmen die Ermittlungsbehörden des Bundesstaats den Fall an sich. In dem Video eines Nachbarn ist zusehen, wie sich ein schwarzer Jogger einem stehenden Pick-up nähert. Es ist der Pickup des Angeklagten Greg McMichael.

In dem Video soll ein Weißer auf der Ladefläche zu sehen sein, ein anderer neben der offenen Fahrertür auf der Straße gestanden haben, wie die Tagesschau berichtete. Der Jogger habe die Seite gewechselt und sei an der Beifahrerseite entlanggelaufen. Ein Schuss sei zu hören, das Video zeige dann den Jogger in einer Auseinandersetzung mit dem Mann auf der Straße. Ein zweiter Schuss sei ertönt und der Jogger habe den Mann geschlagen.

USA: Schwarzer Jogger Ahmaud Arbery lebte, als die Polizei eintraf

Aus kürzester Entfernung soll ein dritter Schuss abgefeuert worden sein, der Jogger sei getaumelt und mit dem Gesicht auf den Boden gefallen. Greg M. gab den Polizei-Angaben zufolge an, dass sein Sohn zweimal geschossen habe. Als die Polizei schließlich eintraf, lebte Arbery noch. Es soll mehrere Minuten gedauert haben, bis sich jemand um ihn kümmerte.

Arberys Tod hatte mit zu den landesweiten Protesten gegen Rassismus und Gewalt gegen Schwarze geführt, die die USA im vergangenen Jahr inmitten des Präsidentschaftswahlkampfes in Atem hielten. (ktho/AFP)

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