1. Startseite
  2. Politik

USA: Geheimnis um Kandidatur - Donald Trump hat Entscheidung bereits getroffen

Erstellt:

Von: Ares Abasi

Kommentare

Donald Trump und Rudy Giuliani
Donald Trump am Rednerpult, hinter im Rudy Giuliani. (Archivfoto) © Jim Watson / AFP

Donald Trump macht ein großes Geheimnis um eine mögliche Kandidatur 2024. Die Entscheidung will er in den nächsten Monaten mitteilen.

Washington D.C. - Der frühere US-Präsident Donald Trump hat Spekulationen über eine erneute Kandidatur bei den US-Wahlen 2024 angeheizt. „Für mich habe ich diese Entscheidung bereits getroffen“, sagte Trump dem New York Magazine in einem am Donnerstag (14. Juli) veröffentlichten Artikel – jedoch sagte er dabei nicht, ob er noch einmal kandidieren möchte. Medienberichten zufolge fügte Trump dann in verschwörerischem Ton die Frage hinzu, ob er seine „große Entscheidung“ vor oder nach den bedeutenden Kongresswahlen in vier Monaten bekannt geben werde.

„Gehe ich davor oder danach damit raus? Das wird meine große Entscheidung sein.“ Trump hat seit seiner Abwahl immer wieder mit einer neuen Kandidatur geliebäugelt. In den Vereinigten Staaten kann eine Person zwei Amtszeiten absolvieren, egal ob am Stück oder nicht. Trump wird 78 Jahre alt sein, wenn er in etwas mehr als zweieinhalb Jahren gewählt würde. Der politische Quereinsteiger weigert sich immer noch zuzugeben, dass er 2020 vom neuen Präsidenten Joe Biden besiegt wurde. Trump behauptet, durch einen großangelegten Wahlbetrug um den Sieg gebracht worden zu sein, hat aber nie Beweise vorgelegt.

Donald Trump musste sich Amtsenthebungsverfahren stellen

Biden gewann bei der Wahl 81 Millionen Stimmen, mit einer deutlichen Mehrheit der Wähler. Über 74 Millionen Amerikaner haben für Trump gestimmt. Biden übernahm Trumps Posten am 20. Januar 2021 im Weißen Haus. Trump wurde nach seiner Kundgebung heftig kritisiert, als am 6. Januar seine Anhänger das Kapitol in Washington stürmten, nachdem der Kongress versucht hatte, Bidens Sieg zu formalisieren.

Später musste sich Trump einem zweiten Amtsenthebungsverfahren im Kongress stellen, in dem ihm „Anstiftung zum Aufruhr“ vorgeworfen wurde. Die Mehrheit der Senatoren stimmte gegen die Republikaner. Allerdings die vorgesehene Zweidrittelmehrheit durch den Senat verfehlt. (Ares Abasi/dpa)

Auch interessant

Kommentare