Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea, Sung Kim, bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Sonderbeauftragten für Friedens- und Sicherheitsfragen.
+
Der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea, Sung Kim, bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Sonderbeauftragten für Friedens- und Sicherheitsfragen.

Nordkorea

Trotz Drohungen: USA jederzeit zu Gesprächen mit Nordkorea bereit

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
    schließen

Nordkorea hatte den USA und Südkorea wegen gemeinsamer Militärübungen mit Konsequenzen gedroht. Die Vereinigten Staaten sind dennoch für Gespräche bereit.

Seoul – Seit einem gescheiterten Gipfeltreffen des früheren US-Präsidenten Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un im Februar 2019 in Vietnam kommen die Verhandlungen Washingtons mit Pjöngjang nicht mehr voran. Zuletzt hatte Nordkorea den USA und Südkorea wegen ihrer Militärübungen mit Konsequenzen gedroht. Trotz dieser Drohungen haben die USA ihr Dialogangebot dennoch bekräftigt

Die USA sind weiterhin für Gespräche mit der Führung in Pjöngjang bereit, so Sung Kim, der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea: „Ich bin weiter bereit, meine nordkoreanischen Gegenüber an jedem Ort, zu jeder Zeit zu treffen“, sagte er laut der Deutschen Presse-Agentur am Montag (23.08.2021) in Seoul. In Anspielung auf die Kritik Pjöngjangs an laufenden Militärübungen der Streitkräfte der USA und Südkoreas betonte Kim vor Journalisten, sein Land habe keine feindseligen Absichten.

NationNordkorea
StaatsformKommunistische Diktatur
Bevölkerung25,67 Millionen (Stand 2019)
Fläche120.540 km²
StaatsoberhauptKim Jong-un

USA weiterhin bereit für Gepräche mit Nordkorea

Kim beriet sich unter anderem mit dem südkoreanischen Atomunterhändler Noh Kyu Duk über das weitere gemeinsame Vorgehen im Streit um das Atomwaffenprogramm Nordkoreas. Sung Kim hatte zuletzt im Juni während eines Besuchs in Seoul Gespräche ohne Vorbedingungen vorgeschlagen. Bisher hatte die weitgehend isolierte Regierung in Pjöngjang das Angebot jedoch abgelehnt. Beobachter gehen davon aus, dass Nordkorea auf konkrete Vorschläge wie etwa eine mögliche Lockerung der internationalen Sanktionen wartet.

Nordkorea wirft den USA regelmäßig vor, durch ihre Manöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder bestreiten. Neben Kim Jong-un drohte zuletzt auch die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo-jong, Nordkorea werde seine Fähigkeiten für mächtige Präventivschläge ausbauen. „Die Realität hat bewiesen, dass keine Worte und nur praktische Abschreckung Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel garantieren kann und dass es für uns unerlässlich ist, militärische Macht aufzubauen, um Bedrohungen von außen stark einzudämmen“, so Kim Yo-jong.

Gemeinsame Militärübungen der USA und Südkorea aus diplomatischen Gründen reduziert

In den vergangenen Jahren hatten die USA und Südkorea auch aus diplomatischen Gründen die gemeinsamen Manöver bereits reduziert. So auch bei der jüngsten Militärübung, die am Montag (16.08.2021) begann und neun Tage geht. Im Mittelpunkt standen Computersimulationen. (svw mit dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare