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New York Donald Trump Trump Organization Schlittschuh Eislaufbahn
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Die Firma von Donald Trump betreibt unter anderem diese Eislaufbahn im Central Park in New York.

Wegen krimineller Aktivitäten

New York distanziert sich von Donald Trump: „Keine Geschäfte mit Aufrührern“

  • Ines Alberti
    vonInes Alberti
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Donald Trump fährt in New York viel Geld etwa mit dem Betrieb von Eislaufbahnen ein - doch damit ist jetzt Schluss. Die Stadt zieht die Reißleine.

  • Die Ausschreitungen am Kapitol dürften für Donald Trump auch geschäftlich weitreichende Konsequenzen haben.
  • Die Stadt New York möchte die Geschäftsbeziehungen zum scheidenden Präsidenten beenden.
  • Bürgermeister Bill de Blasio sagte, New York mache „keine Geschäfte mit Aufrührern“.

New York - Die Ausschreitungen am Kapitol in Washington am 6. Januar ziehen Konsequenzen nach sich - nicht nur für Donald Trump in seiner Rolle als US-Präsident, bei der vielleicht vorzeitig durch eine Amtsenthebung der Vorhang fällt. Auch für den privaten Donald Trump haben die Ereignisse Folgen: Die Stadt New York will die Geschäftsbeziehungen zum noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und dessen Unternehmen „The Trump Organization“ beenden. Das teilte der Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio, am Mittwoch (13.01.2021) auf Twitter mit.

New York City macht keine Geschäfte mit Aufrührern“, schrieb de Blasio und spielte damit auf den Angriff auf das Kapitol von vergangener Woche an, für den viele Trump verantwortlich machen. De Blasio verkündete, die Stadt leite Schritte ein, um die Verträge mit der Trump Organization zu beenden, die etwa zwei Eislaufbahnen und ein Karussell im Central Park sowie einen Golfplatz im Stadtteil Bronx betreibt.

Wegen Kapitol-Angriff: Stadt New York will Geschäftsbeziehungen mit Donald Trump beenden

Laut einem Bericht des Magazins Forbes sagte die Stadt New York, die Verträge mit der Trump Organization könnten etwa innerhalb eines Monat beendet werden. Sie brachten Donald Trumps Firma demnach um die 17 Millionen US-Dollar Umsatz im vergangenen Jahr. De Blasio sagte in einem Interview mit dem Fernsehsender MSNBC: „Einen Aufstand gegen die US-Regierung anzustiften, stellt klar eine kriminelle Aktivität dar. Die Stadt New York wird nichts mehr mit der Trump Organization zu tun haben.“

Nicht nur die Stadt New York beendet laut Forbes die Geschäftsbeziehungen zu Donald Trump. Auch die Signature Bank in New York habe Donald Trumps persönliche Konten geschlossen und ihn zum Rücktritt aufgefordert. Die Golf-Gesellschaft PGA of America wollte eigentlich ihre Meisterschaft 2022 in Trumps Golfclub in Bedminster, New Jersey abhalten, doch hat diesen Plan nun verworfen. Soziale Netzwerke wie Twitter haben Trumps Accounts permanent oder vorübergehend gesperrt. (Ines Alberti)

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