1. Startseite
  2. Politik

Midterms: Rennen um umkämpften Senatssitz in Georgia geht in Stichwahl

Erstellt:

Von: Nail Akkoyun, Christian Stör, Daniel Dillmann

Kommentare

Die Midterms in den USA nähern sich dem Ende. In Georgia sind fast alle Stimmen gezählt, es mündet offenbar in einer Stichwahl. Der News-Ticker.

Dieser Ticker ist hiermit beendet. Alle weiteren Neuigkeiten zum Rennen um den Senat bei den Midterms in unserem aktuellen Liveticker.

Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem Live-Ticker zu den Midterms. Auch die Entwicklungen rund um Donald Trump begleiten wir im Ticker.

+++ 18.35 Uhr: CNN berichtet, dass die Senatorenwahl in Georgia zwischen dem Republikaner Herschel Walker und dem demokratischen Senator Raphael Warnock in eine Stichwahl gehen wird, nachdem keiner der beiden Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. Damit würde es am 6. Dezember zu einem Showdown der beiden Kandidaten kommen.

Warnock erhielt den Prognosen zufolge gut 49 Prozent der Stimmen, Walker lag nur knapp dahinter. In Georgia trat auch noch ein dritter Kandidat an – er lag Prognosen zufolge bei rund zwei Prozent. Wegen dieses Kandidaten der Libertären Partei war bereits zuvor erwartet worden, dass Warnock und Walker die notwendige Mehrheit verfehlen könnten.

Demokrat Raphael Warnock und Republikaner Herschel Walker (r.).
Demokrat Raphael Warnock und Republikaner Herschel Walker (r.). © IMAGO/The Canadian Press/Imago

+++ 17.20 Uhr: Das Rennen um Pennsylvania ist beendet. Der republikanische Kandidat Dr. Mehmet Oz hat seine Niederlage bei den Midterms in einem Telefonanruf bei Konkurrent John Fetterman anerkannt. Das berichtete das Wahlkampfbüros des Demokraten. In Georgia nähert sich die Stimmenauszählung dem Ende. „Es bleiben nur wenige Stimmen übrig, die noch nicht gezählt wurden“, so eine Sprecherin der Wahlbehörde gegenüber CNN.

Georgia und Pennsylvania - entscheidende Duelle bei den Midterms

+++ 12.00 Uhr: Georgia und Pennsylvania galten vor den Midterms als Schlüsselstaaten, die im Senat am Ende den Ausschlag geben könnten. In Pennsylvania ist die Wahl bereits entschieden. Hier hat sich der Demokrat John Fetterman durchgesetzt – und damit einen Sitz in der Parlamentskammer für seine Partei hinzugewonnen (s. Update v. 07.05 Uhr)

Hart umkämpfte Midterms: In Georgia liegt Raphael Warnock mit Herschel Walker nahezu gleichauf.
Hart umkämpfte Midterms: In Georgia liegt Raphael Warnock mit Herschel Walker nahezu gleichauf. © MICHAEL M. SANTIAGO/AFP

Doch was ist mit Georgia? Hier könnte sich mal wieder die Mehrheit im Senat entscheiden – wie bereits 2020. In dem Fall droht eine längere Hängepartie. In Georgia kommt es nämlich zu einer Stichwahl am 6. Dezember, falls im ersten Anlauf kein Kandidat mehr als 50 Prozent erreicht. Nach der Auszählung von 96 Prozent der Stimmen ist aber klar, dass weder der demokratische Kandidat Raphael Warnock noch sein republikanischer Kontrahent Herschel Walker diese Schwelle erreichen wird. Die dafür nötigen Stimmen sind auf den Kandidaten der Libertären gefallen.

Midterms 2022: Kampf um den Senatssitz in Georgia

Raphael Warnock (D)Herschel Walker (R)
49,2 %48,7 %

(Quelle: CNN )

Midterms: Fetterman lässt Demokraten in Pennsylvania jubeln

+++ 09.15 Uhr: Bei den Midterms in den USA ist noch immer unklar, wer im Senat die Mehrheit erringen wird. Nach einem langen Wahlabend zeichnet sich allerdings ab, dass sich die Demokraten besser behaupteten, als noch vor der Wahl prognostiziert. Zwei der wichtigsten Bundesstaaten sind bei den Zwischenwahlen Pennsylvania und Georgia. Während sich in Pennsylvania der linke Demokrat John Fetterman etwas überraschend gegen den Trump-Kandidaten Mehmet Oz durchsetzen konnte, läuft in Georgia alles auf eine Stichwahl am 6. Dezember hinaus.

Das Ergebnis zwischen Amtsinhaber Raphael Warnock von den Demokraten und seinem Herausforderer Herschel Walker wechselte während der laufenden Auszählung mehrfach hin und her. Ein Sieger müsste wegen einer Sonderregel des Staates auf mehr als 50 Prozent der Stimmen kommen, um eine Stichwahl abzuwenden. In Cobb County, nahe der liberalen Großstadt Atlanta, musste noch eine größere Anzahl an Stimmen ausgezählt werden, auf die besonders die Demokraten hofften.

Midterms: Demokraten feiern Erfolg in Pennsylvania

+++ 07.05 Uhr: Der US-Demokrat John Fetterman gewinnt laut NBC News das wichtige Senatsrennen in Pennsylvania. Auch der Kanddat selbst hat sich per Tweet zum Sieger erklärt.

+++ 06.50 Uhr: In Pennsylvania deutet sich nun langsam eine Entscheidung an. Derzeit liegt der Demokrat John Fetterman bei der Auszählung der Stimmen knapp vor seinem republikanischen Gegner Mehmet Oz. Die New York Times geht inzwischen davon aus, dass Fetterman diesen Sitz gewinnen wird. Die Wahrscheinlichkeit liegt demnach bei 95 Prozent. In Georgia bleibt das Duell zwischen dem Demokraten Raphael Warnock und dem Republikaner Herschel Walker völlig offen. Hier könnte es tatsächlich zu einer Stichwahl im Dezember kommen.

Mistrems: Wird Georgia zum Zünglein an der Waage?

+++ 05.41 Uhr: Wieder einmal könnte Georgia zum Zünglein an der Waage werden. Aktuelle Ergebnisse der Midterms zeigen dort ein Rennen auf Messers Schneide. Keiner der Kandidaten kann bislang die notwendigen 50 Prozent erringen. In dem Fall käme es zu einer Stichwahl. So könnten die ganzen USA wie schon bei der US-Wahl 2020 auf Georgia warten müssen, bis die Mehrheitsverhältnisse im Senat geklärt sind.

+++ 05.15 Uhr: Hatte John Fetterman bei den Midterms in Pennsylvania vorübergehend einen Vorsprung von fast zehn Prozent, liegt er nun nur noch einen Punkt vor Mehmet Oz. In Georgia haben sich die Vorzeichen sogar gedreht. Jetzt liegt dort der Republikaner Herschel Walker vor Raphael Warnock. Eine Mehrheit von 50 Prozent erzielt aber nach wie vor keiner der beiden.

Midterms: Enges Rennen in Georgia

Update vom Mittwoch, 9. November, 04.40 Uhr: Im US-Bundesstaat Georgia liegen Raphael Warnock (D) und Herschel Walker (R) nahezu gleichauf. Aktuelle Prognosen sehen den Demokraten minimal in Führung. Die beiden trennen weniger als 15.000 Stimmen. Bislang sind 74 Prozent aller Stimmen ausgezählt.

Keiner der beiden Kandidaten kommt bislang über die notwendigen 50 Prozent Stimmanteile. Sollte diese Marke von allen Kandidaten unterschritten werden, wird eine Stichwahl am 06. Dezember den Sieger bestimmen.

Midterms in den USA: Demokrat Fetterman auf Siegeskurs

Erstmeldung vom Mittwoch, 9. November: Harrisburg – Bei den Midterms in den USA deutet sich ein sensationelles Ergebnis an. Laut aktuellen Ergebnissen führt John Fetterman, Kandidat der Demokraten im Bundesstaat Pennsylvania deutlich vor Dr. Mehmet Oz. Nahezu alle Umfragen hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausgesagt. Viele Prognosen gingen zuletzt sogar von einem Sieg des Republikaners aus. Doch nun zeigt sich ein ganz anderes Bild.

Zwar sind bislang erst rund 30 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgezählt. Doch laut US-Medien wie CNN und FiveThirtyEight liegt Fetterman deutlich vorne. Bislang gehen 54 Prozent der gezählten Stimmen an ihn. Oz kommt dagegen nur auf 43 Prozent.

Midterms in den USA: Demokraten führen in Pennsylvania und Georgia

Der Wahlkampf in Pennsylvania wurde vor den Midterms besonders schmutzig geführt. Fetterman, der vor den Zwischenwahlen einen Herzinfarkt erlitt, musste üble Attacken der Republikaner über sich ergehen lassen. Diese beinhalteten Witze über seine Krankheit, sein Gewicht und seine Herkunft.

Doch anscheinend schadete das seine Chancen bei den Midterms nur bedingt. Auch die Unterstützung Donald Trumps für Mehmet Oz könnte nicht ausgereicht haben. Der ehemalige Fernsehmoderator einer pseudowissenschaftlichen Infotainment-Sendung gilt als einen wichtigsten Kandidaten im Kader Donald Trumps. Sollte Oz die Wahl um den Senat in Pennsylvania verlieren, wäre das eine empfindliche Niederlage auch für den weiter hoch ambitionierten Trump.

Auch in Georgia steht ein weiterer Kandidat Donald Trumps kurz vor einer Niederlage. Der ehemalige Footballspieler Herschel Walker liegt hinter Amtsinhaber Raphael Warnock zurück. Das Rennen um den Senatssitz in Georgia gilt als einer wichtigsten bei der Frage, wer am Ende die Mehrheit im Senat erringt. (dil/cs/nak mit dpa/AFP)

Auch interessant

Kommentare