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Nach unbeliebter Melania Trump

Neue First Lady der USA: Jill Biden will aktivere Rolle einnehmen – und startet durch

  • Lukas Rogalla
    vonLukas Rogalla
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Die neue First Lady der USA legt los. Mit regelmäßigen Auftritten will Jill Biden für die Ziele des Präsidenten werben. Erfahrung bringt sie reichlich mit.

  • Jill Biden ist die neue First Lady der USA.
  • Das Amt der First Lady will Jill Biden aktiver ausführen als ihre Vorgängerin Melania Trump.
  • Als „Second Lady“ bringt Jill Biden bereits Erfahrung mit.

Washington D.C. – Seit etwa einer Woche ist Jill Biden im Amt der First Lady der Vereinigten Staaten. Im Gegensatz zum Präsidenten hat sie zwar kein gewähltes Amt inne und dementsprechend auch keine Pflichten. Die Rolle ist vor allem repräsentativer Natur. Dennoch signalisiert Biden, eine aktivere First Lady zu werden als Melania Trump, der man die Lustlosigkeit teilweise deutlich anmerken konnte.

Kurz nach Beginn ihrer Amtszeit hat Jill Biden bereits diverse Auftritte hinter sich. Dabei warb sie auch für die Politik ihres Partners Joe Biden.

Jill Biden: Amtszeit der neuen First Lady der USA beginnt

Die Meetings hat Jill Biden genutzt, um das Corona-Hilfspaket des Präsidenten für die Bevölkerung in Höhe von 1,9 Billionen Dollar zu propagieren. Im Kongress stößt dieses nämlich auf Widerstand von Abgeordneten der Republikaner. Auch für das erklärte Ziel von Joe Biden, die gespaltenen USA zu vereinen, warb die First Lady. Sie sagte, dass die neue US-Regierung alle Stimmen anhören werde.

Jill Biden ist die neue First Lady der USA. Sie unterscheidet sich grundlegend von ihrer Vorgängerin.

Am Montag (25.01.2021) sprach Jill Biden mit den Ehepartner:innen der US-Gouverneur:innen und rief, stellvertretend für den Präsidenten, zu Einigkeit auf: „Wir können das nicht alleine schaffen“, sagte sie laut der Nachrichtenagentur „Associated Press“. Der Kongress müsse den Gesetzesentwurf verabschieden, der örtliche und lokale „Führung“ brauche.

„Wir brauchen euch für diese Bemühungen“, soll die First Lady jungen Latinos und Latinas bei einem weiteren Treffen gesagt haben. „Niemand kann so mit eurer Gemeinschaft sprechen wie ihr, und ihr wisst, wie viel das bedeutet.“ In einer Videokonferenz mit Vertreter:innen der Amerikanischen Bibliotheken-Verband versprach Jill Biden, dass „Empathie, Widerstandsfähigkeit, Vielfältigkeit, Lernen und Vertrauen“ die „Grundlagen der Regierung“ sein werden, die sie erbauen. „Wir werden in alle Gemeinschaften investieren. Wir werden allen Amerikanern zuhören“, sagte die 69-Jährige. „Wir werden daran arbeiten, den Schhmerz zu heilen, der durch diese Krisenzeit entstanden ist.“

Jill Biden ist neue First Lady der USA – und will aktiver sein als Vorgängerin Melania Trump

Erst zwei Tage nach der Amtseinführung am 20. Januar besuchte Jill Biden eine Klinik in der Innenstadt von Washington D.C., um die Behandlung von Krebs-Patient:innen hervorzuheben. Anschließend legte sie einen unangekündigten Stopp am Capitol Hill ein, um Mitgliedern der Nationalgarde Kekse zu überreichen. Die militärische Reserve war am Tag der Amtseinführung für die Sicherheit in der US-Hauptstadt zuständig.

Jill Tracy BidenFirst Lady der USA
Geburtstag3. Juni 1951
GeburtsortHammonton, New Jersey, USA
EhepartnerJoseph R. Biden Jr.
ParteiDemokratische Partei

Jennifer Pickens, eine Autorin, die sich vor allem mit dem Weißen Haus auseinandersetzt, zeigte sich gegenüber der „AP“ vom Start der neuen First Lady beeindruckt. Jill Biden sei sofort einsatzfähig gewesen und durchgestartet, „wie sie es sollte“. „Sie hat den Vorteil, mit einem Staatsmann verheiratet zu sein, der fast 50 Jahre Erfahrung mitbringt. Zudem übernimmt sie diese Rolle als First Lady, nachdem sie acht Jahre als Second Lady verbracht hat. Etwas, das wir seit Barbara Bush nicht mehr gesehen haben“, erklärt Pickens.

First Lady: Jill Biden dürfte deutlich beliebter werden als Melania Trump

Zuletzt war Jill Biden Mitte Dezember in die Schlagzeilen geraten. In einer Kolumne, die im „Wall Street Journal“ erschien, wurde Biden aufgefordert, auf ihren Doktortitel zu verzichten, da sie ihn nicht in Medizin, sondern in Erziehungswissenschaft erworben hatte. Daraus entbrannte um die Lehrerin eine Debatte um Sexismus.

Doch im Vergleich mit der Ehefrau von Donald Trump dürfte Jill Biden bei der US-amerikanischen Bevölkerung bereits jetzt deutlich beliebter sein. Während Melania Trumps Zeit im Weißen Haus, die 2017 begann, vergingen oftmals mehrere Wochen zwischen öffentlichen Auftritten. So unbeliebt wie Melania Trump war in der Geschichte noch keine First Lady. (Lukas Rogalla)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci/dpa

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