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Ivanka Trump muss sich Justiz stellen - Donald Trump hat einen Plan, sie zu beschützen

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Von: Delia Friess

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Die Trump-Kinder müssen sich vor der Justiz verantworten. Seinem Ex-Anwalt zufolge hat Donald Trump aber schon einen Plan, wie eine Verurteilung verhindert werden soll.

New York City - Die Folgen der vierjährigen Amtszeit des früheren US-Präsidenten Donald Trump sind noch immer spürbar und beschäftigen noch immer die Öffentlichkeit in den USA. Aber auch Donald Trump ist wieder mit Ermittlungen der Justizbehörden, die seine Unternehmen betreffen, konfrontiert. Im Fokus der Ermittlungen stehen auch Trumps Kinder Ivanka Trump, Eric Trump und Donald Trump Jr., die wichtige Posten in den Unternehmen ihres Vaters Donald Trump innehatten und haben.

Ivanka Trump: Die Tochter von Donald Trump muss vor Staatsanwältin aussagen

Der ehemalige Trump-Anwalt Michael Cohen äußerte sich in einem Interview mit dem US-Sender MSNBC über die Folgen für Ivanka Trump und Donald Trump Jr. . Demnach würde Donald Trump befürworten, dass im Falle einer drohenden Verurteilung Donald Trump Jr. die Schuld auf sich nehmen und ins Gefängnis gehen sollte. Nach Ansicht Donald Trumps sei sein ältester Sohn robuster, führt Trumps Ex-Anwalt weiter aus.

Aber auch die 40-jährige Ivanka Trump muss sich der Justiz stellen: Die beiden ältesten Kinder von Donald Trump müssen vor der Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, aussagen, wie die New York Times und CNN berichten. Die US-Zeitung und der Nachrichtensender berufen sich dabei auf ein Gerichtsdokument. Bei den Ermittlungen ginge es um den Verdacht des Kreditbetruges durch falsche Angaben über Immobilien. Die Kinder des Republikaners Donald Trump sollen befragt werden und auch Dokumente offenlegen. Bereits 2019 hatte die Generalstaatsanwältin zivilrechtliche Ermittlungen gegen Donald Trump und die Trump Organisation eingeleitet.

Ivanka Trump gilt als enge Vertraute des Ex-Präsidenten Donald Trump.
Ivanka Trump gilt als enge Vertraute des Ex-Präsidenten Donald Trump. © MANDEL NGAN/afp

Ivanka Trump muss vor Untersuchungsausschuss in den USA aussagen

Insbesondere Ivanka Trump gilt als wichtige Vertraute Donald Trumps und war sogar als Beraterin im Weißen Haus während der Präsidentschaft Trumps tätig. Dies stieß auf starke Kritik, da die Milliardärin Ivanka Trump zuvor als Schmuckdesignerin arbeitete und über keinerlei Erfahrungen in der internationalen Politik verfügte.

Die Familie Trump versucht hingegen, die Ermittlungen durch Klagen gegen Generalstaatsanwältin Letitia James zu verzögern bzw. zu verhindern. Trump selbst bezeichnet die Ermittlungen als „Hexenjagd“ und unterstellt einen politischen Hintergrund, da die ermittelnde Staatsanwältin Mitglied der Demokratischen Partei ist. Diese machte jedoch deutlich, dass auch der Name Trump nicht vor Anwendung von Recht und Gesetz schütze.

Ivanka Trump: Ermittlungen gegen Tochter von Donald Trump eingeleitet

Es sind nicht die einzigen Konsequenzen, die Ivanka Trump nun drohen: Ein Ausschuss, der den gewaltsamen Angriff auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 untersucht, will auch Ivanka Trump befragen. Ivanka Trump wird - wie ihrem Vater auch - vorgeworfen, Teile der Öffentlichkeit in den USA durch ihre Twitter-Botschaften und Fehlinformationen aufgestachelt zu haben. Die Familie Trump stellte immer wieder die Behauptungen auf, dass es zu Wahlbetrug bei den US-Wahlen 2020 gekommen sei. Jedoch gibt es dafür keine Beweise - im Gegenteil: Wiederholt wurden Wahlergebnisse überprüft und die Rechtmäßigkeit der Präsidentschaft des Demokraten Joe Biden bestätigt.

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