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Ein von der US-Marine zur Verfügung gestelltes Foto zeigt eins der iranischen Boote, die die Warnschüsse provozierten.
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Ein von der US-Marine zur Verfügung gestelltes Foto zeigt eins der iranischen Boote, die die Warnschüsse provozierten.

„Recht auf Selbstverteidigung“ ausgeübt

Straße von Hormus: US-Kriegsschiff gibt Warnschüsse auf iranische Boote ab

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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In der Straße von Hormus südlich des Iran kommt es zu einer Provokation durch iranische Revolutionsgarden. Die USA warnen vor Gefahren.

Washington – Im Kräftemessen von USA und Iran ist es zu einem Vorfall zwischen US-Truppen und Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden gekommen. In der Straße von Hormus, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, hat ein US-Kriegsschiff dutzende Warnschüsse gegen Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden abgefeuert. Das gab das Pentagon am Montag (10. Mai) bekannt. Laut einem Sprecher des US-Verteidigungsministeriums sei dem Vorfall eine Provokation seitens der iranischen Revolutionsgarden vorausgegangen.

So hätten sich 13 iranische Schnellboote mit großer Geschwindigkeit einem Flottenverband aus einem US-U-Boot und sechs Begleitschiffen auf rund 140 Meter genähert. Abgedreht hätten die Boote dann erst, als eines der US-Schiffe rund 30 Warnschüsse abgegeben habe.

Laut Pentagon-Sprecher John Kirby sei ein solches Vorgehen der iranischen Revolutionsgarden „kein neues Phänomen“. „Es ist unsicher, es ist unprofessionell. Es sind solche Handlungen, die dazu führen können, dass jemand verletzt wird, und es kann zu echten Fehlkalkulationen in dieser Region führen.“ Der Pentagon-Sprecher betonte, die US-Kriegsschiffe hätten das Recht zur Selbstverteidigung – „und sie wissen, wie sie es ausüben können“.

In der Region kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen US-Schiffen und iranischen Schiffen. Erst Ende April gaben US-Kriegsschiffe Warnschüsse ab, als iranische Boote sich ihnen näherten. Die Straße von Hormus gilt als Nadelöhr für den Schiffsverkehr in der Region.

Atomprogramm: Verhandlungen zwischen Iran und USA laufen weiter

Gleichzeitig laufen in Wien nach wie vor Verhandlungen zwischen Vertretern beider Staaten über die Wiederherstellung des iranischen Atomprogramms. Gespräche gab es im April begonnen, nachdem die Politik des neuen US-Präsidenten Joe Biden eine Wiederannäherung von USA und Iran ermöglicht hatte. Das 2015 geschlossene Atomabkommen hatte die iranische Regierung dazu verpflichtet, das Atomprogramm des Landes zurückzufahren. Daraufhin hatte es mehrfach Verletzungen des Abkommens gegeben. Daraufhin war Bidens Vorhänger im Amt der US-Präsidentschaft Donald Trump aus dem Abkommen ausgestiegen.

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