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Trump-Demo am Kapitol – mit besonderen Schutzmaßnahmen

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Von: Yasemin Kamisli

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Besondere Sicherheit für besondere Gefahr? Am US-Kapitol wird der Sicherheitszaun für eine geplante Pro-Trump-Demo wieder aufgebaut.
Besondere Sicherheit für besondere Gefahr? Am US-Kapitol wird der Sicherheitszaun für eine geplante Pro-Trump-Demo wieder aufgebaut. © Mark Finkenstaedt / dpa

In Washington D.C. wurde der Schutzzaun um das US-Kapitol abgebaut. Doch nun wollen Trump-Anhänger am Kapitol demonstrieren.

Washington D.C. – Knapp acht Monate nach der Erstürmung des Kapitols in Washington D.C. bereitet sich die Polizei auf eine weitere Demonstration durch Anhänger:innen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump vor. Auf der geplanten Demonstration am kommenden Samstag (18.09.2021) wollen Trump-Anhänger:innen Angeklagte unterstützen, die sich wegen der gewalttätigen Erstürmung des Kapitols am 6. Januar vor Gericht verantworten müssen. Seinerzeit waren bei der Erstürmung fünf Menschen ums Leben gekommen, Trump hatte die Aktion als „friedliche Demonstration“ bezeichnet.

Die Kapitols-Polizei teilte nun am Montag (13.09.2021) mit, geplant sei, vorübergehend erneut einen Zaun rund um das Parlamentsgebäude zu errichten. Diesmal würde man besonderen Wert auf die Sicherheit legen. Polizeichef Tom Manger kündigte an, das Recht auf friedlichen Protest werde geschützt: „Wir werden das Gesetz durchsetzen und keine Gewalt dulden“ - mit der Bitte, dass Unruhestifter zu Hause bleiben sollten.

USA: Pro-Trump-Demo am Kapitol in Washington geplant

Die Demonstration am Samstag zielt auf die Unterstützung von Angeklagten, die am Sturm auf das Kapitol beteiligt waren. Auch dieses Mal kommt die Planung der Demonstration aus Trumps Reihen: Organisator ist ein früherer Mitarbeiter von seinem Wahlkampfteam.

Völlig außer Kontrolle geraten stürmten im Januar zahlreiche Trump-Anhänger in das US-Kapitol. Dabei kamen sogar fünf Menschen ums Leben.
Völlig außer Kontrolle geraten stürmten im Januar zahlreiche Trump-Anhänger in das US-Kapitol. Dabei kamen sogar fünf Menschen ums Leben. © Essdras M. Suarez / dpa

Der Zaun war nach der Erstürmung im Januar errichtet und erst im Juli wieder abgebaut worden. Die Kapitols-Polizei wurde damals stark kritisiert, weil die Sicherheitskräfte des Parlaments den Angriff nicht abwehren konnten. Der Officer Daniel Hodges nannte den Sturm auf das Kapitol im Januar einen „Terrorangriff Weißer Rassisten“: „Es waren in der überwältigenden Mehrheit weiße Männer. Mich haben sie nicht rassistisch beleidigt, aber meine schwarzen Kollegen. Es war deutlich, dass viele von ihnen Rassisten waren und sie alle folgten Donald Trump.“

Kapitol in Washington: Festnahme eines bewaffneten, rechtsextremen Mannes

In einer weiteren Mitteilung der Kapitols-Polizei hieß es, Sicherheitskräfte hätten am Montag (13.09.2021) in der Umgebung des Parlamentssitzes einen Mann festgenommen, in dessen Wagen eine Machete und ein Bajonett gefunden worden seien. Daraufhin sei der 44-Jährige wegen unerlaubten Waffenbesitzes inhaftiert worden. Vor der Festnahme sei einem Polizisten das Fahrzeug aufgefallen, auf dem ein Hakenkreuz und andere rechtsextreme Symbole geprangt hätten. Außerdem sei anstelle eines Nummernschilds ein Bild einer US-Flagge angebracht gewesen. (Yasemin Kamisli mit dpa)

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