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USA: Der frühere Präsident Donald Trump und Ex-Justizminister William „Bill“ Barr entfremdeten sich über die Wahlbetrugsvorwürfe von Trump (Archivbild). May 28, 2020, Washington, DC, United States of America: Donald Trump und William „Bill“ Barr im weißen Haus
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USA: Der frühere Präsident Donald Trump und Ex-Justizminister William „Bill“ Barr entfremdeten sich über die Wahlbetrugsvorwürfe von Trump (Archivbild).

USA

Früherer US-Justizminister Barr hält Donald Trumps Vorwürfe zum Wahlbetrug für „Schwachsinn“

William Barr, einst US-Justizminister unter Donald Trump, bezeichnete dessen Wahlbetrugsvorwürfe als „Schwachsinn“. Trump hält dennoch an ihnen fest.

Frankfurt - Donald Trump ist bekannt dafür, gegen ehemalige Mitstreiter zu wettern, die ihn „betrogen“ haben. So zumindest sieht der ehemalige US-Präsident das Verhalten seiner ehemaligen Vertrauten oder Mitarbeiter. Ein Beispiel dafür ist William „Bill“ Barr, der EX-Justizminister der USA.

Laut dem US-Magazin The Atlantic kam der große Schnitt zwischen Barr und Trump, nachdem ersterer die Betrugsvorwürfe nach der US-Wahl 2020 offiziell widerlegt hatte. Im Zuge einiger Interviews mit dem Magazin sprach Barr das erste Mal über den Bruch zwischen ihm und dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Betrug bei der US-Wahl 2020? William Barr hält Donald Trumps Vorwürfe für „Schwachsinn“

Die Vorwürfe eines Wahlbetrugs hatte Donald Trump erst vor kurzem bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Ohio wiederholt. Unter dem Motto „Save America!“ („Rettet Amerika!“) fand eine Großkundgebung in Wellington mit tausenden Anhängern statt.

William Barr beschrieb diese Wahlbetrugsvorwürfe mit dem Begriff „Bullshit“ („Schwachsinn“). Schon einen Monat nach der US-Wahl 2020 soll er Trump von seinen Untersuchungsergebnissen berichtet haben. Gegenüber dem US-Magazin erklärte er: „Wir haben von Beginn an erkannt, dass das nur Schwachsinn war.“

William Barr im Interview mit US-Magazin: Er soll Donald Trumps Vorwürfe eindämmen

Er habe Trump erklärt, dass dessen Vorwürfe unbegründet seien - dieser wollte das jedoch nicht wahrhaben. Nach dem Gewinn von Joe Biden habe Barr eine „informelle Prüfung von Trumps Betrugsvorwürfen beauftragt.“ Das berichtet die Agence France-Presse (afp).

Der Anführer der Republikaner Mitch McConell soll Barr nun aufgefordert haben, Donald Trumps Vorwürfe einzudämmen. Diese „schadeten dem Land und der republikanischen Partei“, soll McConell gesagt haben. So zitiert das US-Magazin The Atlantic.

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William Barr wurde nach Entkräftung der Wahlbetrugsvorwürfe zu Donald Trump zitiert

Sie offizielle Stellungnahme zu den Betrugsvorwürfen erfolgte erst im Dezember - und dass, obwohl Barr davon spricht, von Anfang an gewusst zu haben, dass Trumps Vorwürfe sich als unwahr erweisen werden. Damals informierte er die Öffentlichkeit in einem Exklusivinterview über die fehlenden Anzeichen eines Wahlbetrugs, erklärt die afp.

Nach dieser offiziellen Stellungnahme soll Donald Trump William Barr zu sich beordert haben, erzählt dieser im Interview. Er sei gefragt worden, warum er das getan habe. Seine Antwort habe, „weil es wahr ist“, gelautet. Der damalige Präsident der USA habe daraufhin gesagt: „Du musst Trump hassen. Du musst Trump hassen.“

Video: US-Justizminister William Barr tritt zurück

Rücktritt von William Barr: Er spricht positiv über Donald Trump

Seinen Rücktritt reichte William Barr am 14. Dezember 2020 ein. Laut afp habe er Trump darin „in den höchsten Tönen“ gelobt. Er sprach davon, dass Trump Opfer eines „parteiischen Angriffs“ der Demokraten sei. Auf die Wahlbetrugsvorwürfe ging er jedoch nicht explizit ein.

Die Aussagen William Barrs im US-Magazin The Atlantic erfolgten im Rahmen einiger Interviews für ein Buch über Donald Trumps letzte Tage im weißen Haus. Der Interviewführer war Jonathan D. Karl. Er ist Chefkorrespondent in Washington für ABC News. (Jennifer Greve)

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