Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schütze tötet sechs Geburtstagsgäste in US-Staat Colorado
+
Nach Schüssen in Colorado Springs sperren Polizisten den Tatort ab.

Schüsse bei Geburtstagsparty

Waffengewalt in den USA: Erneut sieben Tote bei Schüssen in Colorado

  • Sandra Kathe
    vonSandra Kathe
    schließen

Im US-Bundesstaat Colorado tötet ein Schütze sechs Menschen und nimmt sich danach selbst das Leben. Der Täter war nach ersten Erkenntnissen der Freund von einer der Toten.

Washington D.C./Colorado Springs – Bei einer Geburtstagsparty in Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado hat ein Mann am Sonntag, 9. Mai, sechs Menschen und danach sich selbst erschossen. Das teilte die Polizei von Colorado Springs mit, die per Notruf alarmiert worden war. Am Tatort, einer Anlage für Wohnwägen, fand sie sechs Erwachsene tot auf. Der schwer verletzte Täter starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Im westlich in den USA gelegenen Staat Colorado hatte es über die Jahre mehrfach besonders schwere Vorfälle mit Schusswaffen gegeben. Das letzte Ereignis mit mehreren Toten war am 22. März dieses Jahres etwa 150 Kilometer nördlich von Colorado Springs: Bei einem Amoklauf in einem Einkaufszentrum in Boulder nahm ein Schütze zehn Menschen das Leben. Für besonderes Aufsehen sorgte im April 1999 ebenfalls in Colorado der High-School-Amoklauf von Columbine, bei der zwei 17- und 18-jährige Schüler zwölf Mitschüler, einen Lehrer und sich selbst töteten.

Erneut Schüsse in Colorado: Joe Biden spricht von „Seuche in Amerika“

In Colorado Springs war der Vorfall von Sonntagnacht der dritte Schusswaffen-Angriff mit mehreren Opfern seit 2015. Ersten Ermittlungen zufolge hatten sich Familien zu einer Geburtstagsfeier in einem Wohnwagen getroffen, als die Schüsse fielen. Der Täter sei der Freund einer Frau, die unter den Opfern sei. „Er ging rein und begann auf Menschen bei der Party zu schießen“, teilte die Polizei mit. Zum Motiv werde noch ermittelt. Keines der Kinder bei der Geburtstagsparty wurde demnach verletzt.

Mitte April hatte der Schusswaffenangriff auf ein Verteilerzentrum des Paketdienstes Fedex in der Großstadt Indianapolis mit acht Toten in den USA für Entsetzen gesorgt. US-Präsident Joe Biden erklärte danach: „Waffengewalt ist eine Seuche in Amerika.“ Er erinnerte an seine angekündigten Maßnahmen zur Eindämmung der Waffengewalt und forderte den Kongress erneut auf, weitergehende Beschränkungen des Waffenrechts zu erlassen.

USA im Jahr 2020: Über 40.000 Menschen durch Schüsse gestorben

In den USA starben allein im vergangenen Jahr mehr als 43.000 Menschen durch Schusswaffen, darunter auch Suizide. Trotz dieser Zahlen scheitern immer wieder Versuche einer Verschärfung des Waffenrechts am Widerstand der konservativen Republikaner und der mächtigen Waffenlobby. (Sandra Kathe mit AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare