In allen US-Bundesstaaten werden die Stimmzettel schnellstmöglich ausgezählt. Doch wann steht das Endergebnis der US-Wahl 2020 und damit der neue US-Präsident fest?
+
In allen US-Bundesstaaten werden die Stimmzettel schnellstmöglich ausgezählt. Doch wann steht das Endergebnis der US-Wahl 2020 und damit der neue US-Präsident fest?

US-Wahl 2020

US-Wahl 2020: Wann gibt es Ergebnisse? Zeitplan für Pennsylvania, Arizona, Nevada und Georgia steht

  • Tanja Banner
    vonTanja Banner
    schließen

Die US-Wahl 2020 war geprägt von unterschiedlichen Zeitzonen, einem komplizierten Wahlsystem und vielen Verzögerungen. Wann steht das Endergebnis und der US-Präsident wirklich fest?

  • Die US-Wahl 2020 fand am 3. November 2020 statt - doch ein Endergebnis, wer neuer US-Präsident wird, gibt es bisher noch nicht.
  • Der Ablauf am Wahltag in den USA war geprägt von unterschiedlichen Zeitzonen - und das gilt auch für die Auswertung der Stimmzettel.
  • Alle Trump-News und Nachrichten rund um die US-Wahl im Überblick.

+++ Update 6. November 2020, 16:00 Uhr: Die US-Wahl steuert auf die Zielgerade ein. Joe Biden zieht auch in Pennsylvania an Donald Trump vorbei. Noch rund 25.000 Stimmen müssen dort ausgezählt werden. Der Zeitplan im Swing State steht: Noch heute soll ein endgültiges Ergebnis für den größten noch offenen Bundesstaat vorliegen.

+++ 20.28 Uhr: Finale der US-Wahl 2020 und des Zeitplans: In Pennsylvania kann nach Auskunft der zuständigen Behörde bis Donnerstagabend (Ortszeit) mit einem Ergebnis der Präsidentschaftswahl gerechnet werden. Zurzeit seien rund 550.000 Stimmzettel noch nicht ausgezählt, sagte Staatssekretärin Kathy Boockvar dem TV-Sender CNN. Sie sei zuversichtlich, dass die meisten dieser Stimmen am Donnerstag gezählt werden könnten. Auf die Frage, ob bis zum Ende des Tages (Freitagmorgen MEZ) ein Gewinner in Pennsylvania bekanntgegeben werden könnte, antwortete sie: „Ja, das könnten wir definitiv.“

Zeitplan der US-Wahl: Ergebnisse lassen auf sich warten

+++ 14.35 Uhr: In den US-Bundesstaaten, die für den Ausgang der US-Wahl 2020 entscheidend sein dürften, läuft die Auszählung der Stimmen weiter auf Hochtouren.

In Georgia liegt derzeit Donald Trump mit etwa 18.500 Stimmen vor Joe Biden in Führung, wie viele Stimmzettel noch ausgewertet werden, ist umstritten. Der Secretary of State (vergleichbar mit dem Posten eines Innenministers) will um 10.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr MEZ) eine Pressekonferenz geben. Vermutlich sind bis dahin die fehlenden Stimmen ausgezählt und es könnte ein Endergebnis geben. In Georgia sind gleich 16 Stimmen von Wahlleuten zu holen.

Zeitplan der US-Wahl 2020: Wann gibt es Ergebnisse?

In Nevada ist derzeit Joe Biden knapp in Führung. Um 18 Uhr MEZ soll es ein Update aus dem Bezirk Clark County geben, zu dem auch Las Vegas gehört. Clark County ist der Bezirk, in dem die meisten Stimmen in ganz Nevada abgegeben wurden. Kann Joe Biden seine knappe Führung von etwa 8000 Stimmen in Nevada verteidigen? Das Update am Abend könnte es zeigen. In Nevada stehen insgesamt sechs Wahlleute für den Wahlsieger parat.

In Arizona soll es später am Tag ebenfalls ein Update aus dem größten Bezirk des Bundesstaates geben: Maricopa County, zu dem die Stadt Phoenix gehört, will um 3 Uhr MEZ am 6. November neue Daten veröffentlichen. Über Nacht waren in dem County noch 275.000 Wahlzettel nicht ausgewertet gewesen. In Arizona kann der Wahlsieger mit den Stimmen von 11 Wahlleuten rechnen.

Zeitplan der US-Wahl 2020: Wann gibt es Ergebnisse?

Update vom 5. November 2020, 10.30 Uhr: Der Urnengang der US-Wahl 2020 ist längst vorbei - doch ein Endergebnis gibt es immer noch nicht. Wer wird US-Präsident? Fest steht: Momentan sieht es für Joe Biden etwas besser aus als für Donald Trump. Biden werden derzeit 253 Wahlleute zugerechnet - wenn er die sechs Wahlleute aus Nevada gewinnt und dazu noch 11 aus Arizona oder 16 aus Georgia, dann hat er die wichtige Schwelle von 270 Wahlleuten überschritten und die Mehrheit im Electoral College gewonnen. Oder einfacher ausgedrückt: Dann hat Joe Biden genug Stimmen zusammen, um sich zum nächsten US-Präsidenten zu erklären. Doch wann werden die Stimmen in den Bundesstaaten fertig ausgezählt sein? Ein Überblick:

Zeitplan der US-Wahl 2020: Wann in Nevada, Arizona und Georgia Ergebnisse vorliegen

  • Nevada (6 Wahlleute): Joe Biden liegt hier derzeit knapp (mit etwa 8000 Stimmen oder 0,6 Prozentpunkten) in Führung. Es wird erwartet, dass es am Donnerstagmittag (Ortszeit) ein Update aus Nevada gibt - das wäre in Deutschland am späten Abend (Zeitverschiebung: Deutschland liegt 9 Stunden vor Nevada).
  • Arizona (11 Wahlleute): Joe Biden liegt hier ebenfalls knapp (mit etwa 68.000 Stimmen oder 1,4 Prozentpunkten) vor Donald Trump, allerdings hat Trump hier in letzter Zeit wieder mehr Stimmen gewonnen. In Arizona soll am Donnerstagmorgen (Ortszeit) weiter gezählt werden - das wäre in Deutschland gegen Abend (Arizona liegt 8 Stunden hinter Deutschland). Wann ein Endergebnis erwartet wird, ist unklar, CNN berichtet, dass es möglicherweise noch mehrere Tage dauern kann.
  • Georgia (16 Wahlleute): Hier liegt Donald Trump ganz knapp (mit etwa 23.000 Stimmen oder 0,5 Prozentpunkten) vor Joe Biden. Wie CNN berichtet, müssen im größten Bezirk Georgias nur noch 10.000 Briefwahl-Stimmen gezählt werden. In Fulton County wurde auch in der Nacht gezählt, etwa 3000 Stimmen wurden pro Stunde verarbeitet, so CNN. Ein Ergebnis könnte also bereits gegen Mittag MEZ zu erwarten sein. (Zeitverschiebung: Deutschland liegt 6 Stunden vor Georgia)

US-Wahl 2020: Zwischenstand der Wahlleute im Electoral College

US-Wahl 2020: Prognosen - wer welche Bundesstaaten gewonnen hat

Zeitplan der US-Wahl 2020: Wann sind die Ergebnisse da? Wann steht der US-Präsident fest?

Update vom 4. November 2020, 17.30 Uhr: Mehr und mehr Ergebnisse der US-Wahl 2020 werden veröffentlicht, doch wann das Endergebnis veröffentlicht werden kann und wer ab Januar 2021 US-Präsident sein wird, steht noch immer nicht fest - auch wenn sich Donald Trump bereits vor vielen Stunden zum Sieger erklärt hat. Viele Menschen fragen sich jetzt: Was sieht der Zeitplan der US-Wahlen vor? Wann steht fest, wer US-Präsident ist? Wann gibt es das Endergebnis dieser Wahl in den Vereinigten Staaten von Amerika? Eine genaue Angabe gibt dazu weiterhin nicht. Fest steht nur, dass die Auszählung der Stimmen wohl noch bis in die Nacht (MEZ) dauern wird.

Zeitplan zur US-Wahl 2020: Wann steht das Ergebnis fest? Wann wird Gewinner der Wahl, der US-Präsident feststehen?

Am 3. November 2020 wird in den USA gewählt. Die Wählerinnen und Wähler können sich bei der US-Wahl 2020 zwischen dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump (Republikaner) und seinem Vizepräsidenten Mike Pence und dem Herausforderer Joe Biden (Demokraten) mit seiner Vize-Kandidatin Kamala Harris entscheiden. Gleichzeitig werden in den USA auch der Kongress und die Hälfte des Senats gewählt.

Doch wie sieht der Ablauf am Wahltag in den USA aus? Wann beginnen die US-Wahlen 2020 und wann schließen die Wahllokale? Letzteres ist besonders wegen der zahlreichen Swing States interessant, denn ein unerwarteter Sieg in einem dieser hart umkämpften Staaten könnte den Ausgang der US-Wahl 2020 besonders spannend machen – oder die Spannung bereits früh herausnehmen. Außerdem macht die Zeitverschiebung zwischen einzelnen US-Bundesstaaten den Wahltag spannend – wenn die Wahllokale auf Hawaii öffnen, haben sie an der US-Ostküste bereits seit sechs Stunden geöffnet.

Endergebnis lässt auf sich warten: Zeitplan der US-Wahl ist geprägt von unterschiedlichen Zeitzonen

In die folgende Auflistung ist die Zeitverschiebung nach Deutschland bereits mit eingerechnet, die angegebenen Uhrzeiten und Daten entsprechen der am Wahltag gültigen Mitteleuropäischen Zeit (MEZ).

US-Wahl 2020: Der Zeitplan am Wahltag (3. November 2020)

3. November 2020, 12.00-18.00 Uhr (MEZ): Die ersten Wahllokale öffnen – zuerst an der Ostküste, zuletzt auf Hawaii. Allerdings ist es in einigen Bundesstaaten bereits vorab möglich, im Wahllokal seine Stimme abzugeben („early vote“). Und auch die Briefwahl-Stimmen wurden in den meisten Fällen bereits vorab abgegeben.

4. November 2020, 0.00 Uhr (MEZ): Während sich in den meisten Wahllokalen die Wählerinnen und Wähler zwischen dem Amtsinhaber Donald Trump oder seinem Kontrahenten Joe Biden entscheiden müssen, schließen die ersten Wahllokale in einigen Regionen von Kentucky und Indiana bereits wieder. In anderen Gegenden der beiden US-Bundesstaaten kann dagegen noch gewählt werden - maßgeblich ist die Zeitzone, in der ein Ort liegt.

Zeitplan der US-Wahl 2020 am Wahltag: Zeitverschiebung in den USA macht es unübersichtlich

4. November 2020, 1.00 Uhr (MEZ): Die Wahllokale schließen in Teilen von New Hampshire, Florida, Indiana und Kentucky. Außerdem ist die US-Wahl 2020 in den US-Bundesstaaten Georgia, South Carolina, Virginia und Vermont beendet. Für die US-Bundesstaaten, in denen die Wahllokale geschlossen sind, sollte es zeitnah erste Hochrechnungen geben, die - wie es auch in Deutschland üblich ist - auf Nachwahlbefragungen beruhen. Da die Wahllokale wegen der Zeitverschiebung zu unterschiedlichen Zeiten schließen, tröpfeln die Ergebnisse nach und nach ein.

Zeitplan der US-Wahl 2020: Swing State Ohio - wer ihn gewinnt, gewinnt meist auch die Wahl

4. November 2020, 1.30 Uhr (MEZ): Die Wahllokale schließen in North Carolina, Ohio und West Virginia. Theoretisch könnte man jetzt bereits wissen, wer im Januar 2021 als nächster US-Präsident vereidigt wird: Die Redewendung „Wer Ohio gewinnt, zieht ins Weiße Haus ein“ hat zuletzt 1960 nicht gestimmt - damals verlor John F. Kennedy den US-Bundesstaat und wurde trotzdem US-Präsident.

4. November 2020, 2.00 Uhr (MEZ): In einigen Regionen von North Dakota, Michigan, Kansas, South Dakota und Texas schließen die Wahllokale. Außerdem ist die US-Wahl 2020 in gleich 17 US-Bundesstaaten beendet – darunter auch in den Swing States Florida, Pennsylvania und Maine (weitere: Alabama, Connecticut, Delaware, Illinois, Massachusetts, Maryland, Mississippi, Missouri, New Jersey, Oklahoma, Rhode Island, Tennessee und Washington D.C.). Je nachdem, wie die Swing States gewählt haben, könnte jetzt bereits eine deutliche Tendenz abzulesen sein.

4. November 2020, 2.30 Uhr (MEZ): Um diese Zeit schließen im US-Bundesstaat Arkansas die Wahllokale. Der Zeitplan am Wahltag der US-Wahl 2020 ist eng getaktet.

Zeitplan der US-Wahl 2020: Wahllokale in wichtigen Swing States schließen

4. November 2020, 3.00 Uhr (MEZ): Die Wahllokale schließen in weiteren Regionen des US-Bundesstaats Michigan, außerdem in einigen Regionen von Kansas und South Dakota. Die Wahl zum US-Präsidenten 2020 ist jetzt in mehreren Swing StatesTexas, Arizona, Minnesota und Wisconsin – sowie in den US-Bundesstaaten North Dakota, Colorado, Louisiana, Nebraska, New Mexico, New York und Wyoming beendet.

4. November 2020, 4.00 Uhr (MEZ): Jetzt werden die Wahllokale in einigen Regionen von Idaho und Oregon geschlossen. Außerdem ist die Wahl zum US-Präsidenten 2020 in den US-Bundesstaaten Iowa, Montana, Nevada und Utah beendet.

Zeitplan der US-Wahl 2020 am Wahltag: Ab wann Medien einen Wahlsieger ausrufen dürfen

4. November 2020, 5.00 Uhr (MEZ): In Teilen von Idaho und Oregon werden nun die Wahllokale geschlossen. Außerdem können in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Hawaii und Washington jetzt keine Stimmen mehr abgegeben werden. In den USA gilt zudem die Abmachung, dass Medien frühestens jetzt einen Wahlsieger ausrufen dürfen. Blickt man auf den Zeitplan der US-Wahl 2020 am Wahltag ist auch klar, warum: Es fehlen jetzt nur noch die Stimmen aus dem US-Bundesstaat Alaska.

4. November 2020, 6.00 Uhr (MEZ): In ersten Regionen Alaskas schließen die Wahllokale.

4. November 2020, 7.00 Uhr (MEZ): In den restlichen Regionen des US-Bundesstaats Alaska schließen die Wahllokale. Damit sind alle Wahllokale in den USA geschlossen.

Wann steht der Sieger der US-Wahl 2020 fest? Briefwahl und Swing States spielen große Rolle

Doch ob nach dem Schließen der letzten Wahllokale der Sieger der US-Wahl 2020 wirklich feststehen wird, ist unklar. In einigen US-Bundesstaaten dürfen die Briefwahl-Stimmen nicht vor dem Wahltag bearbeitet oder gar gezählt werden, in einigen Staaten gelten zudem auch noch Briefwahl-Stimmen, deren Poststempel auf den Wahltag datiert und die bis zu 10 Tage nach dem Wahltag ankommen.

In anderen Bundesstaaten dagegen werden die Stimmen, die per Post kommen, bereits vorab bearbeitet. Je nachdem, wie deutlich die Ergebnisse der US-Wahl 2020 in den einzelnen US-Bundesstaaten ausfallen, könnte den USA ein Alptraum-Wahltag bevorstehen und ein Ergebnis danach tagelang auf sich warten lassen - es könnte jedoch auch schnell ein eindeutiges Ergebnis feststehen, an dem auch die Briefwahl-Stimmen nicht mehr rütteln können. Der 3. und 4. November 2020 werden es zeigen. Fest steht: Bis zum 8. Dezember 2020 müssen alle Kontroversen in den Bundesstaaten gelöst sein, denn dann beginnt der nächste Schritt der US-Wahl.

Impressionen der US-Wahl 2020

Ein Unterstützer zeigt sein Donald Trump-T-Shirt auf einer republikanischen Wahlparty bei Huron Vally Guns in New Hudson, Michigan, am 3. November 2020.
Ein Unterstützer zeigt sein Donald Trump-T-Shirt auf einer republikanischen Wahlparty bei Huron Vally Guns in New Hudson, Michigan, am 3. November 2020.  © SETH HERALD/afp
Tyrone Carter, ein ehemaliger NFL-Spieler aus Minnesota Vikings, führt eine Gruppe von Kindern an, die den Präsidentschaftskandidaten Joe Biden unterstützen. Er kniet nieder und blockiert am 3. November 2020 die Straße in der Nähe eines Wahllokals in Minneapolis, Minnesota.
Tyrone Carter, ein ehemaliger NFL-Spieler aus Minnesota Vikings, führt eine Gruppe von Kindern an, die den Präsidentschaftskandidaten Joe Biden unterstützen. Er kniet nieder und blockiert am 3. November 2020 die Straße in der Nähe eines Wahllokals in Minneapolis, Minnesota. © KEREM YUCEL/afp
Anhänger:innen der Demokratischen Partei halten am 3. November 2020 vor der Wahlabteilung des Miami-Dade County in Miami, Florida, Schilder.
Anhänger:innen der Demokratischen Partei halten am 3. November 2020 vor der Wahlabteilung des Miami-Dade County in Miami, Florida, Schilder.  © CHANDAN KHANNA/afp
Ein kuwaitischer Mann verfolgt die US-Wahlen am 4. November 2020 in Kuwait-Stadt auf seinem Handy.
Ein kuwaitischer Mann verfolgt die US-Wahlen am 4. November 2020 in Kuwait-Stadt auf seinem Handy. © YASSER AL-ZAYYAT/afp
Tito Mata trägt am Tag der US-Präsidentschaftswahl einen Biden-Harris-Kampagnen Button an seinem Hut während er noch vor dem Wahllokal der Burns-Grundschule Wahlkampf betreibt.
Tito Mata trägt am Tag der US-Präsidentschaftswahl einen Biden-Harris-Kampagnen Button an seinem Hut während er noch vor dem Wahllokal der Burns-Grundschule Wahlkampf betreibt. © Denise Cathey/dpa
John Briggs aus Black Hawk, Colorado, gibt seinen Stimmzettel für die US-Präsidentschaftswahlen in Rollinsville, Colorado, ab. Die Amerikaner stimmten im Schatten einer wachsenden Coronavirus-Pandemie ab, um zu entscheiden, ob sie den Republikaner Donald Trump, einen der polarisierendsten Präsidenten in der Geschichte der USA, wieder wählen oder den Demokraten Joe Biden ins Weiße Haus schicken wollten.
John Briggs aus Black Hawk, Colorado, gibt seinen Stimmzettel für die US-Präsidentschaftswahlen in Rollinsville, Colorado, ab. Die Amerikaner stimmten im Schatten einer wachsenden Coronavirus-Pandemie ab, um zu entscheiden, ob sie den Republikaner Donald Trump, einen der polarisierendsten Präsidenten in der Geschichte der USA, wieder wählen oder den Demokraten Joe Biden ins Weiße Haus schicken wollten. © JASON CONNOLLY/afp
Eine Frau und ihr Hund beobachten den Sonnenaufgang auf den Stufen des Lincoln Memorial am 4. November 2020 in Washington, DC. Nach einer rekordverdächtigen Wahlbeteiligung gingen die Amerikaner:innen am letzten Tag zu den Wahlen, um bei den Präsidentschaftswahlen 2020 ihre Stimme für den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump oder den demokratischen Kandidaten Joe Biden abzugeben.
Eine Frau und ihr Hund beobachten den Sonnenaufgang auf den Stufen des Lincoln Memorial am 4. November 2020 in Washington, DC. Nach einer rekordverdächtigen Wahlbeteiligung gingen die Amerikaner:innen am letzten Tag zu den Wahlen, um bei den Präsidentschaftswahlen 2020 ihre Stimme für den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump oder den demokratischen Kandidaten Joe Biden abzugeben. © Al Drago/afp
SOS - Amerika in Not: Ein politisches Rasenschild von Biden/Harris ist am 4. November 2020 in West Bloomfield, Michigan, zu sehen. Präsident Donald Trump und der demokratische Herausforderer Joe Biden kämpfen um das Weiße Haus. Das amerikanische Volk wartet nun auf das endgültige Ergebnis.
SOS - Amerika in Not: Ein politisches Rasenschild von Biden/Harris ist am 4. November 2020 in West Bloomfield, Michigan, zu sehen. Präsident Donald Trump und der demokratische Herausforderer Joe Biden kämpfen um das Weiße Haus. Das amerikanische Volk wartet nun auf das endgültige Ergebnis. © JEFF KOWALSKY/afp
Fans von US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania sehen im Fernsehen zu, wie die Zahlen am 3. November 2020 im republikanischen Hauptquartier von Cochise County in Sierra Vista, Arizona, eingehen.
Fans von US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania sehen im Fernsehen zu, wie die Zahlen am 3. November 2020 im republikanischen Hauptquartier von Cochise County in Sierra Vista, Arizona, eingehen. © ARIANA DREHSLER/afp
Demonstrant:innen verbrennen die amerikanische Flagge am 4. November 2020 vor dem Gerichtsgebäude der Vereinigten Staaten von Amerika in Portland, Oregon.
Demonstrant:innen verbrennen die amerikanische Flagge am 4. November 2020 vor dem Gerichtsgebäude der Vereinigten Staaten von Amerika in Portland, Oregon. © ANKUR DHOLAKIA/afp
Am Wahltag am 3. November 2020 in Pahrump, Nevada, wird in der Nähe eines Wahllokals im Bob Ruud Community Center ein Zelt von Trump-Anhängern aufgebaut.
Am Wahltag am 3. November 2020 in Pahrump, Nevada, wird in der Nähe eines Wahllokals im Bob Ruud Community Center ein Zelt von Trump-Anhängern aufgebaut.  © RONDA CHURCHILL/afp
Claire Woodall-Vogg, Exekutivdirektorin der Wahlkommission von Milwaukee, sammelt die Zählung von Briefwahlzetteln an einem Wahlgerät am 4. November 2020 in Milwaukee, Wisconsin. In Wisconsin müssen die Wahlbeamten warten, bis die Wahlen am Wahltag geöffnet sind. Die Milwaukee-Zählung wurde gegen 3 Uhr morgens beendet.
Claire Woodall-Vogg, Exekutivdirektorin der Wahlkommission von Milwaukee, sammelt die Zählung von Briefwahlzetteln an einem Wahlgerät am 4. November 2020 in Milwaukee, Wisconsin. In Wisconsin müssen die Wahlbeamten warten, bis die Wahlen am Wahltag geöffnet sind. Die Milwaukee-Zählung wurde gegen 3 Uhr morgens beendet. © SCOTT OLSON/afp

US-Wahl 2020: Electoral College wählt im Dezember den neuen Präsidenten

Am 3. November 2020 wählt das Volk lediglich die Wahlfrauen und Wahlmänner des Electoral College. Spätestens am 8. Dezember 2020 müssen die Bundesstaaten alle Kontroversen über die Auswahl des Wahlkollegiums gelöst haben, ehe die Wahlleute am Montag nach dem zweiten Mittwoch im Dezember zur Wahl von Präsident und Vize in der Hauptstadt ihres jeweiligen Bundesstaates zusammentreten. Dies ist bei der US-Wahl 2020 am 14. Dezember 2020 der Fall. Die Stimmen der Wahlfrauen und Wahlmänner werden versiegelt und am 6. Januar 2021 in einer gemeinsamen Sitzung von Repräsentantenhaus und Senat ausgezählt. Um zum nächsten Präsidenten gewählt zu werden, muss ein Kandidat eine Mehrheit von 270 Stimmen erreichen. (Tanja Banner)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare