Die Polizei bewacht das „Pennsylvania Convention Center“ in Philadelphia.
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Die Polizei bewacht das „Pennsylvania Convention Center“ in Philadelphia.

Unruhen befürchtet

US-Wahl 2020: Schwerbewaffnete in Philadelphia – Wahlhelfer muss nach Drohungen untertauchen

  • Tim Vincent Dicke
    vonTim Vincent Dicke
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  • Sebastian Richter
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Angespannte Stimmung aufgrund der US-Wahl 2020: In Philadelphia werden bewaffnete Männer verhaftet. Ein Wahlhelfer wird nach falschen Vorwürfen bedroht.

  • Das Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden ist entschieden: Biden wird neuer Präsident der USA.
  • Die Bevölkerung in den USA zeigt sich nervös. Im Land gibt es Demonstrationen.
  • Alle Informationen zur US-Wahl 2020 finden Sie auf unserer Themenseite.

+++ 18.48 Uhr: Bei der US-Wahl 2020 muss sich ein Wahlhelfer im Bundesstaat Georgia verstecken, nachdem Internet-Nutzer ein vielfach geteiltes Video fälschlicherweise so interpretiert hatten, dass er einen Stimmzettel wegwirft. Der Mann erhielt nach Angaben der Wahlleitung zahlreiche Drohungen. Dabei habe er lediglich eine Liste mit Anweisungen weggeworfen, die Wähler oft in den Umschlag steckten, sagte der Wahlleiter in Fulton County, Richard Barron, am Freitagabend (Ortszeit). „Er ist jetzt untergetaucht, weil er bedroht wurde. Ich finde das beschämend.“

US-Wahl 2020: Persönliche Informationen eines Wahlhelfers im Internet veröffentlicht

Barron kritisierte, alle persönlichen Informationen des Helfers seien im Internet veröffentlicht worden. Der Mann habe sein Haus verlassen müssen und halte sich nun bei Freunden auf. „Er fürchtet sich, mit seinem Auto zu fahren, weil Informationen über sein Auto und sein Nummernschild da draußen sind.“ In dem Video ist zu sehen, wie der Mann einen Zettel von etwa DIN-A5-Größe (21x14,8 Zentimeter) zerknüllt und wegwirft. Die Stimmzettel in Georgia sind aber etwa 50x20 Zentimeter groß.

Außerdem arbeitete der Mann nach Angaben des Wahlleiters an einer Position, an der der Stimmzettel noch nicht aus dem Umschlag genommen wird. Das ist erst im nächsten Schritt der Fall.

US-Wahl 2020: Wahlhelfer Bewaffnete wollen „falsche Stimmzettel liefern“

+++ 15.00 Uhr: Zwei Männer sind am Donnerstagabend (5.11.2020) vor dem „Pennsylvania Convention Center“ in Philadelphia verhaftet worden. Wie „CBS Philadelphia“ mitteilt, waren sie schwer bewaffnet und versuchten, „falsche Stimmzettel zu liefern“. Die Polizei ging einem Hinweis auf einen silbernen Hummer-Truck aus Virginia Beach nach. Das Fahrzeug fand man geparkt vor der Halle, in dem die Stimmenauszählung zur US-Wahl durchgeführt wird. Die beiden Männer traf man wenige Minuten später an. Weil sie keine, in der Öffentlichkeit gültigen, Waffenscheine für den Staat Pennsylvania hatten, nahm man sie fest.

Textnachrichten zwischen den Männern sollen zeigen, dass sie über die Auszählung „besorgt“ gewesen seien, so die Staatsanwaltschaft. Auf ihrem Auto kleben Sticker der „QAnon“-Verschwörungstheorie, heißt es. Das „Convention Center“ wird derzeit von hunderten Polizist:innen bewacht. In Pennsylvania könnte sich der Ausgang der US-Wahl entscheiden. Donald Trump wirft den Demokraten dort Wahlbetrug vor.

US-Wahl 2020: Unruhen in Detroit - Trump-Fans wollten Behörde stürmen

Update vom Samstag, 7.11.2020, 9.05 Uhr: In der Innenstadt von Detroit (Michigan) standen sich am Freitag (3.11.2020) Fans von Donald Trump, die eine Neuauszählung der Stimmen fordern, und Gegendemonstranten gegenüber. Joe Biden wurde von US-Medien bereits zum Sieger der Wahl in Michigan erklärt. Nachdem der Sturm einer Behörde angekündigt wurde, schloss man das Gebäude und sperrte die Straßen ab. Das berichtet die „Washington Post“. Der Besitzer der „Trump Unity Bridge“, eine Art Umzugswagen als Zeichen der Unterstützung für den US-Präsidenten, wurde vorübergehend festgenommen. Sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

In Detroit (Michigan) fordern Unterstützer:innen von Donald Trump eine Neuauszählung der Stimmen.

Eine Bombendrohung am Kongresszentrum Detroits, wo die Stimmen der Briefwahl ausgezählt werden, stellte sich als falsch heraus. Insgesamt soll es am Freitag in Detroit bei Wortgefechten geblieben sein. Gegen 22 Uhr (Ortszeit) löste sich der Protest auf. Bereits am Mittwoch hatten Fans von Donald Trump versucht, das Kongresszentrum von Detroit zu stürmen. „Stoppt die Auszählung“, forderten sie.

Unruhen nach der US-Wahl: Secret Service sperrt Luftraum über Haus von Joe Biden ab

+++ 17.37 Uhr: Der Secret Service hat ernsthafte Bedenken bezüglich der Sicherheit von Joe Biden. Da befürchtet wird, dass es zu Anschlägen auf den Demokraten kommen könnte, wenn er zum Sieger der US-Wahl erklärt wird, hat die Strafverfolgungsbehörde, deren Aufgabe es ist den Präsidenten und seine Familie zu schützen, die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und kontrolliert jetzt auch den Luftraum über dem Haus von Joe Biden.

Für CNN-Moderator Jake Tapper unterstreicht die verstärkte Überwachung Bidens „den Ernst der Lage“. Er sei „äußerst besorgt“ darüber, was „losbrechen“ könne, sollte Joe Biden - wie in den US-Medien gemeinhin erwartet - zum Wahlsieger erklärt werden. Derweil bringen sich, teilweise bis unter die Zähne bewaffnete, paramilitärische Gruppen in Stellung, um einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen, sollte „ihr“ Präsident Donald Trump zum Verlierer der US-Wahl erklärt werden.

Joe Biden unter Bewachung durch den Secret Service: Ein Anschlag auf den Demokraten wird nach der US-Wahl als wahrscheinlicher betrachtet.

Unruhen nach der US-Wahl: Joe Biden bekommt zusätzlichen Schutz

+++ 13.11 Uhr: Der demokratische Anwärter auf das Amt des US-Präsidenten, Joe Biden, bekommt einem Bericht der „Washington Post“ zufolge zusätzlichen Schutz vom Secret Service. Bidens Wahlkampfteam habe dem Geheimdienst mitgeteilt, man wolle weiterhin ein Kongresszentrum in der Stadt Wilmington im Bundesstaat Delaware nutzen und Biden könnte dort möglicherweise bereits am Freitag (06.11.2020) eine große Rede halten. Die Zeitung beruft sich auf zwei anonyme Quellen. Eine Sprecherin des Secret Service erklärte, man werde sich nicht öffentlich zu den Sicherheitsvorkehrungen äußern.

Dutzende Mitarbeiter des Secret Service sind dem Bericht zufolge bereits in Wilmington, um Biden Schutz zu gewähren. Die zusätzlichen Kräfte sollen am Freitag die Sicherheitsvorkehrungen verstärken. Noch entspreche die Zahl der Sicherheitskräfte in Wilmington aber nicht der, die einem designierten Präsidenten zustünde. Normalerweise stockt der Secret Service den Schutz für einen designierten Präsidenten sofort auf, wenn der Kandidat zum Sieger der Wahl erklärt wurde. In der Vergangenheit passierte das bereits spät in der Wahlnacht. Doch bei der US-Wahl 2020 steht das Ergebnis noch immer aus.

Unruhen nach US-Wahl: Festnahmen vor Wahlzentrum in Pennsylvania

+++ 08:15 Uhr: In Philadelphia hat die Polizei in der Nähe des Kongresszentrums, wo Stimmen der US-Präsidentenwahl ausgezählt werden, zwei Männer mit Waffen in ihrem Fahrzeug festgenommen. Die Behörden äußerten sich zunächst nicht zu den Hintergründen. Der Lokalsender WPVI berichtete in der Nacht zum Freitag (Ortszeit), die Polizei habe einen Hinweis bekommen, wonach ein Angriff auf das Kongresszentrum geplant worden sein könnte. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie einer der Männer abgeführt wurde.

In Philadelphia sind die Regeln zum Mitführen von Waffen etwas strenger als im Rest des Bundesstaates Pennsylvania - dafür ist eine Erlaubnis erforderlich. Der Sender Fox News berichtete, die Bundespolizei FBI habe die Ermittlungen übernommen.

Unruhen nach US-Wahl: Nationalgarde im Einsatz

Update vom Freitag, 06.11.2020, 06.30 Uhr: Die Fans von Donald Trump wollen sich mit der drohenden Niederlage des US-Präsidenten bei der US-Wahl 2020 nicht abfinden. Inzwischen versammeln sie sich vor Auszählzentren in vielen großen Städten und skandieren immer wieder die vom Amtsinhaber ausgegebene Parole „Stop the Count“.

Das betrifft aber nur solche Bundesstaaten, in denen Trumps Vorsprung auf Joe Biden wegschmilzt. Anders ist es in Arizona, wo Trump derzeit auf Biden aufholt. Hier hat sich auch der rechtsextreme Radiomoderator Alex Jones den teilweise bewaffneten Demonstranten angeschlossen.

+++ 23.55 Uhr: Die Nationalgarde der USA war im Jahr 2020 viel beschäftigt. Wirbelstürme, Waldbrände, die Corona-Pandemie und Straßenproteste - langweilig wurde es der freiwilligen militärischen Reserve nicht. Gerade im Umgang mit den „Black Lives Matter“-Protesten stand die Truppe in der Kritik, brutal Befehle von Donald Trump umzusetzen.

Jetzt ist die Nationalgarde wieder im Einsatz: Sie soll gewalttätige Ausschreitungen im Anschluss an die Bekanntgabe eines Gewinners der Präsidentschaftswahl verhindern helfen. Gerade wenn Joe Biden gewinnen sollte, wird befürchtet, dass rechtextreme Milizen wie die „Proud Boys“ bürgerkriegsähnliche Zustände anzetteln könnten.

Folgend der Gesetzeslage in den USA ist das Militär nicht berechtigt, im Inland eingesetzt zu werden. Diese Aufgabe kommt der zweiten Instanz der militärischen Reserve zu - der Nationalgarde. In Oregon hat die demokratische Gouverneurin Kate Brown zwar angekündigt, die Lage mithilfe eigener Polizeikräfte im Griff behalten zu wollen - dennoch hat sie die Nationalgarde angewiesen, ihre Truppe in der Kontrolle von Massenunruhen zu schulen, um in Bereitschaft zu sein. Rechtsexperten befürchten einen unsachgemäßen Einsatz der Nationalgarde durch Donald Trump. Sollte Trump etwaige Unruhen als Aufstände bewerten, kann er die Mitglieder der Nationalgarde weitestgehend unkontrolliert durch den Kongress oder Gerichte einsetzen - für viele Demokraten und Bürgerrechtler:innen ein Horrorszenario.

+++ 16.45 Uhr: Unterstützer von US-Präsident Donald Trump haben sich in Phoenix, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Arizona, versammelt, um ihren Präsidenten anzufeuern. Die Menschenmenge versammelte sich vor dem Arizona State Capitol und riefen Parolen wie „Vier weitere Jahre“ und „Wir lieben Trump“, wie das Nachrichtenportal „Fox10“ berichtet. Die US-Wahl 2020 ist bisher noch immer ohne Ergebnis.

Arizona: Trump-Unterstützer versammeln sich vor State Capitol

Joe Biden wird sowohl von Fox News als auch von der Associated Press (AP) ein Sieg in Arizona prognostiziert. Der frühere Vizepräsident kommt nach jetzigem Stand auf mindestens 253 der 270 Wahlleute, die er für einen Sieg braucht. Wird der Bundesstaat Arizona hinzugerechnet, in dem einige Medien Biden bereits zum Sieger ausgerufen haben, sind es 264. Der US-Bundesstaat wäre ein herber Verlust für Donald Trump und sein Wahlkampfteam, da er während seiner Kampagne mehrere Stopps in Arizona und Phoenix eingelegt hatte.

+++ 14.00 Uhr:  Nach den US-Wahlen 2020 ist es rund um die Auszählung der Wahlstimmen in den USA in mehreren Städten zu teils gewaltsamen Protesten gekommen. In Portland im Bundesstaat Oregon gab es am Mittwochabend (Ortszeit) Ausschreitungen am Rande einer Demonstration. Zahlreiche Menschen forderten dort, jede Stimme zu zählen. Laut Medienberichten wurden Schaufensterscheiben zerstört. Die Polizei sprach von geladenen Waffen und Feuerwerkskörpern, die auf Polizisten geworfen worden seien. Auch die Nationalgarde sei aktiviert worden.

Donald Trump reicht Klagen: Demonstrationen nach US-Wahl 2020 in New York und Philadelphia

In New York City kam es nach einem Bericht der „New York Times“ nach den US-Wahlen 2020 zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeibeamten. Die Polizei meldete, sie habe mehr als 20 Personen festgenommen, die einen friedlichen Protest hätten kapern wollen. Auch in Chicago und Philadelphia wurden Proteste gemeldet. In Minneapolis blockierten nach Angaben der „New York Times“ mehrere Hundert Demonstranten eine Bundesstraße.

US-Wahlen 2020: Trump-Unterstützer:innen demonstrieren gegen weitere Auszählungen

In Detroit im Bundesstaat Michigan versammelte sich eine Gruppe von Demonstranten aus dem Trump-Lager vor einem Auszählungsbüro und skandierte „Stoppt die Auszählung“, wie auf Videos mehrerer Medien zu sehen ist. Auch in Phoenix im Bundesstaat Arizona versammelten sich am Mittwochabend (Ortszeit) mehrere Dutzend Demonstranten vor einem Behördengebäude, in dem Stimmen ausgezählt wurden, wie auf Bildern des Fernsehsenders CNN zu sehen ist. Einer CNN-Reporterin zufolge forderten einige den Stopp der Auszählung der Stimmen der US-Wahl 2020. Andere wollten dagegen, dass alle Stimmen gezählt werden. Einige hätten Waffen wie Automatikgewehre dabei gehabt.

Unruhen nach US-Wahl: In Portland brennen amerikanische Flaggen

Erstmeldung vom Donnerstag, 05.11.2020, 09.00 Uhr: USA – Die US-Wahl ist in ihrer heißesten Phase angelangt. Nach einem monatelangen Spannungsaufbau erreicht die US-Präsidentschaftswahl mit der Auszählung der Stimmen ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Anhänger der Demokratischen Partei sind nervös: In Umfragen lag über Wochen ihr Kandidat Joe Biden deutlich vorne, jetzt zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen ihm und dem amtierenden Präsidenten Donald Trump ab.

US-Wahl 2020: Die Nerven sind angespannt

Vor dem Weißen Haus in der Hauptstadt Washington warten hunderte Demokraten auf das Ergebnis der Stimm-Auszählung. Derweil ziehen in Portland zahlreiche Aktivisten – teils bewaffnet – vor das Gerichtsgebäude. Die Stadt an der Westküste wurde in den letzten Wochen durch Anti-Rassismus-Proteste und gewalttätige Ausschreitungen in Atem gehalten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) skandieren die Aktivisten Parolen gegen US-Präsident Trump und den am Dienstag gewählten Bürgermeister Ted Wheeler. Die Gerüchteküche zum Ausgang der US-Wahl brodelt. „Ich habe gehört, es dreht sich jetzt für Trump“, sagte Protest-Anführer Ty Ford. „Es wird einen Aufstand geben.“ Bei der Verkündung des Wahlergebnisses werde es „verrückt“ werden, prognostizierte er.

Einer der Demonstranten, ein 20-Jähriger, der sich „L“ nannte, sagte: „Wir mögen keinen der beiden Kandidaten - ich habe, Schande über mich, für Biden gestimmt. Aber sollte Trump für vier weitere Jahre gewählt werden, würden die Leute ausrasten.“ Auch der 22-Jährige „D.D.“ sieht bei der US-Wahl 2020 nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. „Aber wir werden uns mit Biden abfinden.“

US-Wahl 2020: In Portland brennen US-Flaggen – Proud Boys halten sich bedenkt

Vor dem Bundesgericht von Oregon in Portland gingen zwei US-Flaggen in Flammen auf, Aktivisten entzündeten sie in der Nacht. Die Polizei schritt bis in die Morgenstunden am Mittwoch nicht ein. Zuvor hatte es einen dreistündigen Demonstrationszug durch das Zentrum von Portland gegeben, an dem sich auch mehrere mit Schuss- und Stichwaffen bewaffnete Aktivisten beteiligten. Die „Proud Boys“ waren in der Nacht zum Mittwoch nicht zu sehen.

Auch in Washington gingen die Menschen auf die Straße. Sowohl Trump-Gegner als auch „Black Lives Matter“-Aktivisten waren darunter. Vor dem Weißen Haus versammelten sich Anhänger Bidens, um die vorläufigen Ergebnisse und Prognosen der Bundesstaaten über riesige Bildschirme zu verfolgen. Viele Demonstranten hatten anderes vom Wahltag 3. November erwartet. „Wir wollten Joe Biden und (seine Vize-Kandidatin) Kamala Harris unterstützen, mit der Hoffnung auf eine Feier“, sagte die 51-jährige Tammi Girgenti. Doch statt des erhofften Erdrutsch-Sieges für den Demokraten wurde die Wahl zur Zitterpartie. Girgenti ist zwar vom unerwartet deutlichen Sieg Trumps in Florida enttäuscht, bleibt aber hoffnungsvoll. Er sei zwar „ein bisschen nervös und besorgt, aber ich denke, am Ende der heutigen Nacht oder morgen oder am Tag danach kann Biden (einen Sieg) erringen.“ Hoffnungsvoll zeigte sich auch der 22-jährige Jake, der sich mit Freunden getroffen hatte, um den Wahlausgang zu verfolgen: „Wir sind nicht bester Laune, aber ich weiß, dass die Briefwahl-Stimmen immer etwas später kommen und daher war ich auf eine frühe Trump-Führung eingestellt.“

US-Wahl 2020: Anhänger von Joe Biden kamen von weit her

Manche der Anwesenden kamen von weit her, um die für die nächsten vier Jahre der USA entscheidende Wahl mitzuerleben. Aus New York reisten Susan Ryan und Lauren Sanders, beide Autorinnen, an und freuten sich auf eine große Siegesfeier. Trotz der Enttäuschung über das enge Rennen sie sind weiter hoffnungsvoll, dass Biden am Ende siegreich hervorgeht. „Wir werden nicht von der Straße gehen, bis wir wissen, dass Donald Trump einen friedlichen Abgang akzeptiert hat.“ (spr mit dpa)

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