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Bill de Blasio und seine Frau Chirlane McCray. Der Demokrat stieg am 16.5.2019 in das Rennen um die Kandidatur als demokratischer Präsidentschaftsbewerber ein.

US-Wahl 2020 - der Ticker

Immer mehr Kandidaten im Rennen um die US-Präsidentschaft

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Wen schicken die Demokraten 2020 ins Rennen gegen Donald Trump? Kandidaten gibt es mehr als genug.

  • Bernie Sanders bleibt Favorit, Buttigieg holt auf
  • Joe Biden steht unter Druck
  • Warren siegt in erster Debatte


Update, 5.Juni 2019, 10.00 Uhr: Die weitere Entwicklung können Sie in unserem zweiten News-Ticker zur US-Wahl 2020 nachlesen. 

Die Kandidaten der Demokraten für 2020

Update vom 16. Mai 2019: Und nun wirft mal wieder ein bekannter Name seinen Hut in den Ring. Der Bürgermeister von New York reiht sich in die immer größer werden Schar der demokratischen Kandidaten ein. Bill de Blasio hat sich in New York unter anderem für kostenlose Kindergartenjahre stark gemacht und gilt politisch als links der Mitte. Seine Beliebtheitswerte sind allerdings regelmäßig eher niedrig. 

US-Präsident Donald Trump nahm die Ankündigung denn auch gleich zum Anlass, den 58-Jährigen zu verspotten. De Blasio sei eine „Lachnummer“ und gelte als der schlechteste Bürgermeister der USA, schrieb Trump auf Twitter. New York hasse ihn. 

US-Wahl-News vom 14. Mai 2019:

Auch Steve Bullock will es wissen. Der Gouverneur von Montana tritt für die Demokraten im Vorwahlkampf an.

US-Wahl-News vom 2. Mai 2019:

Und schon wieder gibt es einen neuen Kandidaten der demokratischen Partei: Michael Bennet will Donald Trump als US-Präsident ablösen. Könnte der Senator aus Colorado nominiert werden? sehr unwahrscheinlich.

US-Wahl-News vom 30. April 2019:

17.40 Uhr: Joe Biden war schon immer populär bei den Demokraten. Auch als er seine Kandidatur noch gar nicht bekanntgegeben hatte, lag er in den Umfragen in Führung. Nun aber ist er auch offiziell mit im Rennen um die US-Präsidentschaft. Und siehe da: Schon baut er seinen Vorsprung an der spitze deutlich aus. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung des Senders CNN unter demokratischen Wählern hervor. Demnach würden sich bei Vorwahlen um die demokratische Kandidatur derzeit 39 Prozent für den einstigen Stellvertreter von Barack Obama aussprechen. Senator Bernie Sanders kommt mit 15 Prozent auf Rang zwei. Senatorin Elizabeth Warren und Bürgermeister Pete Buttigieg belegen die nächsten Plätze. 

Der Aussagewert von Meinungsumfragen so weit vor dem Beginn der Vorwahlen Anfang Februar 2020 ist jedoch eher begrenzt. So lag etwa vor vier Jahren zum gleichen Zeitpunkt bei den Republikanern Jeb Bush vor Marco Rubio. Der spätere Wahlsieger Donald Trump war erst im Juli überhaupt in Umfragen signifikant aufgetaucht und Ende Juli 2015 in Führung gegangen.

10:10 Uhr: Joe Biden läutet den Wahlkampf ein - mit einem Auftritt in Pittsburgh. dabei hat sich der demokratische Präsidentschaftsbewerber auf die Seite der Mittelklasse gestellt. Er habe die ehemalige Industriestadt für den Wahlkampfauftakt gewählt, weil die amerikanische Mittelklasse „das Rückgrat der Nation“ sei. „Wenn ich es schaffe, Donald Trump 2020 zu schlagen, dann wird es hier passieren“, sagte Biden. 

Er habe drei Gründe, sich um das höchste Staatsamt zu bewerben, sagte Biden vor einer jubelnden Menge. Er wolle „die Seele der Nation wiederherstellen“, das „Rückgrat der Nation wieder aufbauen“ und „die Nation einen“. Trump hingegen sei ein Präsident, der sich entschieden habe, „nicht das gesamte Land zu repräsentieren“. Biden verurteilte die Steuersenkungen des Republikaners, die nur den Reichen und Großunternehmen nützten. Im Gegenzug warb er für einen Mindestlohn von 15 Dollar (etwa 13,42 Euro) pro Stunde sowie eine günstige Krankenversicherung. 

US-Wahl-News vom 27. April 2019: 

Anderthalb Jahre dauert es noch bis zur Wahl am 3. November 2020. Trump will natürlich weiterregieren, die Demokraten wollen ihn unbedingt ablösen. Doch wer ist dafür am geeignetsten? Kandidaten gibt es mehr als genug, Favoriten sind derzeit Joe Biden und Bernie Sanders. Allerdings beschäftigen sich viele US-Amerikaner im Augenblick nur am Rande mit dem Vorwahlkampf, die Umfragen sind also mit Vorsicht zu genießen. Vielleicht wird am Ende doch eine Frau Trump herausfordern, vielleicht auch Pete Buttigieg oder Beto O’Rourke. Offen bleibt: Sind eher Revolutionäre oder Restauratoren gefragt? Noch gibt es darauf keine Antwort.

US-Wahl-News vom 26. April 2019: 

CNN hat sein neues Power Ranking veröffentlicht. Und nun ist es erstmals soweit: Bernie Sanders übernimmt die alleinige Spitzenposition. Das ist bemerkenswert, hat CNN die Chancen des 77-Jährigen bisher doch eher zurückhaltend eingestuft. Doch Sanders ist nach wie vor beliebt bei den potenziellen Wählerinnen und Wählern - sehr viel mehr jedenfalls als Elizabeth Warren, die in den vergangenen Wochen zwar viele gute Konzepte vorgelegt hat, aber einfach nicht so recht anzukommen scheint - ein Problem, das auch Hillary Clinton hatte. Das neue Zauberwort im Vorwahlkampf heißt deshalb „Electability“. Offensichtlich aber bezweifeln viele Demokraten, dass Warren tatsächlich wählbar ist. Vielleicht wird sich das ja noch ändern, die kompetenteste Bewerberin wäre sie wahrscheinlich schon. 

US-Wahl 2020: Kandidaten

US-Wahl-News vom 25. April 2019: 

14.15 Uhr: Die Liste der Kandidaten wird immer länger. Hier ein kurzer Überblick der demokratischen Herausforderer (Bill Weld tritt für die Republikaner an):

- Joe Biden, früherer US-Vizepräsident (D)

- Cory Booker, Senator aus New Jersey (D)

- Pete Buttigieg, Bürgermeister von South Bend, Indiana (D)

- Julian Castro, ehemaliger Minister unter Obama (D)

- John Delaney, Kongressabgeordneter aus Maryland (D)

- Tulsi Gabbard, Kongressabgeordnete aus Hawaii (D)

- Kirsten Gillibrand, Senatorin aus New York (D)

- Mike Gravel, Ex-Senator aus Alaska (D)

- Kamala Harris, Senatorin aus Kalifornien (D)

- John Hickenlooper, früherer Gouverneur aus Colorado (D)

- Jay Inslee, Gouverneur aus Washington (D)

- Amy Klobuchar, Senatorin aus Minnesota (D)

- Wayne Messam, Bürgermeisters von Miramar, Florida (D)

- Seth Moulton, Kongressabgeordneter aus Massachusetts (D)

- Beto O’Rourke, ehemaliger Kongressabgeordneter aus Texas (D)

- Tim Ryan, Kongress-Abgeordneter aus Ohio (D)

- Bernie Sanders, Senator aus Vermont (D)

- Eric Swalwell, Kongressabgeordneter aus Kalifornien

- Elizabeth Warren, Senatorin aus Massachusetts (D)

- Marianne Williamson, Autorin und Aktivistin (D)

- Andrew Yang, US-Unternehmer (D)

11.00 Uhr: Nun ist es endlich soweit. Nach langem Schweigen hat Joe Biden seine Zurückhaltung aufgegeben und offiziell seine Kandidatur verkündet. 

Das kommt wenig überraschend, liegt Biden dich in sämtliche Umfragen vorne - sowohl im Kampf um die demokratische Kandidatur als auch im direkten Duell gegen Donald Trump. Im Grunde ist er so etwas wie der Angstgegner Trumps.

ist es der dritte Anlauf zum Weiße Haus. 1987 zog er sich nach sechs Wochen wegen eines Plagiatsverdachts zurück. 2007 schied er früh in den Vorwahlen wegen magerer Umfragewerte aus.

US-Wahl-News vom 22. April 2019: 

Und es werden immer mehr: Nun hat auch der Kongressabgeordnete Seth Moulton seine Kandidatur bekanntgegeben. In Deutschland ist Moulton zwar noch relativ unbekannt, doch in den USA gilt der Demokrat aus Massachusetts als künftige Galionsfigur der Partei. 

US-Wahl 2020: Republikaner Bill Weld fordert Trump heraus

US-Wahl-News vom 15. April 2019: 

14.00 Uhr: Der Kandidat der Republikaner steht im Grunde schon lange fest, US-Präsident Donald Trump hat bereits am Tag seiner Amtseinführung 2017 seine Kandidatur bekanntgegeben. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht auch von republikanischer Seite herausgefordert werden könnte. Einen Gegenkandidaten gibt es tatsächlich: Bill Weld, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, hat schon am 15. Februar 2019 ein Untersuchungskomitee gegründet, das klären soll, ob er als Republikaner zur Präsidentschaftswahl antreten wird. Nun hat das Komitee grünes Licht gegeben: Bill Weld fordert Trump heraus. 

Der 73-jährige Weld setzt auf die Unzufriedenheit mancher Republikaner mit Trumps Kurs und Stil. Über eine Präsidentschaftsbewerbung hatte er monatelang nachgedacht. Im Februar bezeichnete er den Präsidenten als „Schulhof-Rabauken“. Sein aggressives Verhalten lege Trump nur dann ab, wenn er es mit anderen „Rabauken“ wie dem russischen Staatschef Wladimir Putin zu tun habe: „Dann wird er schmeichlerisch und strahlt über das ganze Gesicht.“

US-Wahl 2020: Umfragen und Zahlen von Mitte April

12.30 Uhr: Wer wird am Ende die Rolle des Trump-Herausforderers einnehmen? Ein Blick auf die Umfragen ergibt ein recht eindeutiges Bild. Bisher liebäugeln die Demokraten mit dem früheren Vize-Präsidenten Joe Biden, der sämtliche Konkurrenten hinter sich lässt - obwohl er seine Kandidatur noch gar nicht verkündet hat. Spannend zu sehen ist auch, dass Biden das Duell gegen Trump wohl deutlich gewinnen würde - selbst die jüngste Umfrage von Fox News sieht Biden mit sieben Punkten vorne.

Auch die Buchmacher glauben weiter an die alten weißen Männer: Bei Predictit liegt Bernie Sanders vor Joe Biden und dem immer stärker werdenden Pete Buttigieg an der Spitze, auch Electionbettingodds sieht Sanders vorne - vor Kamala Harris und Joe Biden. Pete Buttigieg folgt hier auf Platz vier.

Die Diskussionen darüber, wer nun die besten Chancen gegen Trump hätte, dürften damit weiter zunehmen. Schon seit geraumer Zeit tobt bei den Demokraten ein Kampf zwischen dem linken und dem moderaten Flügel über den Kurs der Partei.

US-Wahl 2020: Pete Buttigieg holt auf

US-Wahl-News vom 11. April 2019: 

Das neue Power Ranking von CNN ist da. Und siehe da: Kamala Harris hat erstmals seit langer Zeit ihre Spitzenposition räumen müssen. Nun glauben auch die Experten von CNN an Bernie Sanders und Joe Biden. Kamala Harris fällt auf Platz drei zurück, dahinter folgen Bet O’Rourke und der überraschend starke Pete Buttigieg. Ob der Bürgermeister von South Bend (Indiana) die etablierten Kandidaten tatsächlich übertrumpfen kann? Seine Homosexualität, die ihn früher ja völlig unwählbar gemacht hätte, schreckt die Wähler glücklicherweise nicht ab. 

US-Wahl-News vom 8. April 2019: 

Und schon steht der nächste Kandidat fest: Auch Eric Swalwell will US-Präsident werden. Der 38-Jährige, der Bundesstaat Kalifornien seit 2013 im US-Repräsentantenhaus vertritt, verkündete seine Kandidatur in der Late-Night-Show von Stephen Colbert.

US-Wahl-News vom 4. April 2019: 

Die Zahl der Bewerber wird immer größer. Nun hat auch Tim Ryan seinen Hut in den Ring geworfen. Der Kongress-Abgeordnete aus Ohio will für die Demokraten Wähler des Mittleren Westens zurückgewinnen.

US-Wahl 2020: Joe Biden gelobt Besserung

US-Wahl-News vom 3. April 2019: 

15.15 Uhr: Joe Biden steht unter Druck, die Belästigungsvorwürfe machen dem möglichen Präsidentschaftsbewerber der Demokraten schwer zu schaffen. Was macht man in einem solchen Fall? Man gelobt Besserung. Genau das hat Joe Biden jetzt getan. 

In Zukunft werde er sich achtsamer verhalten, wenn es darum gehe, den persönlichen Raum anderer Menschen zu respektieren, sagte der frühere US-Vizepräsident in einem Video, da er bei Twitter veröffentlichte.

Zwei Frauen hatten dem einstigen Stellvertreter von Barack Obama zuletzt vorgeworfen, sich ihnen gegenüber unangemessen verhalten zu haben. Lucy Flores erklärte, Biden habe sich 2014 bei einem ihrer Wahlkampfauftritte von hinten genähert, an ihrem Haar gerochen und ihr einen Kuss auf den Hinterkopf gegeben. Amy Lappos hatte berichtet, Biden habe 2009 bei einer Veranstaltung seine Hand um ihren Hals gelegt und sie an sich gezogen, um seine Nase an ihrer zu reiben. 

Joe Biden muss sich dem Vorwurf eines unerwünschten Kusses stellen

Biden hatte bereits zuvor auf die Vorwürfe reagiert und zunächst erklärt, er glaube nicht, dass er sich unangemessen verhalten habe. Falls er dies getan habe, wolle er voller Respekt zuhören. 

US-Wahl-News vom 2. April 2019: 

19.30 Uhr: Während Joe Biden mit Problemen zu kämpfen hat, taucht ein neuer Name am Kandidatenhimmel auf: Mike Gravel. Dabei ist Gravel nun wirklich ein alter Hase in der Politik. Am 13. Mai feiert der frühere Senator aus Alaska nämlich seinen 89. Geburtstag. Ob das nicht ein Nachteil ist? Zugegeben, Bernie Sanders und Joe Biden liegen gut im Rennen, aber die sind ja doch noch ein gutes Stückchen jünger. Aber Präsident kann man auch mit 90 noch werden, vielleicht ja auch mit 100.

US-Wahl 2020: Joe Biden wird Belästigung vorgeworfen

15.00 Uhr: Wer ist der beste Kandidat, um Donald Trump herauszufordern? Das ist die Frage, die die Demokraten seit geraumer Zeit umtreibt. Bis jetzt galt Joe Biden bei den Wählern als Favorit, auch wenn er selbst noch gar nicht erklärt hat, ob er überhaupt zur Wahl antreten wird. 

Doch nun steht plötzlich Ärger ins Haus. Seine Parteikollegin Lucy Flores hat jetzt nämlich in einem Beitrag für die Webseite „The Cut“ erklärt, Biden habe sich bei einem ihrer Wahlkampfauftritte im Rahmen ihrer Kandidatur für das Amt der Vize-Gouverneurin in Nevada im Jahr 2014 von hinten genähert, an ihrem Haar gerochen und ihr einen Kuss auf den Hinterkopf gegeben. 

In einer Stellungnahme äußerte sich der 76-Jährige zu den Vorwürfen: „In meinen vielen Jahren im Wahlkampf und im öffentlichen Leben habe ich unzählige Handschläge ausgetauscht, Umarmungen, Sympathiebekundungen, Unterstützung und Trost. Nicht einmal, nie, hätte ich gedacht, unangemessen zu handeln“, heißt es darin. 

Das Umfeld des republikanischen Präsidenten Donald Trump schlachtete den Vorwurf sogleich politisch gegen Biden aus. Trumps Beraterin Kellyanne Conway erklärte, Biden habe ein „großes“ Problem. Er spreche von Handschlägen, seine Partei dagegen halte sein Verhalten für „komplett unangebracht“. Sie legte zudem nahe, dass Biden sich mehrfach unangemessen verhalten habe. 

US-Wahl 2020: Wayne Messam tritt an

US-Wahl-News vom 28. März 2019: 

Vor zwei Wochen hat Wayne Messam ein Komitee gegründet, das die Chancen des Bürgermeisters von Miramar (Florida) auf die Präsidentschaft ausloten sollte. Die damalige Einschätzung, es dürfte zu dem Schluss gelangen, dass die Chancen gegen null tendieren dürften, ist nun nicht mehr zu halten. Denn nun hat Wayne Messam offiziell seine Kandidatur für das parteiinterne Rennen angekündigt. 

Wayne Messam hat seine Präsidentschaftskandidatur für die Demokraten verkündet.

Allzu groß dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Präsident der Vereinigten Staaten Wayne Messam heißt, dennoch nicht sein.

US-Wahl 2020: Joe Biden nährt Spekulationen um Bewerbung

US-Wahl-News vom 17. März 2019:

Als ganz heißer Kandidat wird derzeit Joe Biden gehandelt. Das verwundert im ersten Augenblick, zählt der ehemalige Vizepräsident mit seinen 76 Jahren ähnlich wie Bernie Sanders nicht gerade zu den Jungspunden in der demokratischen Partei. Und wollen die Demokraten nicht eigentlich einen Neuanfang starten? Wie angesehen Biden ist, kann man auch daran ersehen, dass der ehemalige Präsident Obama ihm am 12. Januar 2017 die „Presidential Medal of Freedom with Distinction“ verlieh, die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten - eine Würdigung, die nur äußerst selten erfolgt.

Noch hat sich Joe Biden nicht erklärt, doch bei einer politischen Großveranstaltung in seinem Heimat-Bundesstaat Delaware trat er ganz wie ein Präsidentschaftsbewerber auf. Und dann unterlief ihm auch noch ein vielsagender Versprecher. Er sei der Fortschrittlichste von jedem, der antrete „für die Vereinigten ...“, sagte Biden und unterbrach sich dann selbst: „Jedem, der antreten würde“, setzte er dann hinzu. 

Es deutet also alles darauf hin, dass Biden demnächst seine Kandidatur bekanntgeben wird.

US-Wahl 2020: Beto O’Rourke will offenbar Kandidatur verkünden

US-Wahl-News vom 14. März 2019: 

18.30 Uhr: Viele haben es schon seit längerer Zeit vermutet, jetzt scheint es Tatsche zu werden. Beto O’Rourke will bei US-Wahl 2020 für Demokraten antreten. Sein Heimatsender KTSM twitterte am Mittwoch: „Es ist offiziell. Beto O’Rourke geht ins Rennen für die Präsidentschaft.“ Berichten zufolge soll der Texaner dem Sender seine Pläne per SMS bestätigt haben. Der ehemalige Kongress-Abgeordnete für die texanische Grenzstadt El Paso deutete seine Absicht darüber hinaus in einem Porträt des Magazins „Vanity Fair“ an. 

Beto O‚Rourke will Trump herausfordern.

Beto O’Rourke ist so etwas wie der große Hoffnungsträger der Partei. Vor wenigen Monaten noch fast unbekannt, hat er sich im vergangenen Jahr im Wahlkampf um den Senatssitz in Texas einen Namen gemacht. Zwar musste er sich dem Republikaner Ted Cruz geschlagen geben, doch der Abstand betrug gerade einmal 2,6 Prozentpunkte. Ein erstaunliches Ergebnis, wenn man weiß, dass seit dem Erfolg von Lloyd Bentsen 1988 die demokratischen Kandidaten im erzkonservativen Texas mindestens zweistellig verloren haben.

Ob er bei der Präsidentschaftswahl antreten wird, ist noch völlig offen. Doch in Umfragen unter Parteianhängern liegt er schon jetzt hinter Biden und Sanders auf Platz drei. Und bei Buchmachern wird O’Rourke, dessen Wahlkampfteam aus vielen früheren Sanders-Helfern bestand, noch höher gehandelt. Für den 46-Jährigen spricht auch, dass viele Unterstützer Obamas von O’Rourke begeistert sind - was der Spenden wegen besonders wichtig ist.

17.25 Uhr: Wayne Messam, wer ist denn nun Wayne Messam? In Deutschland ist er völlig unbekannt, aber auch in den Vereinigten Staaten kennt ihn bisher kaum jemand. Nun gab er die Gründung eines Komitees bekannt - der erste Schritt hin zur Kandidatur. Allerdings dürfte das Komitee zu dem Schluss gelangen, dass die Chancen des Bürgermeisters von Miramar (Florida), Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, gegen null tendieren dürften.

US-Wahl-News vom 10. März 2019:

Die Buchmacher glauben weiter an die alten weißen Männer: Bei Predictit liegen Bernie Sanders und Joe Biden gemeinsam an der Spitze, auch Electionbettingodds glaubt an die beiden. Nur bei Experten von CNN sieht das etwas anders aus. Im Power Ranking vom März 2019 liegt Biden noch immer auf Position zwei hinter Kamala Harris. 

US-Wahl-News vom 8. März 2019: 

Der Unternehmer Andrew Yang befindet sich auf dem Vormarsch, zumindest bei den Buchmachern. Warum? Weil sein jüngsten Auftritte bei Joe Rogan und im „Breakfast Club“ für viel Begeisterung gesorgt haben.

US-Wahl 2020: Hillary Clinton schließt Kandidatur aus

US-Wahl-News vom 5. März 2019: 

Was ist mit Hillary Clinton? Lange war spekuliert worden, dass die 71-Jährige auch bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 noch einmal antreten könnte. Doch inzwischen hat die frühere Außenminister diese Möglichkeit ausgeschlossen. „Ich trete nicht an, aber ich werde weiter arbeiten, sprechen und mich für das einsetzen, woran ich glaube“, sagte Clinton am Montag dem New Yorker Fernsehsender „News 12“. Clinton kündigte in dem Interview an, weiter ihre politische Meinung zu sagen: „Was in unserem Land auf dem Spiel steht, die Dinge, die gerade passieren, sind für mich zutiefst beunruhigend.“

US-Wahl-News vom 4. März 2019: 

Auch der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats Colorado John Hickenlooper will Donald Trump 2020 herausfordern. Hickenlooper bemängelte beim Fernsehsender ABC die zunehmende Polarisierung unter Trump. „Das ist wahrscheinlich die schlimmste Phase der Spaltung, die wir in dieem Land seit dem Bürgerkrieg gehabt haben.“

john Hickenlooper hat seine Bewerbung um das Präsidentenamt bei der Wahl 2020 erklärt.

US-Wahl-News vom 1. März 2019: 

Das Bewerberfeld der Demokraten wächst weiter. Nun kündigte auch der Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee, an, bei den Vorwahlen zu kandidieren. Inslee erklärte, den Kampf gegen den Klimawandel zur obersten Priorität seines Wahlkampfes zu machen. Der 68-Jährige ist seit 2013 Gouverneur des Westküstenstaates und blickt auf eine lange politische Karriere zurück. Allerdings zählt er zu den wenig bekannteren Namen unter den Bewerbern und liegt in Umfragen hinten.

US-Wahl 2020: Bernie Sanders tritt an

US-Wahl-News vom 19. Februar 2019: 

2016 war für die Demokraten nun wirklich kein gutes Jahr. Hillary Clinton ist ursprünglich als klare Favoritin ins Rennen um die Präsidentschaft gegangen, doch dann kam der parteilose Bernie Sanders, der seit 2007 den Bundesstaat Vermont im US-Senat vertritt, und trat im Vorwahlkampf der Demokraten gegen Clinton an. Sanders gehört in den USA zu den linken Politikern - in Deutschland wäre er wohl den Sozialdemokraten zuzuordnen. Immerhin bezeichnet er seine politische Orientierung als „democratic socialism“. Dass aber ein Politiker, der sich als Sozialist bezeichnet, in den USA wählbar ist, gehört zu den überraschenden Erkenntnissen des Wahlkampfs 2016.

Bernie Sanders will Trump ablösen.

Sanders ist nach wie vor sehr populär - wohl auch bei den Kubanern, wurde doch 2017 eine auf Kuba heimische Spinne (Spintharus berniesandersi) nach ihm benannt. Anderseits könnte ein zweiter Anlauf von Sanders auch alte Wunden aufreißen, hat doch der Wahlkampf 2016 bei den Demokraten geradezu ein Trauma ausgelöst. Auch die Frage nach seinem Alter verhallt nicht ungehört. Immerhin ist Sanders bereits 77 Jahre alt und würde, sollte er gewählt werden, im Alter von 79 Jahren ins Weiße Haus einziehen. Der bisher älteste Präsident war Ronald Reagan, der mit 77 Jahren aus dem Amt ausschied. Aber auch Donald Trump war bei Amtsantritt ja schon 70 und könnte, sollte er 2020 tatsächlich gewinnen, Reagan als Rekordhalter ablösen.

Allerdings hat Sanders auch mit anderen Problemen zu kämpfen. So behaupten ehemalige Mitarbeiter in einem vertraulichen Schreiben, dass es 2016 im Wahlteam „sexuelle Gewalt und Belästigungen“ gegeben habe. Sanders hat sich natürlich sofort reagiert und sich bei den betroffenen Frauen entschuldigt. Er habe von solchen Belästigungen nichts gewusst, sagte Sanders auf CNN. Hilfreich dürfte der Brief jedenfalls nicht gewesen sein, zumal seinen enthusiastischsten Anhängern, den sogenannten Bernie Bros, gerne Frauenfeindlichkeit vorgeworfen wird.

US-Wahl 2020: Republikanischer Gegner für Trump?

US-Wahl-News vom 15. Februar 2019: 

Bill Weld hat den obligatorischen ersten Schritt gemacht, um zu klären, ob er zur Präsidentschaftswahl antritt oder nicht: Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts hat ein Komitee gegründet. Spannend dabei: Er würde nicht als Demokrat, sondern als Republikaner antreten.

US-Wahl 2020: Amy Klobuchar bewirbt sich um die Präsidentschaft

US-Wahl-News vom 10. Februar 2019:

Amy Klobuchar begrüßt ihre schneebedeckten Anhänger im Boom Island Park, bevor sie ihre Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl 2020 bekannt gibt.

Im US-Präsidentschaftswahlkampf gibt es natürlich auch einige Geheimtipps. Dazu gehört ganz ohne Frage auch Senatorin Amy Klobuchar aus Minnesota. Denn wenn jemand im Mittleren Westen der USA Trump das Wasser abgraben kann, dann ja wohl Klobuchar. 

Man muss sich nur einmal das Ergebnis der letzten Senatswahl in Minnesota ansehen, wo Klobuchar 65 Prozent der Stimmen erhielt. Die 58-Jährige könnte enorm wichtig werden, wenn es darum geht, in dieser Region Boden gegenüber Trump gutzumachen.

US-Wahl 2020 Elizabeth Warren tritt an

US-Wahl-News vom 9. Februar 2019: 

Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren erklärt in Lawrence im Bundesstaat Massachusetts nun auch offiziell ihre Bewerbung um die Kandidatur der Demokraten. Mit ihrer Kandidatur war spätestens seit dem Silvestertag 2018 gerechnet worden, als sie ein Komitee gegründet hatte, das ihre Chancen im Fall einer Kandidatur ausloten sollte - ein in den USA übliches Vorgehen. 

Die Juraprofessorin, die an der Eliteuniversität Harvard lehrte, sitzt seit 2013 im Senat und hat sich einen Namen als lautstarke Kritikerin der Finanzindustrie gemacht. Ein beliebtes Feindbild ist auch Donald Trump, den sie immer wieder aufs Schärfste attackiert. Doch Trump wäre nicht Trump, würde er nicht ebenso hart zurückschlagen. Die Auseinandersetzung gipfelte schließlich im Pocahontas-Streit. Weil Warren behauptet, dass unter ihren Vorfahren auch amerikanische Ureinwohner seien, verspottet sie Trump regelmäßig als „Pocahontas“, eine bekannte Ureinwohnerin aus dem 17. Jahrhundert.

Im Juli 2018 forderte er sie schließlich auf, einen Test zu machen, um ihre Angaben endlich belegen zu können. Zudem versprach er, ihr bei einem positiven Ergebnis eine Million Dollar für eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl zu geben.

Und was geschah? Warren unterzog sich tatsächlich einem Test und legte im Oktober das Resultat vor, wonach es „überzeugende Beweise“ dafür gebe, dass einer ihrer Vorfahren vor sechs bis zehn Generationen ein amerikanischer Ureinwohner gewesen sei. Gleichzeitig forderte sie Trump auf, seine Wettschulden einzulösen, woraufhin dieser von einem gefälschten Test sprach und sie als Schwindlerin beschimpfte. Natürlich gibt es auch einen entsprechenden Tweet dazu: Nur Menschen mit sehr geringem IQ, so Trump, würden Warren glauben.

Warren brachte die ganze Aktion jedenfalls überwiegend negative Kritiken ein. Im Grunde könnte es ihr so ähnlich gehen wie Hillary Clinton. Zwar dürfte sie fachlich die wohl kompetenteste Bewerberin der Demokraten sein, doch beim Wahlvolk kommt sie offenbar nicht so recht an.

US-Wahl 2020: Cory Booker gibt Kandidatur bekannt

US-Wahl-News vom 1. Februar 2019:

Bei den Demokraten geht es nun Schlag auf Schlag. Nächster Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur ist Senator Cory Booker. Der 49-Jährige gab in einem Video bekannt, dass er in den parteiinternen Vorwahlen antreten wird. 

Der Senator aus New Jersey gilt als sehr liberal. Er sitzt seit 2013 im Senat und machte sich unter anderem damit einen Namen, dass er Minister- und Richterkandidaten von Präsident Donald Trump in Anhörungen scharf befragte. 

US-Wahl-News vom 28. Januar 2019: 

17.30 Uhr: Als Autorin ist Marianne Williamson sehr erfolgreich: Bisher hat die 66-Jährige zwölf Bücher veröffentlicht, von den viele Bestseller wurden. Nun will sie auch Präsidentin werden - als Kandidatin der Demokratischen Partei.

17.15 Uhr: 2016 mischte Donald Trump das Bewerberfeld auf, nun will eventuell ein weiterer Milliardär ins Weiße Haus. Der ehemalige Starbucks-Chef Howard Schultz überlegt, gegen Trump anzutreten - als unabhängiger Kandidat. Noch aber ist nichts entschieden. Er will erst mal eine Tour durch die USA machen und binnen drei Monaten entscheiden, ob er antreten wird. 

Die Ankündigung bereitet vor allem den Demokraten Sorgen, da ihnen Schultz als unabhängiger Kandidat Stimmen kosten - und mithin Trump zur Wiederwahl verhelfen könnte.

US-Wahl-News vom 25. Januar 2019:

Richard Ojeda, Staatssenator aus West-Virginia, zieht seine Kandidatur zurück.

US-Wahl 2020: Pete Buttigieg will Präsident werden

US-Wahl-News vom 23. Januar 2019: 

In Deutschland kennt ihn niemand, auch in den USA ist Pete Buttigieg bisher fast ein unbeschriebenes Blatt. Doch der Bürgermeister von South Bend (Indiana), der 2013 sieben Monate in Afghanistan im Einsatz war, kommt bei den Wählern in den USA gut an und könnte länger im Rennen bleiben als manche denken mögen. Der 37-Jährige spricht vor allem die Jugend Amerikas an.

US-Wahl 2020: Kamala Harris tritt 2020 an

US-Wahl-News vom 21. Januar 2019: 

Ihre Kandidatur wurde bereits erwartet, jetzt macht Senatorin Kamala Harris ernst. Die 54-Jährige hat in einem Interview in der Fernsehsendung „Good Morning America“verkündet, dass sie sich für die Nominierung der Demokraten für das Präsidentenamt ab 2020 bewirbt.

Harris, die erst seit Januar 2017 im Senat sitzt, ist inzwischen aber zu einer Top-Politikerin der Demokraten aufgestiegen. Bekannt wurde sie im Sommer 2017 während der Senatsanhörungen, bei denen es um die möglichen Kontakte zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung ging. Sie nahm die Befragten in die Mangel, drängte auf Antworten, hakte ständig nach Vor allem der damalige US-Justizminister Jeff Sessions konnte ein Lied davon singen. Auch den jetzigen Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh brachte Harris bei dessen Anhörung immer wieder ins Schwitzen. Das hinterließ Eindruck - bei Freund und Feind.

US-Wahl-News vom 15. Januar 2019: 

Senatorin Kirsten Elizabeth Rutnik Gillibrand ist derzeit Senatorin für den Bundesstaat New York. In der Late Show verkündete sich gegenüber Moderator Stephen Colbert, dass sie in das Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur einsteigen werde. 

„Ich werde für die Kinder anderer Leute genauso kämpfen wie für meine eigenen“, sagte Gillibrand. In dem kurzen Auftritt umriss sie bereits die ihr wichtigen Politikfelder: Gesundheitsversorgung sei ein Recht und kein Privileg, öffentliche Schulen sollten besser ausgestattet sein und berufliche Weiterbildung sollte jeder Person offen stehen.

Gillibrand ist laut einer Erhebung in Auftrag gegeben von dem Fernsehsender NBC News weitaus weniger bekannt als andere Kandidatinnen und Kandidaten der Demokraten. Ihr werden deshalb nur Außenseiterchancen gegeben. Allerdings war auch Barack Obama zu diesem Zeitpunkt dem Großteil der Amerikaner nicht bekannt, im Gegensatz zu seiner damaligen Konkurrentin um die Kandidatur bei den Demokraten: Hillary Clinton.

US-Wahl 2020: Julián Castro verkündet seine Bewerbung

US-Wahl-News vom 12. Januar 2019:

Der frühere Minister aus der Regierung von Barack Obama gab seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur vor einer jubelnden Menschenmenge im texanischen San Antonio bekannt. In der von zu zwei Dritteln von Latinos bewohnten Stadt war Castro mehrere Jahre Bürgermeister gewesen. In der Regierung von Obama bekleidete er - als jüngstes Kabinettsmitglied - das Amt des Wohnungsbauministers. Er gilt als erfahrener Politiker, ausgestattet mit einem außergewöhnlichen Redetalent. Während seiner Antrittsrede kritisierte er die Grenzpolitik von US-Präsident Donald Trump und versprach, dass er als Präsident niemals „Kinder in Käfige sperren“ würde.

US-Wahl 2020: Tulsi Gabbard tritt an

US-Wahl-News vom 11. Januar 2019: 

Auch wenn die Vorwahlen erst im Januar 2020 beginnen, ist nun auch für andere Anwärter die Zeit gekommen, ihren Hut in den Ring werfen. In einem Interview mit dem Fernsehsender CNN hat nun auch Tulsi Gabbard, die für Hawaii im US-Repräsentantenhaus sitzt, ihre Kandidatur bekanntgegeben. Die 37-Jährige, die 2013 als erste Hindu in den Kongress der Vereinigten Staaten gewählt wurde, meldete sich 2004 für einen Einsatz im Irak, wo sie in einer Samitätseinheit tätig war.

Viel Kritik erntete sie im Januar 2017, als sie mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad zusammentraf. „Wir sollten uns mit jedem treffen, wenn es dazu beitragen kann, diesen Krieg zu beenden, der dem syrischen Volk so viel Leid zufügt“, sagte damals Gabbard, die Militärinterventionen ablehnend gegenübersteht. Dass sie von den Demokraten nominiert wird, ist nicht sehr wahrscheinlich.

US-Wahl 2020: Elizabeth Warren gründet Komitee

US-Wahl-News vom 31. Dezember 2018: 

Als erste Favoritin hat Elizabeth Warren ihren Hut in den Ring geworfen. Die demokratische Senatorin aus dem Bundesstaat Massachusetts eröffnete bereits am Silvestertag 2018 das Rennen der erfolgversprechendsten Kandidaten, indem sie, wie das in den USA so üblich ist, ein Komitee gründete, das ihre Chancen im Fall einer Kandidatur ausloten soll. Damit ist es ihr möglich, Mitarbeiter einzustellen und - was ja immer ganz besonders wichtig ist - Spenden zu sammeln. Ob die 69-Jährige, die dem linken Flügel der Demokraten angehört, tatsächlich antreten wird, ist aber noch lange nicht sicher. Ihre endgültige Entscheidung über eine Bewerbung will sie in Kürze bekanntgeben.

US-Wahl 2020: Richard Ojeda verkündet Kandidatur

US-Wahl-News 2018: 

Richard Ojeda verkündet am 11. November 2018 seine Kandidatur. Chancen werden dem Staatssenator aus West-Virginia keine eingeräumt.

US-Wahl 2020: Andrew Yang kandidiert

US-Wahl-News 2017: 

Der US-Unternehmer Andrew Yang gibt am 6. November 2017 seine Kandidatur bekannt. Er will für die Demokraten ins Rennen um die US-Präsidentschaft gehen.

John Delaney will US-Präsident werden. Am 28.7.2017 verkündet der Kongressabgeordnete aus Maryland, dass er Donald Trump herausfordern will. Hat er Chancen auf einen Erfolg? Eher nicht. 

US-Wahl 2020: 59. Präsidentschaftswahl

Am 3. November 2020 wird zum 59. Mal der Präsident der Vereinigten Staaten gewählt. Zwar treten zwar zumeist zahlreiche Kandidaten an, doch Chancen auf die Präsidentschaft haben im Grunde nur Bewerber, die für die Republikaner oder die Demokraten ins Rennen gehen.

Wie aber wird der Kandidat der Demokraten heißen? Das ist derzeit noch völlig offen, doch gut zwei Jahre vor der US-Präsidentschaftswahl gilt es, sich so früh wie möglich in Stellung zu bringen. Das haben die ersten Anwärter inzwischen gemacht. (mit Agenturen)

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