US-Wahl

US-Präsident Donald Trump warnt vor Chaos - „China, Iran und Deutschland wollen mich loswerden“

  • Delia Friess
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US-Präsident Donald Trump warnt vor „Chaos“ nach der US-Wahl 2020. Es könnten „sehr schlimme Dinge“ passieren.

  • US-Präsident Donald Trump warnt vor Ausschreitungen nach der US-Wahl 2020 und vergleicht Deutschland mit China und Iran.
  • US-Wahl 2020 - Barack Obama warnt: „Es gehe um „Leben und Tod.“
  • News zur US-Wahl 2020: Alle Informationen zu den Wahlen in den Vereinigten Staaten.

Washington D.C. - US-Präsident Donald Trump hat vor Unruhen im Land nach der US-Wahl gewarnt. Falls nicht schnell ein klarer Wahlsieger feststehe, könnte „Chaos in unserem Land“ ausbrechen, sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Pennsylvania am Samstag (30.11.2020). Es könne Wochen dauern, bis ein Ergebnis vorliege, behauptete Donald Trump. In der Zwischenzeit könnten „sehr schlimme Dinge“ passieren, so der US-Präsident außerdem. Zudem verglich Donald Trump Deutschland mit China und Iran: „China will mich loswerden. Der Iran will mich loswerden. Deutschland will mich loswerden“, sagte Donald Trump in Pennsylvania. In seiner Amtszeit löste Donald Trump mehrere Handelskriege aus.

Donald Trump warnt vor „schlimmen Dingen“, die nach der US-Wahl passieren können.

US-Wahl 2020: Donald Trump warnt - In Washington werden Läden verrammelt

Die US-Wahl am 3. November in den USA findet in einem politisch aufgeheizten Klima statt. Die Polizei bereitet sich auf Ausschreitungen nach der US-Wahl vor - in einigen Regionen sind die Waffenverkäufe angestiegen. In mehreren Städten, darunter Washington, verrammelten Geschäftsleute bereits ihre Läden aus Furcht vor Unruhen.
Donald Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden erhielt am Samstag Unterstützung von Ex-Präsident Barack Obama bei Wahlkampfauftritten in den Städten Flint und Detroit im Bundesstaat Michigan. Der versierte Wahlkämpfer Barack Obama stand erstmals mit seinem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden auf der Bühne.

Obama über Donald Trump: „Es geht um Leben und Tod“

Dabei kritisierte der charismatische Ex-US-Präsident Barack Obama erneut Donald Trumps Umgang mit der Corona-Pandemie. 140.000 Leben von US-Bürgern hätten gerettet werden können, wenn der US-Präsident einen ähnlichen Ansatz zur Bekämpfung der Pandemie gewählt hätte wie Kanada, erklärte Obama. „Das ist kein Sport-Event. Es geht um Leben und Tod“, fügte Obama hinzu.
Joe Biden warf Donald Trump einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein vor. „Wir haben genug von dem Chaos, den Tweets, der Wut, dem Versagen, der Weigerung, Verantwortung zu übernehmen“, erklärte der Präsidentschaftskandidat Joe Biden.

Donald Trump, seine engsten Berater:innen und wohl auch seine Familie, darunter sehr wahrscheinlich auch seine Ehefrau Melania Trump und die Trump-Kinder Donald Trump Jr., Ivanka Trump, Eric Trump, Tiffany Trump und Barron Trump werden die Wahlnacht offenbar im Weißen Haus verbringen. (mit afp)

Rubriklistenbild: © Alex Brandon

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