US-Wahl 2020

Live-Ticker: Hochrechnungen und Prognosen zur US-Wahl – CNN verkündet Sieg von Joe Biden

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Alle Wahllokale in den USA sind geschlossen, die letzten Stimmen werden in Pennsylvania, Georgia, Arizona und Nevada ausgezählt. Laut aktueller Hochrechnungen steht der Sieger der US-Wahl 2020 fest.

  • Bereits vor der US-Wahl 2020 gab es Umfragen und Prognosen, wer gewinnen wird. Am Wahlabend gibt es Hochrechnungen und Ergebnisse.
  • Jetzt steht der Sieger fest: Laut CNN hat Joe Biden die Wahl gewonnen.
  • Alles rund um die US-Wahl 2020 und die wichtigsten Trump-News.

+++ Ticker aktualisieren +++

+++ 17.45 Uhr: Joe Biden hat nach Erhebungen und Prognosen von US-Medien wie CNN die US-Wahl 2020 gewonnen. Nach dem Sieg in Pennsylvania hat Biden über 270 Wahlleute und ist damit uneinholbar vor Amtsinhaber Donald Trump.

US-Wahl 2020: Umfragen, Prognosen, Hochrechnungen– Joe Biden kurz vor Sieg

+++ 17.01 Uhr: Bei der US-Wahl 2020 kann Herausforderer Joe Biden seinen Vorsprung immer weiter ausbauen. Doch es gibt jemanden, der das ganz anders sieht. Donald Trump hat auf Twitter verkündet: „Ich habe die Wahl gewonnen, und zwar mit Abstand!“. Wie der US-Präsident zu diesem Schluss gekommen ist, ist unklar. Auch dieser Tweet wurde mit einem Hinweis versehen. „Offizielle Quellen haben die Wahl noch nicht als abgeschlossen erklärt, als dieser Tweet veröffentlicht wurde“, schreibt die Nachrichtenplattform Twitter.

US-Wahl 2020: Hochrechnungen und Prognosen – Rückschlag für Donald Trump

+++ 15.18 Uhr: Laut aktuellen Hochrechnungen und Prognosen liegt US-Präsident Donald Trump weiterhin in Arizona, Georgia, Nevada und dem wohl wahlentscheidenden Staat Pennsylvania hinten. Und die Auszählung der Stimmen geht weiter. Der Oberste Gerichtshof hat einen von der Trump-Kampagne verlangten sofortigen Stopp der Auszählung in Pennsylvania abgelehnt. CNN geht davon aus, dass der Vorsprung Joe Bidens in dem Bundesstaat noch größer wird.

 Umfragen, Prognosen und Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Joe Biden baut seinen Vorsprung aus

+++ 10.23 Uhr: Auch in Georgia wird der Vorsprung von Joe Biden auf Donald Trump größer. Innerhalb weniger Stunden wuchs der Abstand von 4.430 auf 7.248 Stimmen (Stand: 9 Uhr MEZ).

+++ 7.27 Uhr: Joe Biden baut seine Führung in dem für die US-Wahl entscheidenden Staat Pennsylvania weiter aus. Freitagnacht (Ortszeit) liegt er mit 28.000 Stimmen vor US-Präsident Donald Trump. Etwa 86.000 Stimmzettel müssen noch ausgezählt werden. Nach derzeitigen Prognosen braucht Trump rund 63 Prozent der noch zu erhaltenden Stimmen, um den Staat zu gewinnen, wie die Hochrechnungen von „CBS News“ zeigen.

US-Wahl: Hochrechnungen sehen Joe Biden vor Donald Trump

+++ 01.18 Uhr: Joe Biden, der laut aktuellen Hochrechnungen in Georgia, Arizona, Nevada und dem wohl wahlentscheidenden Bundesstaat Pennsylvania vorne liegt, steht kurz davor, seine eventuell historische Rede als Sieger der US-Wahl 2020 zu halten. Verschiedene US-Medien erwarten, dass sich der Präsidentschaftskandidat zum Wahlsieger und damit zum kommenden Präsidenten der USA erklären wird. Aus dem Lager von Donald Trump dringend bisher keine Stimmen an die Öffentlichkeit.

+++ 23.36 Uhr: Joe Biden liegt laut aktuellen Hochrechnungen in Georgia, Arizona, Nevada und dem wohl wahlentscheidenden Bundesstaat Pennsylvania vorne. In Georgia, wo Donald Trump zuletzt fast Kopf an Kopf mit seinem demokratischen Herausforderer gelegen hatte, liegt der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden inzwischen mit knapp 5.000 Stimmen vorn. Die Medienlandschaft der USA erwartet, dass sich Biden heute Abend (Ortszeit) zum Wahlsieger der US-Wahl ausrufen wird, nachdem die Mehrheitsführerin der Demokraten im Repräsentantenhaus Nancy Pelosi bereits mit ebenjener Prognose vorgeprescht war.

+++ 21.12 Uhr: Gibt es heute Nacht noch ein Ergebnis? Aktuelle Hochrechnungen sehen Präsidentschaftskandidat Joe Biden bei der US-Wahl 2020 vorne, der Herausforderer von Donald Trump hat für den heutigen Abend eine Rede angekündigt. Doch noch immer sind nicht alle Stimmen ausgezählt.

+++ 18.42 Uhr: Präsidentschaftskandidat Joe Biden baut seinen Vorsprung im Bundesstaat Nevada bei der US-Wahl 2020 weiter aus. Laut CNN ergeben die Hochrechnungen mittlerweile ein Plus von rund 20.000 Stimmen auf der Seite Bidens.

+++ 16.49 Uhr: Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump hat sich am Freitag weiter optimistisch gezeigt. Nachdem Herausforderer Joe Biden in vier noch offenen Bundesstaaten in Führung lag, erklärte der Leiter der Rechtsabteilung von Trumps Team, Matt Morgan: „Diese Wahl ist nicht vorbei.“ Die aktuellen Hochrechnungen von Wahlsiegen Bidens in Pennsylvania, Georgia, Nevada und Arizona beruhten auf Ergebnissen, die noch lange nicht vollständig seien. „Sobald die Wahl abgeschlossen ist, wird Präsident Trump wiedergewählt sein“, so Morgan. In Georgia werde es eine Neuauszählung der Stimmen geben, kündigte Morgan an. „Wir sind zuversichtlich, dass wir Stimmzettel finden, die ordnungswidrig gesammelt wurden.“

Hochrechnungen und Prognosen: Joe Biden geht in Pennsylvania in Führung

+++ 14.57 Uhr: Joe Biden ist im entscheidenden Bundesstaat Pennsylvania in Führung gegangen. Das berichtet „CNN“. Aktuellen Hochrechnungen zufolge führte Biden mit 5587 Stimmen vor Amtsinhaber Donald Trump. Damit liegt der Demokrat nun in vier von fünf noch umkämpften Staaten vorn.

+++ 13.16 Uhr: Laut der Nachrichtenseite „Thedailybeast“ sollen Republikaner in Pennsylvania Wähler dazu gedrängt haben, Wahlstimmen für Donald Trump abzugeben - und das zwei Tage nach der eigentlichen Wahl. Laut einer E-Mail, die der Nachrichtenseite vorliegt, sollen die Wähler ihre Stimmen abgeben, obwohl die Deadline für das Votum längst verfallen ist. Damit würden die Republikaner genau die Situation erzeugen, die Trump derzeit den Demokraten vorwirft – Wahlbetrug. In Pennsylvania, das mit 20 Wahlleuten eine Schlüsselrolle spielt, holte Joe Biden aktuellen Hochrechnungen zufolge schnell auf.

Prognosen zur US-Wahl: Republikaner sollen zum Wahlbetrug aufgerufen haben

„Der Sieg von Donald Trump braucht dringend Freiwillige, die Personen anrufen sollen, die ihre Wahlstimmen noch nicht eingereicht haben. Diese Anrufe werden Donald Trump helfen, die Wahl zu gewinnen“, soll es in der E-Mail der Gruppe „Kenosha for Trump“ heißen. Bei seinem Auftritt im Weißen Haus machte Trump deutlich, dass er das Amt nicht kampflos aufgeben will. Der Republikaner kündigte an, sich mit einer ganzen Serie von Klagen bis hinauf zum Obersten Gericht gegen eine Niederlage zu wehren. „Es wird eine Menge Klagen geben. Wir können nicht zulassen, dass eine Wahl auf diese Weise gestohlen wird“.

Joe Biden: Die Chancen in Georgia stehen gut

+++ 11.16 Uhr: Der oppositionelle US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat bei der Auszählung der Wählerstimmen im Schlüsselstaat Georgia Amtsinhaber Donald Trump überholt. Laut aktuellen Hochrechnungen schob sich Joe Biden mit 917 Stimmen Vorsprung am frühen Freitagmorgen an Donald Trump vorbei, wie die US-Sender CNN und Fox News berichteten. Es wurden zwar immer noch nicht alle Stimmen gezählt, 99 Prozent sind laut CNN aber bereits ausgewertet.

Trump hatte seit der Wahl am Dienstag in dem Südstaat in Führung gelegen. Sein Vorsprung in dem eigentlich konservativ geprägten Bundesstaat schrumpfte aber immer weiter. Bei der Präsidentenwahl 2016 hatte er in dem Staat deutlich mit fünf Prozentpunkten Vorsprung vor seiner demokratischen Herausforderin Hillary Clinton gelegen.

US-Wahl: Joe Biden holt in Pennsylvania auf

+++ 07.50 Uhr: Joe Biden holt in Pennsylvania immer weiter auf. Inzwischen beträgt der Vorsprung von Donald Trump nur noch 18.224 Stimmen. Es scheint nur noch ein Frage der Zeit, wann Biden den Amtsinhaber in dem vielleicht entscheidenden Swing State überholt. In Georgia liegt Donald Trump derzeit noch mit 1267 Stimmen in Führung.

+++ 06:52 Uhr: Der Nachrichtensender CNN ist sich aufgrund aktueller Hochrechnungen sicher: Es geht nur noch um Minuten. Ein Wahlsieger Donald Trump ist längst kein Thema mehr, vielmehr geht es nur noch darum, wann ein Wahlsieger der US-Wahl 2020 Joe Biden verkündet wird.

+++ 05:31 Uhr: Gemäß der aktuellen Hochrechnungen von „FiveThirtyEight“ liegt die Wahrscheinlichkeit von Joe Biden in Georgia zu gewinnen inzwischen bei 58 zu 42 Prozent. Behalten die Wahlexperten Recht, ist die Straße von Donald Trump zur Wiederwahl quasi eine Sackgasse. Gemäß des Konsens der US-Medien hat Trump ohne einen Sieg in Georgia de facto keine realistische Aussicht mehr auf einen Wahlsieg. Joe Biden kann sich langsam aber sicher auf einen Umzug ins Weiße Haus einstellen.

US-Wahl 2020 Joe Biden steht kurz vor Sieg

+++ 04:25 Uhr: CNN, NBC, Politico: Die aktuellen Hochrechnungen ergeben ein gemeinsames Bild: Sollte kein kleines politisches Wunder passieren, wird Joe Biden sowohl Georgia als auch Pennsylvania für sich entscheiden können - und damit die US-Wahl für sich entscheiden. Die Wahrscheinlichkeit für Donald Trump, wiedergewählt zu werden liegt inzwischen im einstelligen Prozentbereich. Die USA und die ganze Welt können sich langsam auf einen neuen gewählten Präsidenten der USA einstellen - Joe Biden.

+++ 01:57 Uhr: Die aktuellen Hochrechnungen sehen Joe Biden kurz davor, die US-Wahl zu gewinnen. In Georgia liegt Biden nur noch 0,1 Prozent oder 3.486 hinter Donald Trump, auch in Pennsylvania liegt Biden nur noch einen Prozentpunkt hinter US-Präsident Trump, dessen Vorsprung immer weiter schrumpft. CNN prognostiziert einen Sieg von Biden in beiden Bundesstaaten, auch wenn der Nachrichtensender weiter damit abwartet, Biden auch zum Sieger auszurufen.

+++21.23 Uhr: Laut aktuellen Hochrechnungen der renommierten Analyseseite „FiveThirtyEight“ von Datenjournalist Nate Silver benötigt Joe Biden nur noch 60 Prozent der bisher nicht ausgezählten Stimmen im Bundesstaat Pennsylvania, um bei der US-Wahl einen Sieg über Donald Trump zu feiern. Silvers Prognose deshalb: Der nächste US-Präsident heißt Joe Biden.

+++ 20.23 Uhr: In Pennsylvania kann nach Auskunft der zuständigen Behörde bis Donnerstagabend mit einem Ergebnis der Präsidentschaftswahl gerechnet werden. Zurzeit seien rund 550.000 Stimmzettel noch nicht ausgezählt, sagte Staatssekretärin Kathy Boockvar dem TV-Sender CNN. Sie sei zuversichtlich, dass die meisten dieser Stimmen am Donnerstag gezählt werden könnten. Auf die Frage, ob bis zum Ende des Tages (Freitagmorgen MEZ) ein Gewinner in Pennsylvania bekannt gegeben werden könnte, antwortete sie: „Ja, das könnten wir definitiv.“

Die meisten der noch ausstehenden Stimmen kommen aktuellen Hochrechnungen der Staatssekretärin aus städtischen Gebieten, allein 100 000 aus dem Großraum der Millionenstadt Philadelphia, die als Hochburg der Demokratischen Partei gilt. Bei einem Auszählungsstand von 92 Prozent lag der republikanische Präsident Donald Trump mit 50,2 Prozent der Stimmen knapp vor dem demokratischen Herausforderer Joe Biden mit 48,5 Prozent.

US-Wahl 2020: Biden reicht Sieg in einem Bundesstaat

+++ 19.17 Uhr: Ein Sieg in nur noch einem Staat würde Joe Biden inzwischen reichen, sich die nötige Mehrheit von 270 Stimmen der Wahlleute zu sichern. Trump würde eine Mehrheit in allen fünf noch offenen Staaten benötigen - falls sich in Arizona das bisherige Ergebnis für Biden bestätigen sollte.

+++ 17.46 Uhr: Bei der Stimmauszählung der US-Präsidentenwahl im extrem engen Rennen im Bundesstaat Georgia haben die Behörden Ruhe angemahnt. Noch stünden etwa 60.000 Stimmen aus, die die aktuellen Hochrechnungen für Präsident Donald Trump oder Herausforderer Joe Biden beeinflussen könnten. „Ich denke, wir sind uns alle einig, dass eine genaue und faire Zählung viel wichtiger ist als eine schnelle Zählung“, sagte Gabriel Sterling, ein Mitarbeiter des Staatssekretärs in Georgia, am Donnerstag. Sterling wollte sich nicht darauf festlegen, wann Endergebnisse vorliegen.

US-Wahl 2020: Aktuelle Hochrechnungen – Joe Biden hat die Nase vorne

+++ 15.36 Uhr: Nach Prognosen und Hochrechnungen könnte es für US-Präsident Donald Trump auch in Nevada und Georgia eng werden. So sind in Nevada 86 Prozent der Stimmen ausgezählt. Herausforderer Joe Biden (Demokraten) liegt sehr knapp vorne. Gegen Nachmittag sollen weitere Ergebnisse bekannt werden. Auch dort ist damit zu rechnen, dass noch Stimmen per Briefwahlen eintreffen werden.

Im Swing State Georgia hat Donald Trump ebenfalls Probleme. Dort soll der Präsident laut „CNN“ nämlich nur noch einen knappen Vorsprung von rund 18 500 Stimmen - umgerechnet 0,4 Prozentpunkte, haben. 96 Prozent der Stimmen sind dort ausgezählt. Falls Joe Biden Georgia gewinnt (16 Wahlleute-Stimmen), hätte er sehr große Chancen, bei der US-Wahl 2020 zu triumphieren.

Liveticker: Hochrechnungen und Prognosen zur US-Wahl - Trump vor Biden in Pennsylvania

+++ 11.23 Uhr: Laut Prognosen und Hochrechnungen liegt US-Präsident Donald Trump im Swing State Pennsylvania mit 164.000 Stimmen vor Herausforderer Joe Biden. Umgerechnet sind das 2,6 Prozentpunkte. Dort müssen jedoch noch Stimmen ausgezählt werden. Briefunterlagen sollen ebenfalls ausgewertet werden. Das soll nach Angaben der Landeswahlverwaltung spätestens am Freitag erfolgt sein. Möglicher Dämpfer für Trump: Bezirke, die klassisch republikanisch wählen, sollen bereits ausgezählt sein. Joe Biden könnte also noch aufholen und in Pennsylvania die US-Wahl 2020 für sich entscheiden.

+++ 9.44 Uhr: In Arizona liegt Joe Biden laut Prognosen und Hochrechnungen aktuell vor Präsident Donald Trump. Allerdings ist der Vorsprung des Herausforderers um mehr als zehntausend Stimmen geschrumpft. Biden hat demnach noch rund 70.000 Stimmen Vorsprung. Das sind umgerechnet 2,4 Prozentpunkte. „Fox News“ und die Nachrichtenagentur „AP“ haben Joe Biden dort bereits zum Sieger erklärt. CNN hingegen bestimmte noch keinen Gewinner. Arizona könnte sich noch maßgeblich auf den Ausgang der US-Wahl 2020 auswirken.

Update vom 5. November 2020, 8.11 Uhr: Wenn es heute Nacht (Ortszeit) in den USA noch einen Wahlsieger geben wird, dann hat das nichts mit dem US-Bundesstaat Pennsylvania zu tun, da sind sich die US-Medien weitgehend einig. Während in dem Ostküstenstaat noch hunderttausende Stimmen auszuzählen sind und Donald Trump und Joe Biden in den Hochrechnungen Kopf an Kopf liegen, könnte man in Arizona und Georgia noch im Laufe der Nacht (Ortszeit) ein Ergebnis erfahren.

Hochrechnungen und Prognosen der US-Wahl 2020: Biden gewinnt Michigan

+++ 23.05 Uhr: Prognosen und Hochrechnungen von CNN zufolge wird Joe Biden den Bundesstaat Michigan vor Donald Trump gewinnen. Biden nähert sich damit weiter dem Wahlsieg an. Es fehlen ihm noch 17 Wahlleute, um als nächster US-Präsident festzustehen. Mit Siegen in Arizona und Nevada würde er genau auf 270 Wahlleute kommen.

+++ 20.36 Uhr: Bei der US-Präsidentschaftswahl hat Oppositionskandidat Joe Biden Medienberichten zufolge den umkämpften Bundesstaat Wisconsin gewonnen. Der Nachrichtensender CNN und die „New York Times“ riefen den früheren Vizepräsidenten am Mittwoch zum Sieger in dem Staat im Mittleren Westen aus, der zehn Wahlleute vergibt. Damit steigen Bidens Chancen auf einen Wahlsieg. Aktuellen Hochrechnungen zufolge fielen 49,4 Prozent der Stimmen auf Biden, 48,4 Prozent auf Donald Trump.

US-Wahl 2020: Aktuelle Hochrechnungen – Joe Biden gewinnt in Wisconsin

+++ 18.42 Uhr: Laut aktuellen Hochrechnungen kann Joe Biden im US-Bundesstaat Maine drei von vier Wahlleuten für sich gewinnen, wie der US-Nachrichtensender „CNN“ berichtet. Maine ist, sowie Nebraska, ein US-Bundesstaat, in dem Wahlstimmen aufgeteilt werden. Zwei der vier Wahlleute basieren auf dem Gesamtergebnis des Staates, zwei weitere Wahlleute werden auf Basis der Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke bestimmt.

+++ 17.05 Uhr: Die wahlentscheidenden Staaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin geraten immer mehr in den Fokus. Laut aktuellen Hochrechnungen wird Joe Biden in Michigan und Wisconsin ein Vorsprung zugesprochen. Donald Trump soll hingegen in Pennsylvania führen. Noch nicht ausgezählt waren allerdings die Stimmen in den als Hochburgen der Demokraten geltenden Großstädten Detroit, Philadelphia und Milwaukee. Bidens Wahlkampfmanagerin O‘Malley Dillon gab sich zuversichtlich, dass der Demokrat die nötige Zahl der Wahlleute-Stimmen auf sich vereinen werde. Dies sei eine „sichere Folgerung“ aus den vorliegenden Hochrechnungen.

Aktuelle Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Biden holt in Michigan auf

+++ 15.37 Uhr: Joe Biden hat Donald Trump laut aktuellen Hochrechnungen in Michigan überholt. Zuvor hatte Donald Trump in dem US-Bundesstaat die Führung. Michigan gilt als wichtiger Swing State mit insgesamt 16 Wahlmännerstimmen.

Aktuelle Hochrechnungen: Joe Biden holt in Michigan auf

+++ 14.11 Uhr: Die US-Wahl 2020 hat sich zu einem regelrechten Wahlkrimi entwickelt. Das Rennen zwischen Amtsinhaber Donald Trump von den Republikanern und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden war am Mittwoch auch viele Stunden nach Schließung der letzten Wahllokale noch nicht entschieden. Trotzdem erklärte sich Trump noch in der Nacht im Weißen Haus während der laufenden Auszählung selbst zum Sieger. Auch Biden gab sich siegesgewiss. Im Falle eines Unentschiedens würde das Repräsentantenhaus entscheiden, wer der nächste Präsident der USA wird.

In Michigan liegen Donald Trump und Joe Biden neuesten Hochrechnungen zufolge gleichauf. Zuvor hatte Donald Trump in dem US-Bundesstaat die Führung. Laut „CNN“ wurden die Briefwahlstimmen jedoch bislang nicht ausgezählt, was das Aufholen Joe Bidens erklären würde. Inzwischen sind 86,4 Prozent der Stimmen ausgezählt, sowohl Joe Biden als auch Donald Trump kommen auf 49,2 Prozent. Michigan gilt als wichtiger Swing State mit insgesamt 16 Wahlmännerstimmen.

  • Donald Trump gewinnt diese Bundesstaaten
  • Alabama (9)
  • Arkansas (6)
  • Florida (29)
  • Idaho (4)
  • Indiana (11)
  • Iowa (6)
  • Kansas (6)
  • Kentucky (8)
  • Louisiana (8)
  • Missouri (10)
  • Mississippi (6)
  • Montana (3)
  • Nebraska (4 von 5)
  • North Dakota (3)
  • Ohio (18)
  • Oklahoma (7)
  • South Carolina (9)
  • South Dakota (3)
  • Tennessee (11)
  • Texas (38)
  • Utah (6)
  • West Virginia (5)
  • Wyoming (3)
  • Biden gewinnt den aktuellen Hochrechnungen zufolge diese Bundesstaaten (118)
  • Colorado (9)
  • Connecticut (7)
  • Delaware (3)
  • District of Columbia (3)
  • Illinois (20)
  • Maryland (10)
  • Massachusetts (11)
  • New Jersey (14)
  • New Mexico (5)
  • New York (29)
  • Vermont (3)
  • New Hampshire (4)

US-Wahl 2020: Rückschlag für Joe Biden

+++ 11.34 Uhr: Eben noch die positiven Nachrichten für Joe Biden bei der US-Wahl 2020 in Wisconsin, nun droht ein herber Rückschlag. In Nevada, eigentlich eine sichere Bank für Biden, liegt der Demokrat nach 85 Prozent aller ausgezählten Stimmen nur noch 11.000 Stimmen vor Donald Trump. Der US-Präsident hat in Las Vegas deutlich besser abgeschnitten als gedacht. Noch stehen aber einige Stimmen in Las Vegas aus, die wohl vor allem aus der Briefwahl stammen. Diese wiederum kommen größtenteils von Demokraten.

Ausgezählt werden die noch fehlenden Stimmen in Nevada jedoch erst morgen. Die Wahlhelfer sind mittlerweile im Feierabend.

+++ 11.06 Uhr: Gleich doppelt gute Nachrichten für Joe Biden bei der US-Wahl 2020: Zum einen hat der Herausforderer von Donald Trump Hawaii für sich entschieden und erhält damit vier Wahlmännerstimmen. Zum anderen liegt jetzt Biden in Wisconsin mit 10.000 bis 20.000 Stimmen vorne. Das meldet „CNN“. Trump hat in Wisconsin kaum noch Regionen, in denen er aufholen kann. Durch ist die Kiste aber noch nicht.

+++ 10.24 Uhr: Trump-Herausforderer Joe Biden wird wohl bei der US-Wahl 2020 den Bundesstaat North Carolina verlieren. Wie „CNN“ berichtet, sind dort aktuell 95 Prozent der Stimmen ausgezählt. Mit 80.000 Stimmen liegt Donald Trump hier vorn. Da dort aber keine demokratischen Hochburgen mehr auszuzählen sind, dürfte North Carolina für Biden verloren sein. Der US-Bundesstaat sichert dem Gewinner 15 Wahlmännerstimmen.

Ergebnisse der US-Wahl 2020: Arizona geht an Biden - Was ist mit Pennsylvania?

+++ 9.11 Uhr: Jetzt berichtet es auch die Nachrichtenagentur AP: Joe Biden hat bei der US-Wahl 2020 den Bundesstaat Arizona für sich entschieden. Mit den elf Wahlmännerstimmen gewinnt Biden einen wichtigen Staat für sich. Es ist einer der so bedeutenden „Swing States“. Zuvor hatte bereits „Fox News“ Arizona Biden zugeschrieben.

Ergebnisse der US-Wahl 2020: Donald Trump gewinnt Texas

+++ 7.39 Uhr: Weitere Ergebnisse bei der US-Wahl 2020: Laut „CNN“ hat sich US-Präsident Donald Trump vier Wahlmännerstimmen in Nebraska gesichert, Joe Biden bekommt dort einen Wahlmann. Diese Aufteilung der Wahlmännerstimmen gibt es nur in Nebraska und Maine.

Ergebnisse der US-Wahl 2020: Donald Trump holt sich „Swing State“ Iowa

+++ 7.02 Uhr: Donald Trump hat sich bei der US-Wahl 2020 den wichtigen „Swing State“ Iowa gesichert, berichtet „CNN“. Das bedeutet sechs weitere Wahlmännerstimmen für den US-Präsidenten.

+++ 6.43 Uhr: Nachdem es bereits „Fox News“ berichtet hat, zieht nun „CNN“ nach: Bei der US-Wahl 2020 hat Donald Trump Florida gewonnen. Das sind 29 Wahlmännerstimmen für den US-Präsidenten.

+++ 6.35 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur AP hat Joe Biden bei der US-Wahl 2020 wie erwartet Hawaii mit seinen vier Wahlleuten gewonnen. Zudem hat er sich laut AP Minnesota mit seinen zehn Stimmen gesichert. Minnesota gilt als „Swing State“.

US-Präsident Donald Trump hat sich wie erwartet auch im US-Staat Montana die Mehrheit der Stimmen und damit drei weitere Wahlleute gesichert.

Ergebnisse der US-Wahl 2020: Joe Biden gewinnt laut „Fox News“ Arizona

+++ 6.08 Uhr: Donald Trump wird auch Ohio gewinnen, prognostiziert CNN.

+++ 6.00 Uhr: In den ersten Regionen Alaskas schließen nun die Wahllokale und auch auf Hawaii ist die Wahl beendet. Unterdessen hat CNN prognostiziert, dass Joe Biden in Virginia gewinnen wird.

+++ 5.45 Uhr: Ausgerechnet Donald Trumps Haussender Fox News prognostiziert, dass Joe Biden Arizona gewinnen wird. Der US-Bundesstaat wurde 1996 zuletzt von einem Demokraten (Bill Clinton) gewonnen.

+++ 5.02 Uhr: In Kalifornien, Hawaii und Washington schließen jetzt die Wahllokale und es gibt bereits erste Hochrechnungen. Nach CNN-Berechnungen wird Joe Biden in Kalifornien, Oregon und Washington gewinnen. Donald Trump wird dagegen wohl in Wyoming siegen.

US-Wahl 2020: Am Ende könnte es auf den Swing State Pennsylvania hinauslaufen

Am Ende könnte alles auf Pennsylvania hinauslaufen. Der Ostküstenstaat gilt als Swing State - und wird die Stimmen des „Early Vote“ nicht mehr am heutigen Tag (Ortszeit) auszählen. Spielt Pennsylvania das Zünglein an der Waage, geht die Zitterpartie, wer der nächste US-Präsident wird, also noch weiter.

+++ 4.50 Uhr: Und in weiteren US-Bundesstaaten sieht man nach der US-Wahl 2020 etwas klarer: Donald Trump gewinnt in Kansas, Missouri und Utah und erhält mindestens drei der fünf Wahlleute aus Nebraska (die Stimmen können dort gesplittet werden). Joe Biden gewinnt New Hampshire und Illinois. In den Swing States Texas, Pennsylvania und Florida liefern sich die beiden Präsidentschaftskandidaten weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Hochrechnungen der US-Wahl: Joe Biden gewinnt New Mexiko

+++ 4.35 Uhr: Jetzt rechnet CNN auch mit einem Sieg von Joe Biden in New Mexiko.

+++ 3.55 Uhr: Zwei CNN-Hochrechnungen zugunsten von Donald Trump: Er gewinnt demnach Alabama und South Carolina.

Ergebnisse der US-Wahl 2020: CNN-Hochrechnungen für Trump und Biden

+++ 3.40 Uhr: Weiter geht es mit den CNN-Hochrechnungen: Demnach gewinnt Joe Biden den US-Bundesstaat Colorado, Donald Trump dagegen North Dakota.

+++3.15 Uhr: Joe Biden gewinnt Connecticut, während Donald Trump South Dakota für sich entscheiden wird, rechnet CNN hoch.

+++ 3.02 Uhr: Da ist die nächste Hochrechnung von CNN: Demnach gewinnt Joe Biden die US-Bundesstaaten New York und New Jersey. Donald Trump soll laut CNN-Hochrechnung Arkansas gewinnen.

Hochrechnung der US-Wahl 2020: Florida, Georgia und Pennsylvania im Fokus

+++ 3.00 Uhr: Um 3 Uhr MEZ haben in zahlreichen US-Bundesstaaten die Wahllokale geschlossen. Dazu zählen auch die Swing States Texas, Arizona, Minnesota und Wisconsin. In Kürze dürfte es also neue Hochrechnungen geben. „FiveThirtyEight“ wirft unterdessen einen Blick auf Florida, Georgia und Pennsylvania:

+++ 2.20 Uhr: Nächste Hochrechnung von CNN: Tennessee geht wohl an Donald Trump. In Ohio liegt unterdessen Joe Biden vorne, aber noch ist der Wahlausgang in diesem Bundesstaat nicht entschieden. Ohio ist jedoch besonders interessant: Seit John F. Kennedy 1960 wurde kein Politiker mehr US-Präsident, ohne in Ohio zu gewinnen.

US-Wahl 2020: Neue Hochrechnungen - Biden und Trump gewinnen Bundesstaaten

+++ 2.03 Uhr: CNN hat nach Hochrechnungen weitere Staaten einem der beiden Präsidentschaftskandidaten zugerechnet:

  • Vermont: Joe Biden
  • Oklahoma: Donald Trump
  • Maryland: Joe Biden
  • District of Columbia: Joe Biden
  • Delaware: Joe Biden
  • Massachusetts: Joe Biden
  • Kentucky: Donald Trump

US-Wahl 2020: Hochrechnungen der ersten Staaten

+++ 1.50 Uhr: Einzelne Medien haben erste US-Bundesstaaten „gecallt“, das heißt, sie einem der beiden Kandidaten zugeschlagen. Ein Überblick:

  • Indiana: Donald Trump (CNN)
  • Kentucky: Donald Trump (CNN)
  • Vermont: Joe Biden (AP)
  • West Virginia: Donald Trump (Fox News)

+++ 1.37 Uhr: Um 1.30 haben die Wahllokale in North Carolina, Ohio und West Virginia geschlossen. Die Auszählung und Hochrechnungen laufen.

US-Wahl 2020: Stimmen werden gezählt, Hochrechnungen bekanntgegeben

+++ 1.25 Uhr: Auch im Swing State Florida werden bereits Stimmen ausgezählt, dort hat ein Teil der Wahllokale um 1 Uhr MEZ geschlossen, die restlichen Wahllokale werden um 2 Uhr MEZ folgen. Bisher zeichnet sich in Florida ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Joe Biden und Donald Trump ab. Florida hat 29 Wahlleute und ist daher ein bedeutender US-Bundesstaat.

+++ 1.00 Uhr: Die Wahllokale in sechs US-Bundesstaaten sind jetzt geschlossen: In Georgia, Indiana, Kentucky, South Carolina, Vermont und Virginia ist die US-Wahl 2020 damit beendet. Laut CNN-Hochrechnung hat Donald Trump in Indiana gewonnen - und kann damit die ersten 11 Wahlmänner und -frauen für sich verbuchen.

+++00.32 Uhr: In den US-Bundesstaaten Kentucky und Indiana haben die ersten Wahllokale geschlossen, die Auszählung läuft. Noch kann man schlecht vorhersagen, wie die Ergebnisse aussehen werden. Um 1 Uhr MEZ schließen die restlichen Wahllokale in Indiana und Kentucky. Dann ist auch in weiteren US-Bundesstaaten die US-Wahl 2020 beendet - Details finden Sie im Zeitplan der US-Wahl.

US-Wahl 2020: Hochrechnungen helfen dabei, den US-Präsidenten auszurufen

+++ 23.40 Uhr: In den USA gibt es - im Gegensatz zu anderen Ländern - keine offizielle Stelle, die einen Wahlsieger ausruft. Diese Aufgabe übernehmen stattdessen die US-Medien. Und die wollen es bei der US-Wahl 2020 richtig machen, nachdem viele vor der Wahl 2016 den Wahlausgang falsch prognostiziert hatten. Aber wie läuft das ab? Die meisten Medien verlassen sich dabei auf zugelieferte Daten, sehr viele auf Daten der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), die 4000 Reporter im Einsatz hat, um Zahlen in den 50 US-Bundesstaaten zusammenzutragen. Viele Medien warten dann auch darauf, dass AP einen Wahlsieger benennt, bevor sie es selbst tun. Einige Medien nehmen die zugelieferten Daten, um daraus ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

+++ 23.10 Uhr: Wie wird die US-Wahl 2020 ausgehen? Noch gibt es keine verlässlichen Zahlen, nur Umfragen und Prognosen. Doch die zeigen, dass es für Joe Biden in einigen Swing States eng werden könnte. In einigen der US-Bundesstaaten, in denen das Wahlergebnis knapp ausgehen könnte, hat Donald Trump seinem Kontrahenten gar überholt.

US-Wahl 2020 - Prognose von Donald Trump: „Werden eine großartige Nacht haben“

+++ 20.00 Uhr: Während eines Besuchs bei seinen Wahlkampfhelfern am Tag der Präsidentenwahl in den USA hat sich Amtsinhaber Donald Trump siegessicher gezeigt. „Ich glaube, wir werden eine großartige Nacht haben“, sagte Trump am Dienstag in Arlington bei Washington. Die Zahlen, die er aus den Bundesstaaten Texas, Arizona oder Florida sehe, seien sehr gut. Die letzten Umfragen sehen den republikanischen Präsidenten allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden - sowohl landesweit als auch in mehreren entscheidenden „Swing States“.

Auf die Frage, ob er für den Fall eines Sieges oder einer Niederlage bereits Reden vorbereitet habe, sagte Trump, dass er darüber noch nicht nachdenke. Er hoffe aber, dass das Ergebnis schnell feststehe. Trump weiter: „Gewinnen ist leicht. Verlieren ist niemals leicht. Nicht für mich.“ Die Ergebnisse aus den ersten Bundesstaaten werden in der Nacht zum Mittwoch nach 1.00 Uhr erwartet.

US-Wahl 2020: Umfrage zu Swing States - Donald Trump liegt in Florida zurück

Update vom Dienstag, 3. November 2020, 10.30 Uhr: Eine der letzten Umfragen vor Beginn der US-Wahl 2020 zeigt, dass Joe Biden im umkämpften Swing State Florida vorne liegt. Reuters/Ipsos hat bei einer Befragung von potenziellen Wählern ermittelt, dass in Florida 50 Prozent für Biden stimmen wollen, während 46 Prozent den Amtsinhaber Donald Trump wählen wollen. Bei einer früheren Umfrage lagen die Werte noch näher zusammen: 49 Prozent für Biden, 47 Prozent für Trump. Reuters/Ipsos gibt eine Ungenauigkeit von vier Prozentpunkten an - das heißt, dass Joe Biden in Florida in Führung liegt.

Helfer bei der US-Wahl 2020 sortieren und scannen Stimmzettel.

In den Swing States Arizona und North Carolina sind die Umfrageergebnisse für Trump und Biden jedoch so eng, dass Reuters/Ipsos von einem „statistischen Unentschieden“ spricht. In den US-Bundesstaaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania sieht die Umfrage Biden vorne.

US-Wahl 2020: Umfragen, Prognosen und Hochrechnungen

Erstmeldung vom Montag, 2. November 2020: Washington - Wie wird die US-Wahl 2020 ausgehen, wer wird am Ende der Wahlsieger sein? Das weiß man nicht vor dem 4. November um 5 Uhr (MEZ), dem frühesten Zeitpunkt, zu dem Medien einen neuen Präsidenten ausrufen dürfen. Je nach Stimmverteilung könnte es auch deutlich später werden, bis ein Ergebnis feststeht. Dafür gibt es bereits vor der Wahl und direkt nach deren Ende zahlreiche Daten in Form von Umfragen, Prognosen und Hochrechnungen, mit denen man auf den Willen des Wahlvolks schließen kann.

Die Umfragen zur US-Wahl 2020 sehen bereits seit einiger Zeit den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden in Führung, während der Amtsinhaber Donald Trump abgeschlagen ist. Doch diese Umfragen sind eben nur Umfragen – und keine offiziell ausgezählten Wählerstimmen.

Umfragen und Prognosen lagen 2016 daneben - wie wird es bei der US-Wahl 2020 ausgehen?

Umfragen und daraus errechnete Prognosen können danebenliegen, wie die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 zeigte. Das Portal FiveThirtyEight hatte damals die Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Hillary Clinton bis zuletzt mit mehr als 70 Prozent angegeben – trotzdem gewann am Ende Donald Trump. Derzeit gibt FiveThirtyEight die Wahrscheinlichkeit eines Biden-Siegs mit 87 Prozent an. Ob diese Prognose richtig liegt, wird erst die Auszählung der Stimmen am Wahlabend zeigen.

US-Wahl 2020: Hochrechnungen nach Schließen der Wahllokale

Am Wahltag, der in den USA auf den 3. November 2020 fällt (in Deutschland spielt sich die US-Wahl in der Nacht vom 3. auf den 4. November ab), wird es nach dem Schließen der Wahllokale in einem US-Bundesstaat zuerst Hochrechnungen geben, die auf Nachwahlbefragungen basieren. Dabei werden Wähler, die die Wahllokale verlassen, befragt, wen sie gewählt haben.

Corona-Pandemie beeinflusst wahrscheinlich die Hochrechnungen der US-Wahl 2020

Da jedoch erwartet wird, dass angesichts der Corona-Pandemie viele Wähler per Briefwahl ihre Stimme abgeben, könnten diese ersten Hochrechnungen zur US-Wahl 2020 möglicherweise ungenau sein. Sind die Ergebnisse nicht eindeutig, gilt der Bundesstaat als „too close to call“, also als zu knapp, um das Ergebnis zu prognostizieren.

Spätere Hochrechnungen basieren dann auf bereits ausgezählten Wählerstimmen. Wann die Hochrechnungen so zuverlässig sind, dass feststeht, wer die US-Wahl 2020 gewonnen hat, hängt diesmal stark vom Stimmverhalten der Wähler und Wählerinnen in den Vereinigten Staaten ab. (Tanja Banner)

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