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US-Wahl 2020: Selbst sein Schwiegersohn empfiehlt Donald Trump, aufzugeben

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  • Lukas Rogalla
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Donald Trump erkennt die US-Wahl 2020 und den Sieg Joe Bidens nicht an. Auch Anwalt Rudy Giuliani kündigt eine Klage an. Jared Kushner scheint anderer Meinung zu sein.

  • US-Wahl 2020: Joe Biden hat die Wahl für sich entschieden.
  • Donald Trump will eine drohende Niederlage nicht anerkennen und klagt. Sein Sohn Donald Trump Jr. verbreitet unterdessen Verschwörungstheorien.
  • US-Wahl 2020*: Alle Nachrichten im Überblick.

+++ 16.58 Uhr: Öffentlich weigert sich Amtsinhaber Donald Trump weiterhin hartnäckig seine Niederlage bei der US-Wahl 2020 anzuerkennen. Doch mittlerweile soll sich selbst im engeren Umfeld von Donald Trump allmählich die Einsicht breit gemacht haben, die Wahl und somit auch das Weiße Haus verloren zu haben.

Einem CNN-Bericht zufolge soll niemand geringeres als Jared Kushner, Schwiegersohn und ein enger Berater von Donald Trump, dem amtierenden Präsidenten geraten haben seine Niederlage gegen Joe Biden zu akzeptieren.

Wie aus der CNN-Bericht weiter hervorgeht, habe es bislang jedoch noch keine weitere Kommunikation zwischen Amtsinhaber Donald Trump und dem Wahlsieger Joe Biden gegeben. Kurz nachdem verschiedene US-Medien Biden am Samstagnachmittag (08.11.2020) zum Präsidenten erklärten, hatte das Wahlkampfteam von Donald Trump bereits verkündet, dass die Wahl noch nicht vorbei sei und man rechtliche Schritte gegen das Ergebnis einlegen werde.

Amtsinhaber Donald Trump mit seinem Schwiegersohn Jared Kushner beim G7-Gipfel in Biarritz 2019.

US-Wahl 2020: „Seien Sie nicht albern!“ - Trump-Anwalt Rudy Giuliani leugnet Biden-Sieg

Update vom Sonntag, 8.11.2020, 9.15 Uhr: Rudy Giuliani, Anwalt von Donald Trump, befand sich am Samstag auf einer Pressekonferenz in Philadelphia, als er von Joe Bidens Sieg in der US-Wahl 2020 erfuhr, zweifelte jedoch an der Legitimität. „Wer hat über den Sieg entschieden?“, fragte er. „Alle Sender“, antwortete ein Reporter. „Meine Güte, alle Sender“, entgegnete Giuliani sarkastisch. „Wow, alle Sender“, rief er weiter und blickte, ähnlich wie ein Priester, mit ausgebreiteten Armen in den Himmel hinauf. „Wir müssen das Gesetz vergessen, die Richter zählen nicht mehr. [...] Die Sender dachten, dass Biden mit zehn Prozent Vorsprung gewinnt. Na sowas! Was ist passiert? Seien Sie nicht albern, Sender können keine Wahlen entscheiden, Gerichte schon.“

Rudy Giuliani teilte den Anwesenden weiter mit, dass Donald Trump die Niederlage in der US-Wahl 2020 nicht eingestehen und stattdessen klagen wird, „wenn noch mindestens 600.000 Stimmzettel fraglich sind.“ Weiter behauptete er, ohne Beweise, dass die Demokraten Wahlbetrug betrieben hätten. An Giulianis Pressekonferenz nahmen drei republikanische Wahlbeobachter teil, die sagen, dass ihnen der Zugang zur Auszählung verwehrt wurde. „Wollen Sie mir sagen, dass diese Leute hier lügen?“ Er hätte etwa 50 von ihnen mitbringen können, erzählte Giuliani. „Wie ein Freund von mir sagt: Ich glaube nicht an Verschwörungen, aber ich glaube auch nicht an Zufälle.“

US-Wahl 2020: Biden gewinnt die Wahl - Donald Trump akzeptiert Niederlage nicht

+++ 20.20 Uhr: Nachdem er sich bereits via Twitter zum Sieger der US-Wahl 2020 ernannt hatte, will Donald Trump auch weiter nicht akzeptieren, dass sein Herausforderer Joe Biden die Wahl für sich entschieden hat. In einem veröffentlichten Statement hat Trump nochmals unterstrichen, dass er den Sieg nicht anerkennen will.

US-Wahl 2020: Donald Trump will den Sieg von Joe Biden nicht anerkennen

Joe Biden und die Medien, die ihn unterstützten, wollten nicht, „dass die Wahrheit herauskomme“, so Donald Trump in seinem Statement. In dem Zusammenhang wiederholt Trump auch nochmals seine Vorwürfe, es seien Stimmen illegal abgegeben worden. Beweise dafür liefert er allerdings keine. Auch wiederholt er die Anschuldigungen, man habe Wahlbeobachter in Pennsylvania davon abgehalten, die Wahlauszählung zu verfolgen. Ab Montag wolle seine Kampagne deshalb vor Gericht ziehen, um sicherzustellen, dass der rechtmäßige Gewinner das Amt bekäme.

Weiter wettert Donald Trump in seinem Statement: „Was versteckt Biden? Ich werde nicht ruhen bis die Amerikaner die rechtmäßige Wahlauszählung bekommen haben, die ihnen zusteht“.

Donald Trump, hier auf einer Rally, will die Wahl von Joe Biden nicht anerkennen und gibt ein Statement ab.

US-Wahl 2020: „Traktoren blockierten Türen“ – Donald Trump mit bizarren Betrugsvorwürfen

Update vom Samstag, 7.11.2020, 16.40 Uhr: Das Wahldrama in den USA zieht sich immer weiter in die Länge. Mehr als 72 Stunden nach Schließung der letzten Wahllokale ist immer noch nicht endgültig sicher, wer die US-Wahl 2020 gewonnen hat und künftig als Präsident im Weißen Haus sitzen wird. Fast alles deutet darauf hin, dass der demokratische Herausforderer Joe Biden (77) das Rennen machen wird. Donald Trump scheint das an die Substanz zu gehen, er tobt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

US-Wahl 2020: Donald Trump verbreitet bizarre Theorien auf Twitter

„Zehntausende Stimmen wurden nach 20 Uhr am Dienstag, dem Wahltag, illegal empfangen, was die Ergebnisse in Pennsylvania und anderen auf Messers Schneide stehenden Staaten total und einfach veränderte. Unabhängig davon durften Hunderttausende Stimmen illegal nicht BEOBACHTET werden...“, schrieb Donald Trump. Beweise für die Behauptung gibt es nicht.

Der US-Präsident verbreitete zudem unbelegte Erzählungen über die US-Wahl 2020. „SCHLIMME SACHEN SIND DRINNEN (in den Auszählzentren) GESCHEHEN. GROSSE ÄNDERUNGEN HABEN STATTGEFUNDEN!“, schrieb Donald Trump in Versalien. Laut Trumps Darstellung sei es Wahlbeobachtern nicht möglich gewesen ihrer Arbeit nachzugehen. „Traktoren blockierten Türen und Fenster waren mit dickem Karton bedeckt“, so Trumps Behauptung. Beobachter hätten die Stimmzettel nicht sehen können.

Twitter schränkte den Zugang zu den Botschaften Donald Trumps wegen unbelegter Behauptungen über Betrug bei der US-Wahl 2020 ein. Vier Tweets wurden hinter Warnhinweisen versteckt. In den Hinweisen hieß es: „Einige oder alle der Inhalte, die in diesem Tweet geteilt werden, sind umstritten und möglicherweise irreführend in Bezug auf die Beteiligung an einer Wahl oder einem anderen staatsbürgerlichen Prozess“.

US-Wahl 2020: Donald Trump Junior spricht von „totalen Krieg“ und attackiert eigene Partei

+++ 15.02 Uhr: Während in den USA mit Spannung das Ergebnis der Präsidentschaftswahl erwartet wird, sagt Donald Trump Junior, der Sohn des amtierenden US-Präsidenten, nicht nur Demokraten, sondern auch Republikanern den Kampf an. Bei einem Auftritt im Bundesstaat Georgia kritisiert er einerseits den angeblichen Wahlbetrug seitens der Demokraten, aber andererseits auch das Verhalten von Mitgliedern der republikanischen Partei, die nicht in die gleiche Kerbe schlagen wie Trump und sein Team: „Ich glaube, die Demokraten kennen das von einer republikanischen Partei, die kein Rückgrat hatte. Das werdet ihr dieses Mal nicht sehen! Diese Partei gibt es nicht mehr und jeder, der nicht so kämpft, sollte auch gehen!“, sagte Trump Jr. auf der Veranstaltung.

Donald Trump Jr. sagte bei dem Auftritt in Georgia auch, das Beste, was US-Präsident Trump jetzt tun könne, sei „jede dieser Schlachten bis zum Tod“ auszukämpfen, um volle Transparenz im Auszählungsprozess zu bekommen. Er selbst habe kein Vertrauen mehr in den Prozess.

US-Wahl 2020: Donald Trump Junior ruft Vater zum „totalen Krieg“ um Wahlausgang auf

+++ 06.05 Uhr: Donald Trump steht kurz vor der Abwahl als US-Präsident. Sein Sohn aber hält eine reguläre Niederlage für völlig unmöglich. Deshalb hat Donald Trump Junior seinen Vater Im Streit um den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl 2020 zum „totalen Krieg“ aufgerufen. Donald Trump müsse „all den Betrug und Schummeleien offenlegen“, schrieb Trump Jr. auf Twitter. Dazu gehörten die Stimmen von Wählern, die tot seien oder nicht mehr im jeweiligen Bundesstaat lebten, behauptete der Trump-Sohn. „Es ist an der Zeit, dieses Schlamassel zu bereinigen und nicht mehr wie eine Bananenrepublik auszusehen.“

Twitter verbarg die Kurzbotschaft hinter dem Warnhinweis, dass der Inhalt „umstritten und möglicherweise irreführend“ sei. Donald Trump Junior warf außerdem Parteikollegen seines Vaters vor, „nichts zu unternehmen“, sich also nicht ausreichend hinter den Präsidenten zu stellen.

US-Wahl 2020: Anwalt von Donald Trump räumt Wahlbeobachtung ein

Update vom Freitag, 06.11.2020, 2.33 Uhr: Ein Anwalt der Trump-Kampagne, Jerome Marcus, gab gegenüber einem Richter vor dem Bundesgericht von Pennsylvania zu, dass entgegen der Behauptungen von Donald Trump durchaus republikanische Wahlbeobachter in Philadelphia vor Ort waren. Auf die direkte Nachfrage des Richters Paul Diamond, ob Wahlbeobachter der Republikaner vor Ort seien, antwortete Marcus: „Es ist eine Zahl von mehr als null Beobachtern im Raum.“

+++ 22.52 Uhr: Die ehemalige Generalstaatsanwältin von Florida, Pam Bondi, hat eine Verfügung erwirkt, um gemeinsam mit weiteren vierzehn Personen aus dem Kreis des Trump-Teams die Auszählungen in Philadelphia, der größten Stadt in Pennsylvania, zu beobachten. Bondi: „Das ist sehr wichtig. Wir planen, das Gebäude jetzt sofort zu betreten und auf legale Art und Weise den Auszählungsprozess überwachen. Wenn auch nur eine illegale Stimme gezählt wird, werden wir klagen, damit den großartigen Männern und Frauen von Pennsylvania ihre Wahl nicht weggenommen wird.“

Einer ihrer Begleiter, ebenfalls aus dem republikanischen Umfeld von Donald Trump bekräftigt: „Demokratie stirbt in der Dunkelheit. Wir werden da jetzt reingehen und die Auszählung beobachten. Nicht aus neun Metern Entfernung, nicht aus 30 Metern Entfernung - aus zwei Metern Entfernung. Wir werden die amerikanische Bevölkerung wissen lassen, was hier passiert. Wir werden Licht in die Sache bringen.“

+++ 22.30 Uhr: Die Republikaner um Donald Trump tun weiterhin alles, um seine Niederlage bei der US-Wahl zu verhindern. Sowohl in Pennsylvania als auch in Nevada scheiterten die Republikaner nun aber bereits vor Gerichten mit dem Antrag, die Auszählungen zu stoppen. Das Gericht folgte nicht ihrer Begründung, dass konservativen Wahlbeobachtern angeblich ihr Recht verwehrt worden sei, die Auszählungen adäquat zu überwachen. Ein nahezu gleichlautender Antrag lief in Michigan ins Leere, da dort bereits ein Großteil aller Stimmen ausgezählt worden war und die landesweiten nachrichtlichen Medien den Staat einmütig Joe Biden zugeschrieben hatten. In Georgia wurde noch nicht über den nahezu gleichlautenden Antrag entschieden, es wird währenddessen weiter ausgezählt.

US-Wahl 2020: Donald Trump beantragt in vier Staaten, die Auszählung zu stoppen

In Wisconsin, Michigan und Nevada wollen die Republikaner um Donald Trump nach Auszählung aller Stimmen eine Neuauszählung beantragen. In Georgia beantragten die Konservativen, 53 Stimmzettel für ungültig zu erklären, weil diese angeblich nach 19 Uhr am Tag der US-Wahl abgegeben worden seien. Dazu passt, dass republikanische Behörden in vielen Staaten die Fristen besonders streng gezogen hatten und der Postchef der USA, Trump-Freund und Großspender Louis DeJoy, alles versucht hatte, den rechtzeitigen Eingang von Briefwahlstimmen mit Kürzungen und Entlassungen zu erschweren.

In Pennsylvania reagierte die demokratische Verwaltung auf diese von Donald Trump und den Republikanern gewollten Verzögerungen im Trabsportablauf der Briefwahlstimmen mit einer Verlängerung der Abgabefrist. Trumps Partei klagte zwei Mal dagegen vor dem obersten Gerichtshof des Bundesstaats - und verlor beide Male.

Übersicht der bisherigen juristischen Anfechtungen von Donald Trump gegen die US-Wahl 2020

PennsylvaniaAuszählung stoppenAbgelehnt
NevadaAuszählung stoppenAbgelehnt
GeorgiaAuszählung stoppenAusstehend
MichiganAuszählung stoppenAusstehend
WisconsinNeuauszählungAusstehend
MichiganNeuauszählungAusstehend
NevadaNeuauszählungAusstehend
PennsylvaniaFristverlängerung untersagenAbgelehnt
PennsylvaniaFristverlängerung untersagenAbgelehnt
Supreme CourtFristverlängerung untersagenAbgelehnt
Supreme CourtFristverlängerung untersagenAbgelehnt

Donald Trump und die Republikaner scheitern zwei Mal vor dem Supreme Court

Im Anschluss an diese Niederlagen in Pennsylvania zogen die Republikaner vor den Supreme Court und verloren dort erneut - sie hatten beantragt, die Entscheidung der Gerichtsbarkeit des Bundesstaates aufzuheben. Dies allerdings denkbar knapp mit vier zu vier Stimmen. Nachdem Amy Coney Barrett von Donald Trump im Eilverfahren auf den vakanten Richterstuhl am obersten Gerichtshof der USA durchgedrückt wurde, nahmen die Republikaner einen zweiten Anlauf vor dem Supreme Court - und verloren erneut.

Barrett nahm an der Abstimmung nicht teil, weil ihr nach eigener Aussage die Zeit fehlte, sich in den Fall einzuarbeiten. Drei der vier unterlegenen Richter:innen gaben daraufhin umgehend eine Erklärung ab, wonach sie sich nach der Wahl damit befassen wollen, die nach der Schließung der Wahllokale am 3. November 2020 eingegangenen Stimmen im Nachhinein für ungültig zu erklären - Donald Trump kündigte umgehend an, sich diesem Anliegen als Kläger anschließen zu wollen.

Erstmeldung von Donnerstag, 05.11.2020, 15:32 Uhr: Washington - Joe Biden oder Donald Trump? Auf die Ergebnisse der US-Wahlen 2020 wartet die ganze Welt. Der Ausgang der US-Wahl 2020 ist knapp und hängt jetzt einigen US-Bundesstaaten, darunter Swing States. Der Demokrat Joe Biden scheint im Moment leicht in Führung zu liegen.

Das komplizierte Wahlsystem und Stimmabgabe per Briefwahl ziehen die Auszählung in einigen US-Bundesstaaten und Swing States noch in die Länge. Unterdessen wurden auch Behauptungen vom Trump-Lager durch internationale Wahlbeobachter:innen zurückgewiesen, dass es Unregelmäßigkeiten bei den US-Wahlen 2020 geben könne. Donald Trumps Anwälte reichten inzwischen mehrere Klagen in mehreren Bundesstaaten und wichtigen Swing States ein, in denen Joe Biden die US-Wahlen 2020 durch die später eintreffenden oder ausgezählten Briefwahlen noch gewinnen könnte. Der US-Präsident selbst twitterte am Donnerstag in Großbuchstaben: „Stoppt die Auszählung!“

Donald Trump und sein Sohn Donald Trump Jr. stellen Behauptungen auf, die sie nicht belegen können

Unterdessen hat Donald Trump Jr., der Sohn von US-Präsident Donald Trump, nach den Wahlen 2020 auf Twitter Verschwörungstheorien und Falschinformationen über den demokratischen Wahlprozess bei den US-Wahlen 2020 verbreitet. Wie sein Vater, US-Präsident Donald Trump, hatte Donald Trump Jr. vor und nach den Wahlen von Betrug und Manipulation gesprochen. Die Gegner Donald Trumps wollten die Wahlen „stehlen“, verbreitete Donald Trump, der sich auch vorzeitig zum Sieger der US-Wahl 2020 erklärte. Für diese Annahme gibt es keinerlei Belege, sagen unabhängige Expert:innen und Beobachter:innen.

Donald Trump versuchte bereits vor der US-Wahl 2020 die Zählung von Briefwahlen zu verhindern, scheiterte aber im Supreme Court. Drei Richter des Supreme Court, des Obersten Gerichtshofes der USA, behielten sich jedoch vor, das Thema nach der Wahl noch einmal aufzugreifen.

Demonstrationen erschüttern das ganze Land nach den US-Wahlen 2020.

US-Präsident Donald Trump hat laut Expert:innen das Vertrauen in Demokratie beschädigt

Donald Trumps Behauptungen über systematische Unregelmäßigkeiten bei den US-Wahlen seien haltlos, erklärte beispielsweise Michael Georg Link, Leiter der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Mittwoch in Washington. OSZE-Sitz ist Wien. Die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Vorwürfe, die US-Wahlen 2020 seien gefälscht und manipuliert, kritisierte er scharf.

Donald Trump reicht Klagen ein - Joe Biden führt zur Zeit bei der US-Wahl 2020

Zugleich bezeichnete er die Forderung Donald Trumps, die Auszählung der Stimmen zu stoppen, als einen Tabubruch. Die Auszählung sei ausschließlich in der Verantwortung der einzelnen Staaten. Sich da einzumischen, sei ein äußerst problematischer Vorgang und nicht vertretbar. Entscheidend sei nun, dass jede Stimme ausgezählt werde, so Link weiter. US-Präsident Donald Trump habe aber das öffentliche Vertrauen in demokratische Institutionen bereits beschädigt.

Joe BidenPräsidentschaftskandidat US-Wahlen 2020
Geburtsdatum20. November 1942 (77 Jahre)
GeburtsortScranton, USA
Vorheriges AmtVizepräsident der Vereinigten Staaten
EhefrauJill Biden
ParteiDemokratische Partei

US-Wahlen 2020 und die Swing States: Joe Biden oder Donald Trump?

Donald Trumps Behauptungen scheinen bei seinen engen Anhänger:innen dennoch Wirkung zu zeigen: Vor einem Behördengebäude in Arizona, in dem Stimmen der US-Präsidentenwahl ausgezählt werden, hat sich in der Nacht zum Donnerstag eine große Gruppe von bewaffneten Anhängern Donald Trumps versammelt.

Donald Trump Jr. : Auch Trumps Sohn hat Ambitionen auf das Amt des US-Präsidenten

Donald Trump Jr., der auf Twitter abstruse Verschwörungstheorien und aus dem Zusammenhang gerissene Video von der rechten Nachrichtenseite Breitbart teilt, sagt man schon lange Ambitionen in der Trump-Dynastie nach: Der älteste Sohn von Donald Trump soll ihm als US-Präsident folgen wollen. Donald Trump Jr. hatte eine Schlüsselaffäre in der Russlandaffäre und er geriet mit Werbefotos für Waffenhersteller und Sektenmitgliedern in die Öffentlichkeit.

US-Wahlen 2020: Swing States entscheiden auch dieses Mal, wer US-Präsident wird

Donald Trump hat drei Kinder mit seiner ersten Frau Ivana Trump, darunter Donald Trump Jr., Ivanka Trump und Eric Trump. Aus zweiter Ehe hat Trump noch eine Tochter, Tiffany Trump. Mit seiner Ehefrau Melania Trump hat Donald Trump noch einen dritten Sohn, Barron Trump. Die ältesten Söhne von Donald Trump fallen immer wieder durch die Verbreitung von Falschinformationen in den Sozialen Medien auf. (df mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © Stefan Rousseau/dpa

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