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Operation „Faithful Patriot“: US-Präsident Trump schickte im November 2018 Tausende Soldaten an die Grenze zu Mexiko.

USA-Mexiko

US-Soldaten bleiben an der Grenze

Die US-Regierung verlängert den Einsatz ihrer Soldaten an der Grenze zu Mexiko erneut - dieses Mal um acht Monate bis Ende September.

Laut Pentagon wird der Einsatz von US-Soldaten an der mexikanischen Grenze um acht Monate verlängert. Geholfen werde vor allem bei mobiler Überwachung sowie bei der Verlegung von Stacheldraht zwischen Grenzübergangsstellen. Darüber hinaus werde weiter die Aufklärung aus der Luft an der Grenze unterstützt. Der Einsatz, der am 31. Januar enden sollte, sei auf Bitte des Heimatschutzministeriums bis zum 30. September verlängert worden. Zuletzt war der Einsatz Ende November verlängert worden.

US-Präsident Donald Trump hatte rund 5800 Soldaten an die Grenze verlegen lassen, weil mehrere Gruppen von Migranten aus Mittelamerika sich auf den Weg dorthin gemacht hatten. Die Aufgabe der Soldaten besteht darin, den Grenzschutz bei logistischen Dingen zu unterstützen. Migranten festnehmen dürfen sie nicht.

Kritiker hatten Trump ein Wahlkampfmanöver vorgeworfen, weil er die Soldaten kurz vor den Kongresswahlen Anfang November an die Grenze schicken ließ. Trump machte im Wahlkampf massiv Stimmung. Er sprach von einer drohenden „Invasion“, stellte die Migranten als große Gefahr dar und behauptete mehrfach, unter ihnen seien viele Verbrecher - ohne dafür Belege zu liefern. (dpa)

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