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US-Soldat bei Bombenanschlag getötet

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BAGDAD, 12. August (ap). In einem Industriegebiet nördlich von Bagdad ist am Dienstag eine Ölpipeline in Flammen aufgegangen. Die Ursache des Brandes war

BAGDAD, 12. August (ap). In einem Industriegebiet nördlich von Bagdad ist am Dienstag eine Ölpipeline in Flammen aufgegangen. Die Ursache des Brandes war nach Angaben der US-Streitkräfte zunächst unklar. Bei einem Bombenanschlag auf einen US-Konvoi wurde am Dienstag nahe Ramadi ein US-Soldat getötet. Bei weiteren Überfällen auf die US-Streitkräfte in Irak wurden drei Soldaten verletzt. Wie Militärsprecher Bill MacDonald mitteilte, gerieten die Soldaten in El Schumait nördlich von Tikrit unter Granatbeschuss. In Bagdad wurde ein US-Militärfahrzeug mit Granaten beschossen. Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten einen der Angreifer.

US-Soldaten verhafteten bei Razzien in Tikrit 14 Männer, darunter einen früheren Leibwächter des entmachteten irakischen Staatschefs Saddam Hussein. Bei einer Razzia in Ain Lalin nahmen die US-Streitkräfte 70 Verdächtige in Gewahrsam, teilte Militärsprecher Mark Young mit. Man habe nach einem der 55 meistgesuchten Iraker gefahndet, ihn jedoch nicht gefasst. Die Operation "Ivy Lightning", eine groß angelegte Suche nach Anhängern Saddams, wurde am Dienstag erfolglos abgebrochen.

Dossier: Irak nach dem Krieg

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