Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Urteil gegen  Birmas Oppositionschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wird nun für den 11. August erwartet.
+
Das Urteil gegen Birmas Oppositionschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wird nun für den 11. August erwartet.

Birma

Urteilsverkündung gegen Suu Kyi vertagt

Für den Freitag war das Urteil im Prozess gegen Birmas Oppositionschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erwartet worden. Doch dazu wird es nicht kommen. Es gibt aber bereits einen neuen Termin.

Rangun. Im Prozess gegen Birmas Oppositionschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist die Urteilsverkündung Kreisen zufolge verschoben worden. Das ursprünglich für den heutigen Freitag erwartete Urteil werde erst am 11. August verkündet, sagten zwei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Militärregierung von Birma wirft Suu Kyi vor, gegen die Auflagen ihres Hausarrests verstoßen und einen US-Bürger beherbergt zu haben. Suu Kyis Anwalt hat die Vorwürfe bestritten. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die 64-Jährige schuldig gesprochen wird. Dann drohen ihr fünf Jahre Haft.

Suu Kyi hat 14 der vergangenen 20 Jahre entweder im Gefängnis oder unter Hausarrest verbracht. Beobachter vermuten, dass die Machthaber in Rangun die Regierungsgegnerin mit dem neuen Prozess von einer Teilnahme an den fürs kommende Jahr geplanten Wahlen abhalten wollen.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht der Besuch des Amerikaners John Yettaw bei Suu Kyi. Er war im Mai durch einen See zum Haus der Oppositionsführerin geschwommen. Sie hatte ihm dort vorübergehend Unterschlupf gewährt. Das Verfahren gegen Suu Kyi war international kritisiert worden. Die Menschenrechtsorganisation amnesty international ehrte die Politikerin kürzlich mit ihrer höchsten Auszeichnung "Botschafterin des Gewissens". (rtr)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare